2017 VespamerikasuR 2018

Auf 12 Zoll und mit 125 cc quer durch Südamerika
2017 VespamerikasuR 2018
Gepostet am 19. August

ab 17.08.: Lima

heute also soll es nach ima gehen. küstenstraße, keine berge, wind von der seite und etwas von vorne, später soll sogar aus der panamericana eine richtige autobahn mit jeweils zwei spuren und einem standstreifen werden... bevor ich losfahre routinemäßige kontrolle des ölstands, fülle etwas nach, verabschiede mich von meinen hostelgastgebern und los gehts. 260 km werden mit drei stunden 33 minuten kalkuliert - also sollte ich gegen spätestens 17:00 uhr in miraflores sein. auf der autobahn - 60 km vor lima - kommt die vepse ins schwimmen und schlingern - für mich eine recht ungewohnte erfahrung, ich lasse sie auf dem standstreifen ausrollen, steige ab und stelle fest: der hintere reifen ist platt.
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2017 VespamerikasuR 2018
Gepostet am 11. August

ab 10.08.: Paracas & Einblick in die Paracas-Kultur

heute komme ich erst spät weg. die letzte nacht an einer der stark befahrenen straßen nazcas hat in aller deutlichkeit gezeigt, dass die nazcarener einfach ein problem mit stille haben. die taxis hupen zwei mal, wenn sie auf fahrgast suche sind. hupen ist das eine, aber statt der hupe gibt es polizeisirenen auf dem markt oder schwarzmarkt, die stattdessen gerne und langanhaltend benutzt werden.
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2017 VespamerikasuR 2018
Gepostet am 10. August

ab 07.08.: Nazca - 600 m & das Phänomen der Nazca-Linien

heute wird der erste abschied von den anden eingeläutet. nahezu 7 wochen habe ich sie erlebt und erfahren und die vepse aufs äußerste gefordert. noch einmal geht es auf 4.250 m hoch, dann wird mich eine lange abfahrt auf 600 höhenmeter erwarten.
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2017 VespamerikasuR 2018
Gepostet am 09. August

Curahuasi: Mein Besuch in der deutschen Missionarsklinik

vielleicht liegt es an meinem besuch einer evangelischen missionarsklinik in curasuasi, den ich vor ein paar tagen auf meiner fahrt nach abancay gemacht habe, dass für mich die lebensumstände der landbevölkerung jetzt deutlicher hervortreten. Was sich hinter diesen fensterlosen lehmmauern verbirgt entzieht sich dem blick des verwöhnten touristen. Nur die einheimischen wissen um ihre lebensqualität und behandeln sie als etwas völlig normales. krankheitssymptome werden ignoriert und mit dem tod in kauf genommen - nur in wenigen fällen wird medizinische versorgung in anspruch genommen, werden krankenhäuser aufgesucht, einmal, weil der weg zu weit und zu beschwerlich ist, zum anderen weil es viel zu wenig ärzte gibt, die mit ambulanter behandlung helfen können. Zum dritten, weil das nötige geld fehlt.
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Gepostet am 08. August

06.08.: Puquio - 3.200 m

der tag heute ist eine einzige herausforderung.
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2017 VespamerikasuR 2018
Gepostet am 08. August

05.08.: Chalhuanca - 2.900 m

ich frühstücke in meiner von natürlichem tageslicht verschonten kammer, stecke mir die stöpsel in die ohren und höre dabei alte lieder von sting. das campinggeschirr, das mir ludwig noch kurz vor meiner abreise geliehen hat, tut beste dienste, und ich denke dabei an günter grass buch: wer einmal aus dem blechnapf isst...
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2017 VespamerikasuR 2018
Gepostet am 06. August

03.08.: Abancay - 2.400 m

dem platzwart, der schon ab 06:00 uhr morgens auf dem sportplatz sein muss, fällt nichts besseres ein, mich durch die hostel-senora wecken zu lassen. es gibt keinen erkennbaren grund. frühstück gibt es hier keines, also hole ich meine haferflocken aus dem seitenkoffer raus, gehe zum nächsten laden, besorge mir milch und obst, frühstücke gemütlich und komme für meine verhältnisse recht früh weg.
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2017 VespamerikasuR 2018
Gepostet am 05. August

ab 02.08.: Limatambo - 2.550 m

der blick aus meinem hostelfenster auf einen morgendlich dunstig blauen himmel mit einer bergkulisse, die mich immer wieder fasziniert: messerscharfe zacken, die sich vom blau des himmels abheben. schon gestern habe ich hier das frühstück abbestellt, weil ich auf das frühstück im hotel nicht verzichten will. doch als ich runterkomme, lässt es sich die hostelsenora nicht nehmen, mir noch schnell einen marakuja-organgensaft - frisch gespresst - anzubieten. ein heisser tee wäre mir lieber gewesen.
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2017 VespamerikasuR 2018
Gepostet am 02. August

ab 31.07.: Ollantaytambo - 2.800 m

um 06:00 uhr ist der luxus vorbei. die vepse wird wieder auf die straße geschickt, von einer kamera aber beobachtet, falls sich der räuber hotzenplotz an ihr zu schaffen macht. ich lege mich nach der aktion wieder hin - es ist scheusslich kalt im hostel. drei stunden später scheint die sonne, die türe ist sperrangelweit auf, die rezeptionsdame sitzt eingepackt mit decke und dicker jacke vor dem pc. das frühstück bietet alles. ich stürze mich mit heisshunger auf die haferflocken, zwar ohne obst, aber egal. der taxifahrer ist etwas überfordert, denn so einen auftrag hat der bislang noch nicht bekommen. ich erledige noch die letzten handgriffe, als er vorfährt und zielstrebig ins hostel laufen will. er lässt sich den auftrag von meiner hostel-senora noch einmal bestätigen und weiss nun, wohin ich will, aber mit möglichst moderaten steigungen. es klappt alles wie gewünscht und zwanzig minuten später verabschieden wir uns. die fahrt durch das heilige tal ist ein hochgenuss. erstaunlich wenig weisse mit touristen beladene renault-sprinter überholen mich, die abfahrt ist anstrengend, viele serpentinen und später dann wieder die buckel auf der straße, die nur bei genauem hinsehen zu erkennen sind und mich sehr oft eine ziemlich starke bremsung vornehmen lassen. es ist nicht weit bis nach ollantaytambo.
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2017 VespamerikasuR 2018
Gepostet am 22. Juli

ab 08.07.: Zwangspause Cusco

supertramp - so heisst das hostel in cusco - mutiert für mich von einer gewöhnlichen übernachtungsmöglichkeit zu einem kleinen davos in peru... der ausflug nach aguas calientes und meine nicht immer zufriedenstellende ernährung hat mein immunsystem in die knie gezwungen.
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 18. Juli

    ab 05.07.: Machu Picchu - 2.400 m

    manuela, max und oliver, die familie aus der schweiz, hat auch die tour gebucht, so dass wir uns am morgen das taxi in die stadt teilen können. auf dem plaza de arma werden wir von einem guide aufgesammelt und zu einem wartenden sprinter gebracht. der start ist pünktlich, die erste pause auf einem grünen rastplatz, und dann geht es zur sache. zwischendurch ein fastmissgeschick, das ich keinem meiner mitmenschen wünschen möge.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 10. Juli

    ab 30.06.: Cusco - 3.400 m

    ich werde in meinem frühstücksrestaurant begrüßt wie ein alter bekannter. die älteste flitzt an mir mit kurzem kopfnicken vorbei und kommt kurze zeit später mit brot und eiern beladen zurück. tomaten sind noch da. nach dem frühstück verabschiede ich mich und sage auch, dass ich weiterfahre, ich morgen nicht käme. ein nettes winken von der durchreiche her und ein hasta luego. heute also geht es nach cusco, der alten inkahauptstadt. von rolf habe ich schon horrorstories gehört, die arequipa weit in den schatten stellen. dieselgestank, steigungen, die ich mit meiner vepse bestimmt nicht erklimmen könne, touristen über touristen - aber es gäbe einen guten campingplatz. am liebsten würde ich einen großen bogen um diese stadt machen, aber das hieße, die inka-kultur einfach zu ignorieren. hätte ich mal...
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 28. Juni

    ab 27.06.: Sicuani - 3.600 m

    aufstehen, packen, duschen, frühstücken, düse verändern, aufpacken und los. und doch ist es schon wieder 12:00 uhr als ich endlich auf der vepse sitze. meine hostelmutter hat mich nett verabschiedet. ich habe ihr noch gesagt, sie müsse mein bett nicht frisch beziehen, ich hätte meinen schlafsack benutzt. ich habe sie ja mehrfach dabei beobachtet, wie sie die wäsche mit der hand gewaschen hat. das kann sie sich bei mir sparen. für meine wäsche wollte sie nur 5 sol!!! ich habe ihr das vierfache gegeben und damit vielleicht die preise verdorben. ich komme gut aus dem städtchen heraus und befinde mich neben der eisenbahnverbindung von puno nach cusco.
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 26. Juni

    ab 23.06.: Ayaviri - 3.800 m

    wir bekommen ein frühstück mit ganz frischen pfannekuchen, nette verabschiedung von felix frau, aufpacken der vepse und des defenders und dann geht’s los. Ich möchte an dem tag nur bis ayavari, sandra und rolf zieht es nach sicuani. Dort soll es eine aus schilf gebaute inkabrücke geben. Sie lassen mich die zwei kilometer bis nach llachon vorfahren, um mich gegebenenfalls anzuschieben. Keine schlechte idee – kurz vor dem ende ist die vepse am ende ihrer kräfte. Ich will schon erleichterung schaffen und die seitenkoffer abnehmen, aber rolfs schwäbisches talent fürs praktische schiebt mich mit sandra an, bis die vepse wieder selbst die kraft hat. Diese aktion wird aufgezeichnet und wer weiss, ob sie irgendwann auf youtube zu sehen ist.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 26. Juni

    ab 20.06.: Llachon / Titicaca-See - 3.800 m

    heute ist abreisetag. Rolf und sandra haben mich neugierig auf das hostel direkt am titicacasee gemacht, sie wissen noch nicht, ob sie dahin wollen, da es dort keine gesicherte parkmöglichkeit für den defender gäbe. Kurze verabschiedung, videoaufzeichnung meiner abfahrt, polizei- und zollkontrolle und souveränes vorzeigen meiner nun vollständigen unterlagen. Ich freue mich darauf, puno auf der uferstraße zu umfahren, um mich dann ein wenig später richtung llachon – dort wo das hostel liegt - einzunorden, aber es kommt anders.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 19. Juni

    ab 16.06.: Puno am Titicaca-See - 3.800 m

    mein letztes frühstück im hotel. die morgende vorher habe ich beobachtet, dass die anderen gäste leckere spiegeleier vorgesetzt bekamen - ich nicht! heute morgen will ich es wissen und schaue noch im fahrstuhl in goolge-translate nach der übersetzung und bestelle wenig später huevos fritos - DOS por favor! es funktioniert. keiner kommt mit einem zettel, den ich quittieren muss, sie gehören zum frühstück einfach dazu. beim start ist die vepse unwillig - auch ihr macht die höhe zu schaffen -, aber ich weiss, dass sie es kann. und nach ein paar versuchen läuft der motor. die beschleunigung ist eher mittelmäßig, aber zum glück komme ich doch noch etwas eher von den ampeln weg, als die mototaxis und die anderen autos.
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    Gepostet am 14. Juni

    ab 12.06.: Juliaca - die verbotene Stadt - 3.800 m

    dank meines hostelfathers in arequipa sollte mir heute ein strapazentag erspart bleiben. meine planung ist, über espinar mit einer übernachtungspause nach cusco zu fahren und dort ein paar tage zu bleiben. doch er rät mir ab und sagt, die straße sei nicht asphaltiert, wenige streckenabschnitte ja, aber mit der vespa würde er da nicht entlangfahren.
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    Gepostet am 12. Juni

    ab 10.06.: Arequipa - 2.300 m

    gestern habe ich mir vorgenommen, früh loszufahren, denn ich möchte ohne zwischenübernachtung in arequipa ankommen. aber ohne frühstück geht das nicht. also nehme ich mir wie krösus ein taxi, das ich bitte, mich dort hinzubringen, wo es heissen tee und ein brötchen gibt. - meine teedame, die mir gestern einen großen teepott serviert hatte, ist noch nicht im dienst. 5 minuten später lande ich bei einer markthalle, bekomme ein brötchen mit spiegelei und an einem anderen stand den tee und sitze eine vierelstunde später wieder im taxi - einem sogenannten moto-taxi - zu deutsch motorradtaxi.
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    Gepostet am 09. Juni

    ab 08.06.: Tacna / Peru - 550 m

    ein nahezu herzlicher abschied von dem hostel sunny days. daniel hat neuen mut gefasst und will es ein viertes mal versuchen, nach peru zu kommen. es werden fotos gemacht und glen holt seine videocamera, um uns beide noch beim verlassen zu filmen. ich höre noch wie er sagt, dass er den clip auf you tube stellen wolle. mal sehen... an der grenze geht es für daniel nicht gut aus. es scheint in der tat so zu sein, dass nur chilenen mit ihren fahrzeugen aus dem land kommenl sobald aber ein nicht-chilene das fahrzeug über die grenze bringen will, gibt es scheinbar vom gesetzgeber ein klares NO GO.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 03. Juni

    ab 02.06.: Arica erleben

    mein blog über die viracocha III hat berechtigte irritationen ausgelöst. glen kommt aus seinem zimmer, als der blog gerade fertiggestellt ist, und ich zeige ihm die hochgeladenen bilder und den umfang des textes. er spricht kein deutsch, fragt mich noch, wie viele personen den blog lesen können und marschiert zur viracocha. ich schreibe weiterhin und gehe später zum strand, döse in der sonne und schreibe apps.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 02. Juni

    02.06.: Chile: Die Wasserbombe tickt

    bei meiner fahrt von santiago bis hier rauf nach arica – besonders in der atacama-wüste, frage ich mich immer, wie das hier mit dem wasser ist. Scheinbar wird das thema nur beiläufig in den alltag der chilenen integriert. Wasserhähne tropfen...
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    Gepostet am 02. Juni

    ab 01.06.: Das Projekt Viracocha III in Arica

    glen, der autralier, der mir schon gute tips für meine tour gegeben hat - ich schätze er ist ein paar jahre jünger als ich - arbeitet hier als volontär auf einem boot, das in einem monat nach australien auslaufen soll.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 29. Mai

    ab 27.05.: Zwangspause in Arica

    wieder ein schöner morgen mit sauberer und klarer luft. eine fast störungsfreie nacht. der tag vorher war einfach zu anstrengend, als dass zustände wie kälte oder zu wenig sauerstoff irgendwie einfluss auf meinen schlaf hätten nehmen können. ich bin froh, dass ich in wenigen stunden wieder auf meeresspiegelhöhe bin und es wieder warm wird.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 28. Mai

    ab 24.05.: Abstecher von Arica nach Putre - 3.600 m

    die fahrt hierher nach putre ist ein härtetest für die vepse. es liegen nur 150 km vor uns, aber der erfahrene australier, der südamerika gut kennt, warnt mich beim frühstück vor steigungen und prophezeit mir eine durchschnittsgeschwindigjkeit von unter 50 km/h! immerhin die vepse muss 3.600 m höhenunterschied schaffen.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 21. Mai

    ab 20.05.: Arica - 20 km vor Peru

    heute geht es weiter nach arica, der nördlichsten stadt chiles. über 300 km von iquique entfernt. die ruta 1 direkt an der küste wird in iquique von der panamericana wieder abgelöst. das heisst , ich fahre an der salpeter-geisterstadt vorbei und habe im vorbeifahren noch einen guten blick auf dieses riesige areal. viel zu spät bin ich aus dem hostel gekommen - etwas manschetten, wie sich die vespe an den bergen raus aus iquique benimmt,
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 19. Mai

    ab 15.05.: Iquique & Salpeter

    die nacht ist im vergleich zu den 2.200 bis 2.600 m höhe eine gute nacht. normales durchatmen geht wieder. frühstück auf meiner balkonterrasse, blick in den hafen und auf das treiben auf der straße. plötzlich stutze ich: eine schwarze wolke, die nicht enden will, zieht sich mit ca. 20 cm abstand über den pazifik hinweg.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 12. Mai

    ab 10.05.: Von San Pedro de Atacama nach Tocopilla

    die nacht war nicht ergiebig. die düsenaktion hat mich noch verfolgt - vielleicht liegt es auch an den 2.300 m höhe... heute ist es bewölkt. sehr ungewöhnlich und auch entsprechend kalt, trotzdem frühstücke ich draußen, und als die sonne sich kurz blicken lässt, mache ich noch ein foto von meinem sitzplatz im hof. Die chile-straßenkarte auf dem tisch. wie soll es nach san pedro de atacama weitergehen? Nette, schon fast herzliche verabschiedung vom herbergsvater. Der himmel hat sich wieder zugezogen und eröffnet mir somit ein völlig neues wüstenbild.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 10. Mai

    ab 07.05.: Von Antofagasta in die Wüstenstadt Calama

    sehr zufrieden aufgewacht: vespa fitt und blog aktualisiert. der morgen ist grau - sonntäglich friedlich. ein schönes frühstücksbuffet steht bereit, aber ich esse haferflocken wie immer. ein gast sagt mir, dass im kühlschrank milch stünde, davon könne ich etwas nehmen. ich danke und frage ihn, ober er den ausdruck "luxus" kenne. er verneint. so bin ich am frühen morgen schon in meiner kreativität gefordert. wie soll ich ihm das auf spanisch erklären. ich gebe eine allgemeine erklärung ab und nenne automarken - er hört höflich zu, weil er nicht weiss, was ich will - und dann komme ich auf den luxux, haferfllocken mit milch, statt mit wasser zu essen., das hat er verstanden und gelacht.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 04. Mai

    ab 23.04.: Das Abenteuer beginnt

    die beschauliche zeit des gereist WERDENS ist vorbei. Nun beginnt das eigentliche abenteuer, um dessen willen ich überhaupt das VespamerikasuR – unternehmen begonnen habe. Etwas mehr als ein jahr habe ich zeit. Das ziel soll montevideo in uruguay sein, von wo ich mich und die vepse nach hamburg einschiffen werde. 25 tage auf see! Wie ich den hafen erreiche, steht noch etwas in den sternen.
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 04. Mai

    ab 15.04.: Feuerland & zurück in Santiago

    bill vom „erratic rock“ gibt mir auf nachfrage eine hostal-adresse in punta arenas. Das liegt an der maggelanstraße. Und da will ich hin. Ich habe das buch über die maggelanstraßen-entdeckung gelesen. Das hat mich so fasziniert, dass ich mich geärgert hätte, wenn ich da nicht hingefahren wäre. Der bus startet früh, ich habe das ticket und finde dieses mal auch ohne unterbrechung den weg dort hin. Hier in punta arenas ist auch super wetter – die temperaturen, obwohl schon antarktisches gebiet – sehr angenehm. Nach längerem suchen finde ich das hostal. Gelegen an einer hässlichen langen hauptstraße.
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 21. April
    und so kann es stunden lang weiter gehen

    ab 04.04.: Patagonien

    nun soll es am 04. april in den süden chiles gehen. aber ohne vespa, denn die distanz ist einfach zu groß. ich wäre erst im tiefen antarktischen winter dort angekommen. die vespa darf ich für 14 tage in meinem hostel lassen und das for free! die boeing 737 startet pünktlich mit der nase gen osten und hat das überfliegen der anden noch vor sich. erlebe den sonnenaufgang nur indirekt und sehe dafür die scharfen zacken der andenkette im gegenlicht.
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  • 2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 21. April

    ab 31.03.: Valparaiso

    Bevor der panama-kanal eröffnet wurde - das war anfang des 20. jahrhunderts -seine enstehung ist toll beschrieben in stefan zweigs "Sternstunden der Menschheit" war valaparaiso eine hafenstadt mit regem handel und wandel. mit der eröffnung hat sich die schiffsroute geändert und damit auch die bedeutung valparaisos. heute ist davon nichts mehr zu erleben, aber immer noch zu sehen.
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    2017 VespamerikasuR 2018
    Gepostet am 21. April

    ab 20.03.: Abflug von Bremen nach Santiago de Chile

    karin bringt mich zum flughafen bremen, nora und hanna kommen dazu. es bleibt nach dem einchecken noch zeit für ein weizen. übergewicht hat mein gepäck lkeines - nur 16 kg statt erlaubter 20. die heimische personenwage zeigte knapp 20 kg. wir sind alle recht aufgekratzt, doch das gate ruft. wie in pmg-zeiten auf meinem blackberry (heute kennt das keiner mehr) muss ich mein smartie nur noch über den scanner ziehen und schon sollte sich das gate öffnen.
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