2017 VespamerikasuR 2018

Auf 12 Zoll und mit 125 cc quer durch SüdamerikA
2017 VespamerikasuR 2018
Gepostet am 01. Dezember

ab 29.11.: Puerto Maldonado - 195 m -

eine kurze nacht liegt hinter mir. wird der transport der vepse nach puerto maldonado - nur ca. 220 km von der brasilianischen grenze entfernt - klappen? wird die vepse wieder laufen, wenn sie die gewaltigen höhen der anden endlich hinter sich gebracht hat?
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 30. November

    28.11.: Ocongate - 3.500 m -

    irgendwann in dieser nacht besiegt der schlaf das hundegebell. der verkehr auf der naheliegenden straße hat überraschenderweise abgenommen. nur wenige gas-trucks donnern vorbei. der regen hat sich in einen nachhaltigen landregen verwandelt. aber so lange es nur nachts regnet - und das war bisher meistens der fall - stört es mich nicht weiter. im gegenteil: ich bin froh, dass ich ein dach über dem kopf und eine matratze unter mir liegen habe.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 30. November

    27.11.: 8 km vor Ocongate - 3.500 m -

    mein letztes frühstück in den markthallen. Ich bin recht früh, von den seelenarbeitern ist noch niemand zu sehen. Heute morgen läuft mir gusto über den weg, den ich gleich auf seine außenstände anspreche. Si, si... ich sage ihm noch, dass ich heute früh weg möchte. Si, si... zerknautschtes gesicht... was das wohl noch geben wird?
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 17. November

    ab 16.11.: Pisaq - 3.000 m -

    cusco zeigt sich bei meinem letzten frühstück von seiner besten seite. der frühstücksraum ist sonnendurchflutet. die berge sind klarer zu sehen, als in den letzten tagen. das fernsehgerät ist eingeschaltet - das erste mal seit ich hier bin. aber das hat seinen guten grund, denn gestern haben die peruaner gegen die neuseeländer mit einem satten 2:0 gewonnen. damit sind sie seit 36 jahren wieder bei der wm dabei.
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 06. November

    ab 04.11.: Cusco - 3.400 m -

    ich stehe erst um halb 10:00 uhr auf. in einem nahe gelegenen restaurant bekomme ich eine sehr leckere tortilla mit tomaten, paprika, schnittlauch und zwiebeln. ich lasse mir zeit, denn bis nach cusco sind es nur noch 70 km, die in anderthalb stunden zu bewältigen sind. die höhe wird sich nicht mehr großartig ändern, einen düsenwechsel werde ich mir sparen können.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 06. November

    03.11.: Limatambo - 2.550 m -

    die nacht in meinem lehm-zimmer war abwechslungsreich. die ersten paar stunden habe ich gut geschlafen, dann kam die kälte. ich habe den fehler gemacht, mich mit meinem schlafsack auf die pferdedecken zu legen. der zweite fehler war, den grund dafür geschaffen zu haben, dass das bier "weg gebracht" werden wollte. ein bano gab es nicht - auch keines für die allgemeinheit, so dass ich improvisieren musste. das erste mal hat das gut geklappt, beim zweiten mal musste ich mich gedulden, bis spätheimkehrer ausser sichtweite waren.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 04. November

    02.11.: Kishuara - 3.665 m -

    Es ist zwar ganz witzig, die polizei für eigene zwecke einzusetzen und sie als düsen-leser zu beschäftigen, aber verlässlich ist das auch nicht unbedingt. Also muss eine lupe her, damit ich unabhängig werde. und vielleicht hat der vespa club eine wunderschöne exceltabelle für mich... Das sind die gedanken, mit denen ich in die nacht entlassen werde. Der heutige tag lädt eigentlich dazu ein, einen tag pause zu machen, in dem garten zu sitzen, zu lesen und die meerschweinchen zu beobachten. Aber es treibt mich weiter. Will das pferd in den stall zurück?
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 02. November

    01.11.: Chincheros - 2.810 m -

    um sieben uhr stehe ich auf, denn ich will um punkt acht bei der werkstatt sein. frühstück wird verschoben. die vepse hat ihr wasser gehalten - scheinbar. ich traue dem frieden nicht und überprüfe den wasserstand im wasserbehälter. kein wasser mehr da. ich bin ausgeschlafen, komme ohne flüche aus und mache mich an die arbeit. die schlitzohrige matrone steht schon bereit und will mich und die vepse hier nicht mehr sehen und mir sagen, dass es nicht einfach wird, die vepse aus ihrer toreinfahrt zu bekommen. draussen ist markt. ihre einfahrt ist voll gestellt mit marktzelten, unter denen tische und stühle stehen. ich sage ihr in entsprechender tonlage, dass mich das gerade nicht interessiert.
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    Gepostet am 02. November

    31.10.: Ayacucho - 2.770 m -

    wer nichts mehr über technische dinge hören und lesen will... obwohl das hostel direkt an der hauptstraße liegt, die von huancayo nach ayachucho führt, war die nacht einigermaßen ruhig. Das zimmer zwar sehr warm mit schwarzen kleinen quälgeistern, aber dank mückenspray blieb ich in der nacht verschont. heute will ich strecke schaffen und fahre früh los. Alles pista, wird mir gesagt.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 02. November

    30.10.: Huarpa - 3.050 m -

    strahlend blauer himmel, die berge sind messerscharf zu erkennen. Ich warte noch ein wenig, bis die familie sich sortiert hat und stehe eine halbe stunde später auf. Stephania, die mutter von bu bu ist schon da. sie kommt jeden tag und nimmt ihn mit zur arbeit. sie spült draussen am spülstein das geschirr. Sie begrüßt mich nach südamerikanischer art mit einer angedeuteten umarmung. Carlos putzt sich an der andere n hälfte des spülsteins die zähne, später kommt veronika im arbeitsdress, weisse bluse, dunkle hose, passende schuhe und jacket und wäscht sich noch schnell ihre haare an dem spülstein.
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    Gepostet am 02. November

    ab 28.10.: Pampas - 3.200 m -

    vorweg: weit bin ich heute nicht gekommen. Aber der reihe nach. Ein letztes frühstück in gepflegter atmosphäre, die vepse gepackt, und um halb 10:00 uhr bin ich startklar. Ein schöner morgen, samstag und kaum verkehr in der innenstadt. Ich tanke noch guten 95iger sprit und weiter geht es richtung südost. Alles ist grün um mich rum, obwohl ich die höhe nicht verlassen habe. Es könnte alles schön relaxt sein, auch außerhalb der stadt ist kaum verkehr. Ich erfreue mich meines lebens und meiner vespaamerikasur unternehmung, als die vepse an einem buckel ausgeht.
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    Gepostet am 25. Oktober

    ab 24.10.: Huancayo - 3.550 m -

    vier pferdedecken übereinander. geholfen hat es nichts. das liegt auch daran, dass durch die betonwände die kälte hereindrückt. beim nächsten mal werde ich mich in zwei pferdedecke einwickeln und die anderen einfach obendrauf legen. und ein nächstes mal gibt es bestimmt. zum glück kein regen mehr. es sieht so aus, als ob die sonne es schaffen könne. unten im frühstücks"saal" sitzen einige fernfahrer beim peruanisch deftigen frühstück. alle türen sperrangelweit geöffnet, ich füge mich. ich bestelle spiegeleier mit brötchen und kaffee. es ist dann doch reis, anstelle der brötchen.
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    Gepostet am 25. Oktober

    23.10.: Raststätte an der 3N – 4.200 m -

    ich wache mit TV begleitung aus der frühstückshalle auf. Draussen hängen die wolken tief. Wie wird sich das wetter heute entwickeln? Ich habe guten hunger und frage nach spiegeleiern, brot und kaffee. Es ist einfach nur kalt. Das fernsehgerät, das an der wand hängt, ist wieder auf lautstärle 12 eingestellt. Es ist kein frühstücksgast sonst da, so dass ich den koch von gestern bitte, die lautstärke zu reduzieren. Ich kann zwar verstehen, dass er und seine frau, die in der küche am werkeln sind, eine geräuschkulisse haben wollen, aber das halte ich am frühen morgen noch nicht aus. Es wirkt alles sehr trist. Ich schaue aus dem fenster, während die eier braten und blicke auf einen schulhof.
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    Gepostet am 25. Oktober

    22.10. Jacas Chica -3.800 m -

    das treiben auf der plaza heute morgen um drei weckt mich. Alkoholisierte peruaner feiern das wochenende. Später kommt noch ein pick up mit dieselmotor dazu, der bestimmt eine halbe stunde still im leerlauf vor sich hin läuft. Ich schreibe ein paar apps, und irgendwann schlafe ich dann wieder ein. Um sieben uhr bin ich fit und surfe im internet nach der antwort auf die frage, ob sich eine schweissnaht wieder rückgängig machen lässt. In den foren gibt es widersprüchliche aussagen. Also verlasse ich mich auf das südamerikanische improvisationstalent.
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    Gepostet am 25. Oktober

    21.10. Huallanca - 1.840 m -

    auch heute morgen habe ich 10 sol gespart und in dem anderen restaurant gefrühstückt. Ich bin früh dran, weil ich vor dem nachmittagsregen gerne wieder im trockenen sein will. Der regen, der noch bis in die nacht gedauert hat, ist vergessen. Blauer himmel, aber leider die cordilleras in weissen wolken. Ich mache noch ein foto von der plaza mit den stiefmütterchen und den löwenmäulchen, die hier gleichzeitig blühen und mache mich auf.
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    Gepostet am 18. Oktober

    ab 16.10.: Huaraz - 3.100 m -

    meine erste nacht in einem stall mit hühnern und einer maunzenden katze. wer da sonst noch so sein unwesen getrieben hat? ich fühle mich nicht gerädert, sondern einigermaßen fit. das erste aber, wozu ich mich in einem unbeaufsichtigten moment verleiten lasse ist, dass ich wissen will, wo die hühner zu finden sind. sie hatten und haben ihren platz an meinem kopfende. getrennt durch auf den boden gestelllten bretter und der großen blauen plastikplane, die von oben herunterhängt. die maunzende katze - sie beklagt immer noch ihr leben - tritt nicht in erscheinung. ob sie eingesperrt ist? der senor sitzt schon auf seiner bank und hat den nächsten korb in arbeit. ich bekomme tortillas zum frühstück und wieder den guten und kräftigenden kräutertee.
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    Gepostet am 17. Oktober

    15.10.: Distrito las Pambas - 2.975 m -

    am abend vorher gab es noch reis mit hühnchenschnitzel, kross gebraten und vorher einen salat. doppelte portion. genau nach meinem wunsch. der lehmfußboden, der glattgezogen war, war so gewachst und poliert, dass sich fast das ereignis im bano der inka in cajamarca wiederholt hätte. ja - es gäbe auch frühstück - ab halb 7. perfekt. die nacht in meiner gesunden schlafkammer war ruhig. als ich noch geschrieben habe, fand draussen auf der plaza ein gottesdienst im freien statt. die kirche steht direkt daneben, war aber geschlossen, konnte aber läuten. läuten ist fast zuviel gesagt, es war eine sehr rasche abfolge von glockentönen, die nicht unbedingt schön waren.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 17. Oktober

    14.10.: Pallasca – 3.150 m -

    ein tag vor den wahlen in niedersachsen. Ich lese, dass die spd knapp vor der cdu liegt. wird die afd es hier auch schaffen? Ich habe gut geschlafen und werde um halb sieben von den hähnen geweckt, die sich auf größere entfernung gegenseitig zu krähen.ch frühstücke in einer kleinen tienda, das ich schon gestern abend gefragt habe, ob es frühstück gäbe. Da die peruaner anders frühstücken als die nordamerikaner und wir frage ich, ob es auch ein desayuno americano gäbe. Die ladenbesitzerin - so um die 50 - nickt und ich melde mich für heute an.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 17. Oktober

    13.10.: Cachicadan - 3.100 m -

    dieser tag war wirklich ein freitag, der 13. keine katastrophen oder unregelmäßigkeiten, aber es gab doch gewisse herausforderungen. Huamagucho zeigt sich heute morgen von seiner besten seite. Blauer himmel, und die stadt sieht aus wie poliert. Gut – in anderen straßen mag das vielleicht anders sein. Ich wohne aber am plaza mayor, der mich ja schon gestern zu einigen fotos inspiriert hat. Die dusche ist richtig heiß. Eine wohltat, denn das zimmer ist kalt. der tag kann also beginnen.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 13. Oktober

    12.10.: Huamachuco - 3.200 m -

    ich wache früh auf und habe schon antwort von alex aus köln. meine frage war, ob er mir einen schnellen postversender nach peru nennen könne. zur erinnerung: alex hat mit seiner vespa die nord- und südamerikanische westküste abgefahren und kennt sich aus. darüber hinaus bietet er an, dass er das zündschloss von seinem lieferanten hierher schicken lassen kann. der kenne sich aus, was schnellste postwege anginge. ich will noch erst die antworten der werkstätten aus lima abwarten und dann entscheiden.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 08. Oktober

    ab 06.10.: Cajamarca - 2.750 m -

    die nacht war ruhig. das peru ./. argentinienspiel ist mit einem 0:0 ausgegangen - sonst wäre an schlaf nicht zu denken gewesen. die pferdedecken haben mich immer wieder an anschmiegsame federbetten denken lassen, die luftlöcher nicht so leicht entstehen lassen. ich hoffe, dass handtuch und papel vor meiner zimmertür liegen - leider nein. ziemlich genervt gehe ich zur rezeption, die glücklicherweise mit dem kompakten fettpaket besetzt ist. es sind zwei gäste gekommen, ein mann und eine frau - beide ohne gepäck...
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 08. Oktober

    05.10.: Hualgayoc - 3.500 m -

    die tour von gestern liegt mir noch in den knochen. cajamarca ist mit ca. 100 km und 2 stunden und 30 minuten fahrzeit angegeben. das müsste zu schaffen sein. die 3N überrascht immer noch mit streckenabschnitten, die nur mit 20 km/h zu fahren sind.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 07. Oktober

    04.10.: Cutervo – 2.650 m -

    heute war viel glück im spiel, sonst wäre ich ganz schön weit nach westen – sprich zur küste – abgedriftet. Mein hostelsenor weist mich noch auf den ort chiple hin, dass ich dort links abbiegen müsse, um auf die N3 nach cajamarca zu kommen. In chiple verpasse ich die abzweigung. Zu viel gefahrenquellen lauern auf der straße.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 04. Oktober

    03.10.: Jaen - 730 m -

    eine ruhige nacht - für peruanische verhältnisse ungewöhnlich. es könnte daran liegen, dass es hier mehr mototaxis und motorräder, als autos gibt. kein gehupe, keine pseude-sirenen von übernervösen auto - alarmanlagen. ich frühstücke dort, wo ich gestern abend mit burger und obstsalat verwöhnt wurde. heute gibt es obstsalat und ein burgerbrötchen mit spiegelei. keine argentische tangomusik.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 03. Oktober

    02.10.: San Ignacio / Peru - 1.260 m -

    seit langem mal wieder ein nachhaltiges frühstück: bananen, avenas, milch. draussen auf meiner terrasse mit blick in die berge und auf das gegenüberliegende nachbarhaus. es hat schon jetzt gegen halb 10:00 uhr 27° - der frühling hält nit großen schritten einzug. mittlerweile befinde ich mich schon wieder auf dem 7. breitengrad. jetzt habe ich einen ganz anderen blick dafür. die nacht war von nicht so angenehmen träumen begleitet. die schuld dafür hat der klostein, der, obwohl abwesend, immer noch sein unwesen trieb, mir in die nase stieg und es damit nicht mehr weit zu dem traumzentrum hatte...
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 02. Oktober

    01.10.: La Zumba - 1.300 m -

    heute ist sonntag, loja ist ungewohnt leer und ruhig, aber auch meine obst-senora hat heute wochenende. ich suche mir einen anderen frühstückanbieter, der zwar heisse milch für das kaffeepulver liefert, den rest aber lasse ich stehen. ich bin halt von dem gestrigen frühstück sehr verwöhnt. der regen von gestern nachmittag ist vergessen. die sonne scheint, der himmel ist blau, die temperaturen sind angenehm, das perfekte wetter, um weiter zu fahren.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 01. Oktober

    ab 29.09.: Loja - 2.100 m -

    nach frühstück und vepse packen gehe ich gleich rüber zur schule: leider kein interesse. der stundenplan sei bis auf die letzte stunde ausgebucht. als fremdsprache würde englisch unterrichtet, und dafür hätten sie genügend professores. ich versuche noch das eine oder andere, aber es bleibt beim kopfschütteln. das nehme ich hin und denke mir beim hinuntergehen der ausladenden treppe mit tollem schmiedeeisernen gitter und über die jahrzehnte fast schwarz gewordenen handlauf, dass das jetzt der zweite versuch war. vielleicht - und das würde vielleicht sogar viel mehr spaß machen, sollte ich den vorschlag den kindergärten machen. die kids sind noch hemmungslos und an allem neuen interessiert. diesen versuch hebe ich mir für montevideo auf.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 27. September

    ab 26.09.: Cuenca - 2.550 m -

    heute will ich im rotwandigen cafe frühstücken. besser kann es ein 5-sternehotel nicht machen - wenn man mal von sekt und lachs absieht. obst, joghurt, ceralien, rührei mit schinken, frischgepressten obstsaft, ein halbes baguette getoastet und cafe con leche für: 4,50 dollares! ich fahre noch bei victor - meinem werkstatt-maestro - vorbei, um nach dem verlorenen hostelschlüssel zu fahnden und noch ein foto von uns zu machen. der schlüssel ist nicht auffindbar, dafür lässt sich victor aber auf ein foto mit mir ein.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 24. September

    ab 23.09.: Riobamba - 2.750 m -

    ich bin früh auf, weil ich vor meiner weiterfahrt noch ein paar dinge erledigen will. kurz in die stadt geld holen, kathedrale und obstladen fotografieren, wenn möglich dem friedhof einen besuch abstatten, die vepse checken. ich muss nicht das frühstück im verließ einnehmen, sondern darf wieder in der küche frühstücken. später gesellt sich noch ein bleich aussehender nachtportier dazu und sein fitter nachfolger, der den rezeptionsdienst übernehmen soll.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 22. September

    ab 21.09.: Ambato - 2.570 m

    Kurswechsel süd, südost. der scheitelpunkt meiner vepsen-tour ist erreicht. heute wird er tatsächlich in angriff genommen. obwohl kolumbien nur noch ein katzensprung entfernt liegt und sooooo schön sein soll. und überhaupt - das allerschönste ganz südamerikas, schwärmen mir alle vor. beim nächsten mal, denke ich mir. bis dahin habe ich den führerschein klasse 1 und darf eine vepse mit 300 cc fahren.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 20. September

    ab 19.09.: Mein Viertel Mariscal in Quito

    die letzten beiden tage verliefen ereignislos. zum zweiten mal hat sich etwas falsches in meinen magen verirrt, scheinbar etwas richtig falsches, so dass ich zwei tage brauchte, um wieder fit zu werden. kohletabletten und ein elektrolythe-saft mit sehr viel schlaf haben mich wieder gesund gemacht. städte mit lautschrift ka sollte ich künftig meiden. erst cusco und jetzt quito...?
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 18. September

    16.09.: Catequilla - auf die Sekunde genau

    heute soll es also zur richtigen äquatorlinie gehen. ich fahre wieder bis zum ausstellungsgelände mitad del mundo und frage dort den parkwächter, ob er den weg zur "nullten sekunde" wisse. er will mich zum ausstelllungsgelände schicken, doch als ich ihm erkläre, dass es luftlinie 240 m von hier nördlich keine abweichungen mehr vom breitengrad gäbe, schickt er mich in die verkehrte richtung. da die sonne nicht scheint, fällt es mir nicht auf, dass ich nicht nördlich unterwegs bin.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 17. September

    14.09.: Mitad del Mundo - die Mitte der Welt

    mitad del mundo!!! das hätte ich mir in meinem leben nicht träumen lassen, dass ich zum äquator komme und erst recht nicht mit der vepse.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 11. September

    ab 10.09.: Quito - 2.850 m - 22 km südlich vom Äquator

    sonntag, 06:45 Uhr. draußen tobt der bär - keine veränderung zu gestern abend. ich ignoriere das gekonnt und frage mich beim zweiten einschlafen, ob es denn hier keinen sonntag gibt. die menschen hier müssen doch auch irgendwann mal innehalten und luftholen. nach dem zweiten aufwachen kämpfe ich mich schnell zum supermarkt und genieße wenig später mein frühstück aus dem blechnapf in meiner gefängniszelle, die mir eben noch einen freigang erlaubt hat.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 11. September

    09.09.: El Carmen

    el carmen ist der echte wahnsinn! vielleicht sogar noch schlimmer als tumbes. in tumbes habe ich rechtzeitig die flucht ergriffen, für el carmen ist es zu spät. aber der reihe nach: es ist samstag und mein abreisetag von meinen reisefreunden sandra und rolf. eine woche war ich da und habe mich in der zeit gut erholt, habe den pazifik genossen und die süße frucht des nichts tuns. doch nach einer woche spüre ich wieder unternehmensgeist und die mir wohlbekannte neugierde.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 05. September

    ab 02.09.: 20 km vor Puerto Lopez

    die nacht im hotel ist um 3 uhr vorbei. ich habe mein fenster im vierten stock zum innenhof und bekomme die rückkehr der gäste aus der stadt hautnah mit. es werden noch absacker getrunken und mit lauter musik aus bluetooth-boxen unterlegt, die von den smarties gespeist werden. um 07:00 uhr hämmert der rezeptionsmann an meine tür, die vepse müsse platz für ein auto schaffen, das aus der garage heraus wolle. ich tue ihm den gefalle, gönne mir aber noch anderthalbstunden schlaf.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 03. September

    01.09.: Machala / Ecuador

    "wie im fernsehen..." ist mein erster gedanke, als ich auf der frühstücksterrasse meiner hotelanlage sitze und auf das frühstück warte. alles picobello. die palmen rauschen im wind, eine herrliche ruhe umgibt mich, obwohl die panamericana nur 500 meter von mir entfernt ist, der boden mit granitplatten gepflastert, schönes mobiiar - ich komme mir vor wie in einem ressort irgendwo in westeuropa. das frühstück ist continental, die drei brötchen etwas für gebissträger, die es im zahnputzbecher vergessen haben, aber einen frischgepressten orangen-bananensaft gibt es, gesalzene butter und tee.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 02. September

    31.08.: Caleta Cruz / Tumbes

    jedes haus hat ja seine geschichte. Das eine erzählt sie frei heraus, das andere ist eher verschwiegen. Das hostel in piura ist recht gesprächig und erzählt mir von den guten zeiten, die es erlebt hat. Sein bauherr habe gut verdient, wollte eine große familie und habe entschieden in einer ruhigen und etwas gehobenen wohnlage von piura ein großes haus zu bauen. Das haus wurde bis auf das letzte zimmer mit vielen kindern bevölkert. Die wurden größer, verließen irgendwann das haus, vater und mutter wollten nicht allein dort leben. sie haben es dem daheim gebliebenen sohn – ich nenne ihn vincent - vermacht. Der aber musste seine zahlreichen geschwister ausbezahlen und dafür einen kredit bei der bank aufnehmen. Das war kein problem, denn der wert des hauses und der wert des grundstücks waren in der zwischenzeit ansehnlich gestiegen.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 31. August

    30.08.: Piura

    der vergleich passt. mein hostelzimmer im hostal deliciosa gleicht einer gefängniszelle. dem kleinen fenster, das direkt unter der decke für tageslicht sorgen soll, fehlen nur die gitter, der nasszelle als ausgleich aber die türe. so wird meine noch nicht einmal 10m2 messende zelle vom geruch, der aus der nasszelle strömt, dominiert. die wände sind mit abwaschbarer dunkelblauer lackfarbe gestrichen. mein vorgänger hat zwar nicht seine strichliste abgearbeitet, aber die initialien von ihm und seiner partnerin hinein geritzt.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 30. August

    29.08.: San Pedro de Lloc

    dieses mal hatte ich ein mit liebe eingerichtetes hostel. Das frühstück wurde nach meinen wünschen vorbereitet. Haferflocken, obst und mandarinen aus eigener ernte. Gestern war ich erst bei der schwester der hostelsenora, deren flur aber zu schmal war, um die vepse dort zu parken. „macht nichts“, sagte die senora, rief das hostel gregorio an und signalisierte mir während des gesprächs, dass es zimmer gäbe und meine vepse auch einen platz habe. Nach dem telefonat fügt sie noch hinzu, dass es ihre schwester wäre, die das gregori führen würde.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 29. August

    28.08.: Casma - auf dem Weg nach Ecuador

    an einem montagmorgen durch die 10 bis 20 mio stadt zu fahren ist schon ein erlebnis. da ich im süden mein domizil hatte, steht mir die durchquerung der ganzen stadt bevor. die fahrweise der peruaner ist heute hektischer, als bei meiner ankunft. meine multitaskingfähigkeiten sind gefragt, weil mir die navigationsstimme im ohr fehlt und ich immer wieder auf das display meines handys schauen muss, um in die richtigen straßen einzubiegen, die richtigen ausfahrten aus den kreiseln zu nehmen, die collletivos und die busse, für die es keine busspur gibt und die dafür ohne vorwarnung auf der rechten spur bremsen, um fahrgäste aufzunehmen, rechtzeitig zu überholen, rechts vorbeifahrende motorräder im blick zu haben und die suvs denen die straße alleine gehört noch rechtzeitig abzuhängen.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 19. August

    ab 17.08.: Lima

    heute also soll es nach ima gehen. küstenstraße, keine berge, wind von der seite und etwas von vorne, später soll sogar aus der panamericana eine richtige autobahn mit jeweils zwei spuren und einem standstreifen werden... bevor ich losfahre routinemäßige kontrolle des ölstands, fülle etwas nach, verabschiede mich von meinen hostelgastgebern und los gehts. 260 km werden mit drei stunden 33 minuten kalkuliert - also sollte ich gegen spätestens 17:00 uhr in miraflores sein. auf der autobahn - 60 km vor lima - kommt die vepse ins schwimmen und schlingern - für mich eine recht ungewohnte erfahrung, ich lasse sie auf dem standstreifen ausrollen, steige ab und stelle fest: der hintere reifen ist platt.
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 11. August

    ab 10.08.: Paracas & Einblick in die Paracas-Kultur

    heute komme ich erst spät weg. die letzte nacht an einer der stark befahrenen straßen nazcas hat in aller deutlichkeit gezeigt, dass die nazcarener einfach ein problem mit stille haben. die taxis hupen zwei mal, wenn sie auf fahrgast suche sind. hupen ist das eine, aber statt der hupe gibt es polizeisirenen auf dem markt oder schwarzmarkt, die stattdessen gerne und langanhaltend benutzt werden.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 10. August

    ab 07.08.: Nazca - 600 m & das Phänomen der Nazca-Linien

    heute wird der erste abschied von den anden eingeläutet. nahezu 7 wochen habe ich sie erlebt und erfahren und die vepse aufs äußerste gefordert. noch einmal geht es auf 4.250 m hoch, dann wird mich eine lange abfahrt auf 600 höhenmeter erwarten.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 09. August

    Curahuasi: Mein Besuch in der deutschen Missionarsklinik

    vielleicht liegt es an meinem besuch in der evangelischen missionarsklinik in curahuasi, den ich vor ein paar tagen auf meiner fahrt nach abancay gemacht habe, dass für mich auf meinen fahrten durch das land die lebensumstände der landbevölkerung jetzt deutlicher hervortreten.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 08. August

    06.08.: Puquio - 3.200 m

    der tag heute ist eine einzige herausforderung.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 08. August

    05.08.: Chalhuanca - 2.900 m

    ich frühstücke in meiner von natürlichem tageslicht verschonten kammer, stecke mir die stöpsel in die ohren und höre dabei alte lieder von sting. das campinggeschirr, das mir ludwig noch kurz vor meiner abreise geliehen hat, tut beste dienste, und ich denke dabei an günter grass buch: wer einmal aus dem blechnapf isst...
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 06. August

    03.08.: Abancay - 2.400 m

    dem platzwart, der schon ab 06:00 uhr morgens auf dem sportplatz sein muss, fällt nichts besseres ein, mich durch die hostel-senora wecken zu lassen. es gibt keinen erkennbaren grund. frühstück gibt es hier keines, also hole ich meine haferflocken aus dem seitenkoffer raus, gehe zum nächsten laden, besorge mir milch und obst, frühstücke gemütlich und komme für meine verhältnisse recht früh weg.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 05. August

    ab 02.08.: Limatambo - 2.550 m

    der blick aus meinem hostelfenster auf einen morgendlich dunstig blauen himmel mit einer bergkulisse, die mich immer wieder fasziniert: messerscharfe zacken, die sich vom blau des himmels abheben. schon gestern habe ich hier das frühstück abbestellt, weil ich auf das frühstück im hotel nicht verzichten will. doch als ich runterkomme, lässt es sich die hostelsenora nicht nehmen, mir noch schnell einen marakuja-organgensaft - frisch gespresst - anzubieten. ein heisser tee wäre mir lieber gewesen.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 02. August

    ab 31.07.: Ollantaytambo - 2.800 m

    um 06:00 uhr ist der luxus vorbei. die vepse wird wieder auf die straße geschickt, von einer kamera aber beobachtet, falls sich der räuber hotzenplotz an ihr zu schaffen macht. ich lege mich nach der aktion wieder hin - es ist scheusslich kalt im hostel. drei stunden später scheint die sonne, die türe ist sperrangelweit auf, die rezeptionsdame sitzt eingepackt mit decke und dicker jacke vor dem pc.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 22. Juli

    ab 08.07.: Zwangspause Cusco

    supertramp - so heisst das hostel in cusco - mutiert für mich von einer gewöhnlichen übernachtungsmöglichkeit zu einem kleinen davos in peru... der ausflug nach aguas calientes und meine nicht immer zufriedenstellende ernährung hat mein immunsystem in die knie gezwungen.
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 18. Juli

    ab 05.07.: Machu Picchu - 2.400 m

    manuela, max und oliver, die familie aus der schweiz, hat auch die tour gebucht, so dass wir uns am morgen das taxi in die stadt teilen können. auf dem plaza de arma werden wir von einem guide aufgesammelt und zu einem wartenden sprinter gebracht. der start ist pünktlich, die erste pause auf einem grünen rastplatz, und dann geht es zur sache. zwischendurch ein fastmissgeschick, das ich keinem meiner mitmenschen wünschen möge.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 10. Juli

    ab 30.06.: Cusco - 3.400 m

    ich werde in meinem frühstücksrestaurant begrüßt wie ein alter bekannter. die älteste flitzt an mir mit kurzem kopfnicken vorbei und kommt kurze zeit später mit brot und eiern beladen zurück. tomaten sind noch da. nach dem frühstück verabschiede ich mich und sage auch, dass ich weiterfahre, ich morgen nicht käme. ein nettes winken von der durchreiche her und ein hasta luego.
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 28. Juni

    ab 27.06.: Sicuani - 3.600 m

    aufstehen, packen, duschen, frühstücken, düse verändern, aufpacken und los. und doch ist es schon wieder 12:00 uhr als ich endlich auf der vepse sitze. meine hostelmutter hat mich nett verabschiedet. ich habe ihr noch gesagt, sie müsse mein bett nicht frisch beziehen, ich hätte meinen schlafsack benutzt. ich habe sie ja mehrfach dabei beobachtet, wie sie die wäsche mit der hand gewaschen hat.
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 26. Juni

    ab 23.06.: Ayaviri - 3.800 m

    wir bekommen ein frühstück mit ganz frischen pfannekuchen, nette verabschiedung von felix frau, aufpacken der vepse und des defenders und dann geht’s los. Ich möchte an dem tag nur bis ayavari, sandra und rolf zieht es nach sicuani. Dort soll es eine aus schilf gebaute inkabrücke geben. Sie lassen mich die zwei kilometer bis nach llachon vorfahren, um mich gegebenenfalls anzuschieben. Keine schlechte idee – kurz vor dem ende ist die vepse am ende ihrer kräfte. Ich will schon erleichterung schaffen und die seitenkoffer abnehmen, aber rolfs schwäbisches talent fürs praktische schiebt mich mit sandra an, bis die vepse wieder selbst die kraft hat. Diese aktion wird aufgezeichnet und wer weiss, ob sie irgendwann auf youtube zu sehen ist.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 26. Juni

    ab 20.06.: Llachon / Titicaca-See - 3.800 m

    heute ist abreisetag. Rolf und sandra haben mich neugierig auf das hostel direkt am titicacasee gemacht, sie wissen noch nicht, ob sie dahin wollen, da es dort keine gesicherte parkmöglichkeit für den defender gäbe. Kurze verabschiedung, videoaufzeichnung meiner abfahrt, polizei- und zollkontrolle und souveränes vorzeigen meiner nun vollständigen unterlagen. Ich freue mich darauf, puno auf der uferstraße zu umfahren, um mich dann ein wenig später richtung llachon – dort wo das hostel liegt - einzunorden, aber es kommt anders.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 19. Juni

    ab 16.06.: Puno am Titicaca-See - 3.800 m

    mein letztes frühstück im hotel. die morgende vorher habe ich beobachtet, dass die anderen gäste leckere spiegeleier vorgesetzt bekamen - ich nicht! heute morgen will ich es wissen und schaue noch im fahrstuhl in goolge-translate nach der übersetzung und bestelle wenig später huevos fritos - DOS por favor! es funktioniert. keiner kommt mit einem zettel, den ich quittieren muss, sie gehören zum frühstück einfach dazu. beim start ist die vepse unwillig - auch ihr macht die höhe zu schaffen -, aber ich weiss, dass sie es kann. und nach ein paar versuchen läuft der motor. die beschleunigung ist eher mittelmäßig, aber zum glück komme ich doch noch etwas eher von den ampeln weg, als die mototaxis und die anderen autos.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 14. Juni

    ab 12.06.: Juliaca - die verbotene Stadt - 3.800 m

    dank meines hostelfathers in arequipa sollte mir heute ein strapazentag erspart bleiben. meine planung ist, über espinar mit einer übernachtungspause nach cusco zu fahren und dort ein paar tage zu bleiben. doch er rät mir ab und sagt, die straße sei nicht asphaltiert, wenige streckenabschnitte ja, aber mit der vespa würde er da nicht entlangfahren.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 12. Juni

    ab 10.06.: Arequipa - 2.300 m

    gestern habe ich mir vorgenommen, früh loszufahren, denn ich möchte ohne zwischenübernachtung in arequipa ankommen. aber ohne frühstück geht das nicht. also nehme ich mir wie krösus ein taxi, das ich bitte, mich dort hinzubringen, wo es heissen tee und ein brötchen gibt. - meine teedame, die mir gestern einen großen teepott serviert hatte, ist noch nicht im dienst. 5 minuten später lande ich bei einer markthalle, bekomme ein brötchen mit spiegelei und an einem anderen stand den tee und sitze eine vierelstunde später wieder im taxi - einem sogenannten moto-taxi - zu deutsch motorradtaxi.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 09. Juni

    ab 08.06.: Tacna / Peru - 550 m

    ein nahezu herzlicher abschied von dem hostel sunny days. daniel hat neuen mut gefasst und will es ein viertes mal versuchen, nach peru zu kommen. es werden fotos gemacht und glen holt seine videocamera, um uns beide noch beim verlassen zu filmen. ich höre noch wie er sagt, dass er den clip auf you tube stellen wolle. mal sehen... an der grenze geht es für daniel nicht gut aus. es scheint in der tat so zu sein, dass nur chilenen mit ihren fahrzeugen aus dem land kommenl sobald aber ein nicht-chilene das fahrzeug über die grenze bringen will, gibt es scheinbar vom gesetzgeber ein klares NO GO.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 03. Juni

    ab 02.06.: Arica erleben

    mein blog über die viracocha III hat berechtigte irritationen ausgelöst. glen kommt aus seinem zimmer, als der blog gerade fertiggestellt ist, und ich zeige ihm die hochgeladenen bilder und den umfang des textes. er spricht kein deutsch, fragt mich noch, wie viele personen den blog lesen können und marschiert zur viracocha. ich schreibe weiterhin und gehe später zum strand, döse in der sonne und schreibe apps.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 02. Juni

    02.06.: Chile: Die Wasserbombe tickt

    bei meiner fahrt von santiago bis hier rauf nach arica – besonders in der atacama-wüste, frage ich mich immer, wie das hier mit dem wasser ist. Scheinbar wird das thema nur beiläufig in den alltag der chilenen integriert. Wasserhähne tropfen...
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 02. Juni

    ab 01.06.: Das Projekt Viracocha III in Arica

    glen, der autralier, der mir schon gute tips für meine tour gegeben hat - ich schätze er ist ein paar jahre jünger als ich - arbeitet hier als volontär auf einem boot, das in einem monat nach australien auslaufen soll.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 29. Mai

    ab 27.05.: Zwangspause in Arica

    wieder ein schöner morgen mit sauberer und klarer luft. eine fast störungsfreie nacht. der tag vorher war einfach zu anstrengend, als dass zustände wie kälte oder zu wenig sauerstoff irgendwie einfluss auf meinen schlaf hätten nehmen können. ich bin froh, dass ich in wenigen stunden wieder auf meeresspiegelhöhe bin und es wieder warm wird.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 28. Mai

    ab 24.05.: Abstecher von Arica nach Putre - 3.600 m

    die fahrt hierher nach putre ist ein härtetest für die vepse. es liegen nur 150 km vor uns, aber der erfahrene australier, der südamerika gut kennt, warnt mich beim frühstück vor steigungen und prophezeit mir eine durchschnittsgeschwindigjkeit von unter 50 km/h! immerhin die vepse muss 3.600 m höhenunterschied schaffen.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 21. Mai

    ab 20.05.: Arica - 20 km vor Peru

    heute geht es weiter nach arica, der nördlichsten stadt chiles. über 300 km von iquique entfernt. die ruta 1 direkt an der küste wird in iquique von der panamericana wieder abgelöst. das heisst , ich fahre an der salpeter-geisterstadt vorbei und habe im vorbeifahren noch einen guten blick auf dieses riesige areal. viel zu spät bin ich aus dem hostel gekommen - etwas manschetten, wie sich die vespe an den bergen raus aus iquique benimmt,
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 19. Mai

    ab 15.05.: Iquique & Salpeter

    die nacht ist im vergleich zu den 2.200 bis 2.600 m höhe eine gute nacht. normales durchatmen geht wieder. frühstück auf meiner balkonterrasse, blick in den hafen und auf das treiben auf der straße. plötzlich stutze ich: eine schwarze wolke, die nicht enden will, zieht sich mit ca. 20 cm abstand über den pazifik hinweg.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 12. Mai

    ab 10.05.: Von San Pedro de Atacama - 2.440 m - nach Tocopilla

    die nacht war nicht ergiebig. die düsenaktion hat mich noch verfolgt - vielleicht liegt es auch an den 2.300 m höhe... heute ist es bewölkt. sehr ungewöhnlich und auch entsprechend kalt, trotzdem frühstücke ich draußen, und als die sonne sich kurz blicken lässt, mache ich noch ein foto von meinem sitzplatz im hof. Die chile-straßenkarte auf dem tisch. wie soll es nach san pedro de atacama weitergehen? Nette, schon fast herzliche verabschiedung vom herbergsvater. Der himmel hat sich wieder zugezogen und eröffnet mir somit ein völlig neues wüstenbild.
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 10. Mai

    ab 07.05.: Von Antofagasta in die Wüstenstadt Calama

    sehr zufrieden aufgewacht: vespa fitt und blog aktualisiert. der morgen ist grau - sonntäglich friedlich. ein schönes frühstücksbuffet steht bereit, aber ich esse haferflocken wie immer. ein gast sagt mir, dass im kühlschrank milch stünde, davon könne ich etwas nehmen. ich danke und frage ihn, ober er den ausdruck "luxus" kenne. er verneint. so bin ich am frühen morgen schon in meiner kreativität gefordert. wie soll ich ihm das auf spanisch erklären. ich gebe eine allgemeine erklärung ab und nenne automarken - er hört höflich zu, weil er nicht weiss, was ich will - und dann komme ich auf den luxux, haferfllocken mit milch, statt mit wasser zu essen., das hat er verstanden und gelacht.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 04. Mai

    ab 23.04.: Das Abenteuer beginnt

    die beschauliche zeit des gereist WERDENS ist vorbei. Nun beginnt das eigentliche abenteuer, um dessen willen ich überhaupt das VespamerikasuR – unternehmen begonnen habe. Etwas mehr als ein jahr habe ich zeit. Das ziel soll montevideo in uruguay sein, von wo ich mich und die vepse nach hamburg einschiffen werde. 25 tage auf see! Wie ich den hafen erreiche, steht noch etwas in den sternen.
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 04. Mai

    ab 15.04.: Feuerland & zurück in Santiago

    bill vom „erratic rock“ gibt mir auf nachfrage eine hostal-adresse in punta arenas. Das liegt an der maggelanstraße. Und da will ich hin. Ich habe das buch über die maggelanstraßen-entdeckung gelesen. Das hat mich so fasziniert, dass ich mich geärgert hätte, wenn ich da nicht hingefahren wäre. Der bus startet früh, ich habe das ticket und finde dieses mal auch ohne unterbrechung den weg dort hin. Hier in punta arenas ist auch super wetter – die temperaturen, obwohl schon antarktisches gebiet – sehr angenehm. Nach längerem suchen finde ich das hostal. Gelegen an einer hässlichen langen hauptstraße.
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 21. April
    und so kann es stunden lang weiter gehen

    ab 04.04.: Patagonien

    nun soll es am 04. april in den süden chiles gehen. aber ohne vespa, denn die distanz ist einfach zu groß. ich wäre erst im tiefen antarktischen winter dort angekommen. die vespa darf ich für 14 tage in meinem hostel lassen und das for free! die boeing 737 startet pünktlich mit der nase gen osten und hat das überfliegen der anden noch vor sich. erlebe den sonnenaufgang nur indirekt und sehe dafür die scharfen zacken der andenkette im gegenlicht.
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 21. April

    ab 31.03.: Valparaiso

    Bevor der panama-kanal eröffnet wurde - das war anfang des 20. jahrhunderts -seine enstehung ist toll beschrieben in stefan zweigs "Sternstunden der Menschheit" war valaparaiso eine hafenstadt mit regem handel und wandel. mit der eröffnung hat sich die schiffsroute geändert und damit auch die bedeutung valparaisos. heute ist davon nichts mehr zu erleben, aber immer noch zu sehen.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 21. April

    ab 20.03.: Abflug von Bremen nach Santiago de Chile

    karin bringt mich zum flughafen bremen, nora und hanna kommen dazu. es bleibt nach dem einchecken noch zeit für ein weizen. übergewicht hat mein gepäck keines - nur 16 kg statt erlaubter 20. die heimische personenwage zeigte knapp 20 kg. wir sind alle recht aufgekratzt, doch das gate ruft. wie in pmg-zeiten auf meinem blackberry (heute kennt das keiner mehr) muss ich mein smartie nur noch über den scanner ziehen und schon sollte sich das gate öffnen.
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