Die Dame neben dem Jungen ist Magda

Woche 15 - Titicacasee

Wir verliessen Cusco in den späten Abendstunden. Unsere erste Nacht-Busfahrt stand an. Obwohl wir nicht so viele Stunden Schlaf bekamen kamen wir trotzdem einigermassen erholt am Morgen in Puno an. Puno ist eine Stadt am Titicacasee. Der Titicacasee, welcher vermutlich viele von euch noch von der Schulzeit oder vom Film „Mein Name ist Eugen“ kennen, war unser nächstes Ziel.
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  • stedricgoesworldwide
    Gepostet am 20. Juni
    Colca Cañon - unser  Weg in den tiefsten Canyon der Welt

    Colca Cañon - unser Weg in den tiefsten Canyon der Welt

    Früh am Morgen sind wir aus Puno mit einem Touristenbus Richtung Colca Canyon aufgebrochen. Wir hatten einen zweitägigen Trek gebucht und wollten einmal in den Canyon hinein und am nächsten Tag wieder heraus wandern. Die meisten Touren starten von der Stadt Arequipa aus früh um drei Uhr, aber da wir von der anderen Richtung kamen, sparten wir uns dieses unnötige hin und her und übernachteten die Nacht davor schon im kleinen Dorf Yanque, nahe dem eigentlichen Ausgangspunkt der Wanderung. Auf der sechsstündigen Busfahrt dorthin legten wir einige interessante Zwischenstopps ein, so z.B. bei Patapampa, der höchster Pass unserer gesamten Reise auf 4950m mit Blick auf mehrere schneebedeckte Berge mit 5000-6000m Höhe, bei denen der Amazonas-Flusses entspringt. Außerdem sahen wir wieder zahlreiche Vicuñas im Nationalparkbereich, die wildlebende scheue Kamelart Perus mit der weichsten Tierfaser der Welt (unheimlich flauschig, aber auch entsprechend teuer).
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  • Reisefieber - Alltag ade
    Gepostet am 22. Mai
    Titikakasee - der höchste schiffbare See der Welt

    Titikakasee - der höchste schiffbare See der Welt

    Von Cusco aus sind wir früh um sechs mit dem Bus nach Puno am Titikakasee gefahren. Wir hatten uns für einen Touristenbus entschieden, der unterwegs an einigen interessanten Orten hält, wie z.B. an einer Kirche, einer Ruine, einem Markt, einem Museum und einem hohen Pass, sodass wir uns bei der rund 11-stündigen Fahrt zwischendurch die Beine vertreten konnten. Anfangs wollten wir den Zug für die Strecke nehmen, aber die Fahrt in dem Luxuszug von Belmond, der unterwegs auch ein paar Mal unseren Weg kreuzte, war uns dann doch zu teuer.
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  • Reisefieber - Alltag ade
    Gepostet am 17. Mai
    an der Plaza de Armas

    Cusco - Der Nabel der Welt

    Cusco (auch Qosqo - bedeutet Nabel) wurde nicht umsonst als Nabel der Welt bezeichnet. Hier wird Geschichte gelebt: Cusco war die Hauptstadt des riesigen Inka-Reiches, welches sich über 300 Jahre (von ca. 1200-1532 bis die Spanier kamen) neben Peru auch noch über Chile, Argentinien, Bolivien, Ecuador und Kolumbien erstreckte. Inka bedeutet eigentlich nur so viel wie König und alle sind sich einig, das Pachacútec, der neunte Inka, der bedeutendste war, da er als „Weltveränderer“ dieses „Imperium“ erschuf. Er soll es auch gewesen sein, der Machu Picchu in strategisch günstiger Lage als Sitz der Adligen im milden Klima in Auftrag gab. Interessant ist auch, dass die Stadt Cusco in Form eines Pumas angelegt wurde, da der Puma neben dem Kondor und der Schlange als heiliges Tier in der andinen Mythologie galt und die Gegenwart symbolisiert.
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  • Reisefieber - Alltag ade
    Gepostet am 16. Mai
    alte Inkaruinen unterwegs

    Auf Inka-Pfaden nach Machu Picchu

    Nach drei Tagen Lares Trek hieß es jetzt für uns gleich im Anschluss zwei Tage Inka-Trail, welcher eigentlich 4 Tage geht, aber bei uns nur die letzte und schönste Etappe inklusive dem Sonnentor und natürlich dem Highlight Machu Picchu geplant war. Früh um 5:30 Uhr wurden wir von unserem neuen Guide abgeholt und zum Bahnhof gebracht, da uns der komfortable Zug Inkaexpress bis zu unserem Startpunkt bringen sollte. Die großen Panoramafenster waren leider total beschlagen und so hatte man nicht viel von der schönen Aussicht.
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  • Reisefieber - Alltag ade
    Gepostet am 15. Mai
    Besuch von kleinen Andendörfern

    Lares Trek - Zelten in den Anden

    Der ursprüngliche Grund für unsere Peru-Reise war, dass ich einen Blogartikel über einen Mehrtagestrek durch die Anden nach Machu Piccu gelesen hatte und fest stand: das wollen wir auch mal machen. Wir haben uns aber aktiv gegen den klassischen 4-Tagesinkatrail entschieden, der ziemlich überlaufen ist und stattdessen den Lares-Trek als alternative Route gewählt. Der Vorteil ist, dass es hier weniger Stufen gibt und man durch kleine ablegene Andendörfer kommt und trotzdem auf einem alten Inka-Weg unterwegs ist (und das Hauptgepäck wie Zelte und Verpflegung kann von Maultieren zu den Campingplätzen gebracht werden). Nach langer Recherche haben wir Alpaca Expedition als Touranbieter herausgesucht, da sie den dreitägigen Lares-Trek in einer Kombination mit einem auf zwei Tage verkürzten Inkatrail anbieten.
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  • Reisefieber - Alltag ade
    Gepostet am 10. Mai
    Zeremonie eines Schamanen auf Quechua

    Huchuy Qosqo

    In Cusco angekommen wollten wir uns, vor unserem Mehrtages-Treck in den Bergen, ein wenig Akklimatisieren und entschieden uns nach längerer Recherche für eine noch relativ unbekannte Tageswanderung nach Huchuy Qosqo. Wir hatten die geführt Tour über „Get your guide“ gebucht und waren etwas überrascht, als wir am Vorabend einen Anruf bekamen, dass man sich mit uns noch zu einem Briefing in unserem Hotel treffen wollte. Wir staunten nicht schlecht, als unser Guide uns zusammen mit einem Mann in traditionellen Gewändern begrüßte. Er erklärte uns, dass dies ein Schamane sei, der uns für die morgige Wanderung nach alten Gebräuchen segnen sollte. Die Berge werden im andinen Glauben als heilig angesehen und so begann er in Quechua Gebete zu sprechen und sich bei Pachamama (der Mutter Erde) dafür zu bedanken, dass wir die Wege in den Anden nutzen dürfen. Wir bekamen jeweils drei Coca-Blätter mit, welche wir auf unserem höchsten Punkt der Wanderung Pachamama als Dank zurück geben sollten. Das war schon mal eine Erfahrung und so konnte gar nichts schief gehen bei unserer ersten großen Wanderung.
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  • Reisefieber - Alltag ade
    Gepostet am 05. Mai
    Ayacucho: Semana Santa in den Bergen

    Ayacucho: Semana Santa in den Bergen

    Wir hatten uns dafür entschieden, einige Tage der Osterwoche (Semana Santa) in Ayacucho zu verbringen. Dies ist eine Stadt im zentralen Hochland, die für ihre Osterfeierlichkeiten weltbekannt ist (die größte Semana Santa weltweit nach Sevilla). Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, wenn wir schon zu dieser Zeit in Peru sind. Obwohl die Osterwoche natürlich primär ein katholisches Ereignis ist, mit vielen christlichen Prozessionen und Veranstaltungen in den Kirchen, hat Ayacucho in dieser Zeit noch mehr zu bieten: viele Kunsthandwerksmärkte, zahlreiche bunte Straßenstände, Umzüge mit traditionellen Tänzen und Musik .
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  • Reisefieber - Alltag ade
    Gepostet am 03. Mai
    Paracas Nationalpark: ein Paradies für Tierbeobachtungen

    Paracas Nationalpark: ein Paradies für Tierbeobachtungen

    Unser zweiter und letzter Tag in Ica stand ganz unter dem Motto Natur und Tierbeobachtungen. Wir hatten einen Tagesausflug zum Paracas-Nationalpark gebucht, der sich an der Küste befindet. Nachdem wir früh aufgestanden und eine Stunde mit dem Auto nach Paracas gefahren waren, war erst einmal eine zwei stündige Bootstour zu den Islas Ballestas geplant. Ursprünglich wusste ich nicht, dass diese inklusive war und hatte eigentlich geplant einen großen Bogen um solche mit Touristen vollgepackten Boote zu machen, aber wie das immer so ist, überraschen einen die Dinge, bei denen man die geringste Erwartung hat, dann doch am Ende.
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  • Reisefieber - Alltag ade
    Gepostet am 23. April
    Ica: Wein- und Wüstenstadt

    Ica: Wein- und Wüstenstadt

    Ica liegt etwas südlich von Lima an der Küste und ist eine Wüstenstadt und ich hatte es ausgesucht, weil es etwas weniger touristisch ist, als die Städte Pisco und Nasca (mit den Nasca-Linien). Da unser Vermieter praktischerweise ebenfalls ein Tour-Unternehmen besitzt, ließen wir uns von ihm beraten und buchten direkt von der Haustür aus einige Unternehmungen.
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  • Reisefieber - Alltag ade
    Gepostet am 21. April
    Segelschiff MarDulce

    Segeln an Limas Küste

    Den zweiten Tag in Lima hatten wir eine Segeltour an der Küste von Lima gebucht. Da das Boot um 9 Uhr ablegen sollte und wir 6 Stunden damit unterwegs sein würden, mussten wir früh aufstehen und zeitig auschecken. Da wir in Lima ein wenig Angst vor falschen Taxifahrern und Überfällen hatten (man liest ja so einiges), hatte uns Richard einen Nachbarn von sich empfohlen, der Taxi fährt und der uns um 7.45 Uhr vom Hotel abholen sollte. Leider hat das mit der Pünktlichkeit nicht so gut geklappt und um 8.15 Uhr warteten wir immer noch schon ganz ungeduldig am Hotel, da die Fahrt eigentlich 40 Minuten bis zum Jachthafen dauern sollte. Wir hatten uns gerade um ein anderes Taxi bemüht, als der Fahrer bei uns ankam. Er hatte im Stau festgesteckt und in der Tat ist der Verkehr in Lima fürchterlich und aufgrund des Ironman-Wettkampfes am Vortag waren zusätzlich noch einige Straßen gesperrt. Er versicherte uns aber, dass wir es pünktlich zum Hafen schaffen würden. Das sollten wir bald bereuen, da er aufgrund der Verspätung nun natürlich auf die Tube drückte und wie ein Henker durch den sowieso schon chaotischen Verkehr raste. Mir wurde dabei ganz schlecht und so musste bald eine Brechtüte Verwendung finden, die zu allem Unglück jedoch nicht dicht war. So endete die Fahrt etwas unschön damit, dass ich mich mitten auf der Straße umzog. Um ca. 9.15 Uhr waren wir am Jachthafen von La Punta, Chris hatte jedoch von unterwegs schon geklärt, dass man auf uns warten würde.
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  • Reisefieber - Alltag ade
    Gepostet am 20. April
    Auf einem lokalen Markt

    Limas vielfältige Küche und Malecon

    Unser Flug von Havanna nach Lima verlief komplikationsfrei, es gab nur etwas Turbulenzen über dem Regenwald, aber das haben wir auch überstanden. Am Flughafen hatten wir drei Aufgaben: Gepäck möglichst vollständig wieder bekommen, Geld holen und eine SIM-Karte fürs Handy kaufen. Nach dem ich das Gepäck erspäht hatte, was gerade komischerweise von einem vermeintlichen Security-Menschen vom Band gehieft und dann von mir gerettet wurde, hatte Chris weniger Glück beim Handystand, an dem nur aufgeladen werden konnte und keine SIM-Karten zu bekommen waren. Tatsächlich stand unser Transport vom Hotel auch schon draußen mit unserem Namensschild bereit. Anschließend ging es durch Limas chaotischen Verkehr zum Hotel. Uns kam Lima im Vergleich zu Kuba unheimlich modern vor, auch wenn ab und an ähnlich klapprige öffentliche Busse an uns vorbei fuhren. Unser Hotel war spartanisch aber sehr zentral und das wichtigste war, dass wir es sicher vom Flughafen (die Umgebung und Taxifahrten gelten als gefährlich) zur Unterkunft geschafft hatten.
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  • Reisefieber - Alltag ade
    Gepostet am 19. April
    Promenaden-Spaziergang

    Citydays im schönen und warmen Lima

    Zwei Tage in Lima haben wir in Miraflores, Barranco und im historischen Zentrum verbracht. Obwohl uns die Stadt gefällt, ziehen wir aber schon weiter nach Ecuador. Das Grande Finale wartet auf uns.
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  • our big trip
    Gepostet am 02. April
    Pelikane auf dem Durchflug an die Küste

    Kurztripp zu den Islas Ballestas und ins Nationalreservat von Paracas

    Der kurze Abstecher nach Paracas hat sich gelohnt: auf den Islas Ballestas haben wir viele Vögel und einige schwerere Kaliber beobachtet - und im Nationalreservat karge Küstenlandschaften besucht.
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  • our big trip
    Gepostet am 31. März
    Weinfässer im Pisco Vineyard

    Pooltage in der Wüste um Huacachina (Ica)

    Unser kurzer Aufenthalt in der Oase von Huacachina wurde geprägt von Pisco, Sanddünen, einem kühlenden Pool und lauten Nächten im Partyhostel Wild Rover.
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  • our big trip
    Gepostet am 29. März
    Happy-Foto vor dem Abflug

    «Flightseeing» über die Nazca Linien

    Ein Rundflug im Kleinflugzeug über die Nazca Linien ermöglichte einen tollen Blick aus der Vogelperspektive auf diese mysteriösen Scharrbilder aus vergangener Zeit.
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  • our big trip
    Gepostet am 27. März