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Unser Reiseblog für Freunde, Familie oder auch einfach Interessierte an unseren Eindrücken. Thailand, Laos, Vietnam, Marokko und bald hoffentlich noch viel mehr ... - Franzi + Jonas
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Und das nächste Land ist... ?!

Der Kaktusgarten auf dem Dach des FlughafensAus dem Flieger: HCMC: Soweit das Auge reicht Häuser, leicht bewölktDer Kaktusgarten auf dem Dach des Flughafens, in der Mitte ein großer Kaktus aus MetallAus dem Flieger: Anflug auf Singapur, links die Hochhäuser, unten viele Containerschiffe im blauen WasserEin Flugzeug durch tropische Pflanzen des Gartens hindurch fotografiertWir beide im Flugzeug

[von Jonas] Wie im letzten Blog schon angeteasert sind wir mittlerweile im nächsten Land, beziehungsweise wieder im ersten. Genau, wir sind zurück in Thailand.

Unser Flug hier hin ging vom Tan-Son-Naht-Flughafen in Ho-Chi-Minh-Stadt um 9 Uhr morgens. Da wir leider nicht im Vorfeld online einchecken konnten, mussten wir dementsprechend früh am Flughafen sein. Dafür klärten wir mit unserem Hotel schon am Vortag ab, dass diese für uns ein zuverlässiges Taxi für einen Festpreis (10 USD = 8,14€) ein Taxi organisieren. Es kam auch pünktlich wie abgesprochen um 6 Uhr. Jedoch war es kein normales Taxi, sondern eine Privatperson, die uns zum Flughafen brachte. Stören sollte uns das aber nicht, denn wir kamen ebenso pünktlich am Flughafen an. Dort checkten wir dann am Schalter ein und gaben unser Gepäck auf. Wir wechselten die noch übrigen Dong zu einem guten Kurs in Thai Baht. Hier sei nebenbei mal angemerkt, dass wir übrigens immer noch auf unseren Lao Kip die wir übrig hatten sitzen geblieben sind. Keine Wechselstube will diese Währung annehmen!

Nach etwas Wartezeit in der wir ein Baguette aßen, das wir vom Hotel mitbekommen hatten, ging es dann in Richtung Immigration und Security. Diese war jedoch so überfüllt, dass wir uns noch am Eingang der Check-In-Halle anstellen mussten. Wir hatten anfangs leichte Bedenken, dass wir es noch pünktlich zu unserem Gate schaffen, doch die Schlange bewegte sich irgendwann recht zügig, sodass wir schnell durch die Immigration durch waren, also offiziell aus Vietnam ausgereist waren. Den Ausreisestempel im Pass ging es dann direkt weiter zur Security. Hier war die Schlange zum Glück auch nicht ganz so lang und es klappe alles ohne Probleme. Am Gate angekommen mussten wir lediglich 5 Minuten warten bis das Boarding begann.

Wir sind mit Jetstart Airways geflogen. Eine Billigfluglinie in Asien, die über ihren Hub in Singapur operiert. Die Sitze waren bequem und auch die Beinfreiheit war für 1,5 Stunden Flug selbst für meine Größe annehmbar. Die Crew war freundlich und wir starteten pünktlich in Richtung Singapur. Der Start aus der Riesenmetropole HCMC heraus war ähnlich beeindruckend wie die Aussicht aus der Skybar 2 Tage zuvor. Der Flughafen ist inmitten der Häuser der weitläufigen Stadt und als wir etwas höher flogen konnten wir auch den Financial Tower sehen, in dem sich die Skybar befindet. 

Aus dem Flieger: HCMC: Soweit das Auge reicht Häuser, leicht bewölkt
Aus dem Flieger: HCMC: Soweit das Auge reicht Häuser, leicht bewölkt

Doch schnell hatten wir diesen und die ganze Stadt hinter uns gelassen und stachen durch die leichten Wolken in den Himmel. Der Flug an sich war unspektakulär, sehen konnte man nicht viel, da der ganze Flug über das südchinesische Meer verlief. Wir haben einiges geschlafen und etwas Musik gehört, bis die Durchsage zu hören war, dass wir uns nun im Landeanflug auf Singapur befänden. Es dauerte noch ein wenig, doch als wir uns dann auf der Zielgeraden befanden, hatten wir glücklicherweise die perfekten Plätze um auf die Skyline des Hochhaus-Stadtstaates zu blicken. Ich hatte mir es zwar noch etwas cooler vorgestellt, da ich dachte der Flughafen läge zentraler, doch auch so konnten wir einiges sehen und auch das für Singapur typische 3-Fach Hochhaus mit Pool auf dem Dach erkennen.

Aus dem Flieger: Anflug auf Singapur, links die Hochhäuser, unten viele Containerschiffe im blauen Wasser
Aus dem Flieger: Anflug auf Singapur, links etwas weiter entfernt die Hochhäuser, unten viele Containerschiffe im blauen Wasser

Dann hatten wir also einen dreistündigen Zwischenstopp am Flughafen Changi in Singapur. Eigentlich ist diese Transferzeit immer Zeit, die man möglichst schnell tot schlagen möchte, doch an diesem Flughafen ist das ganz anders. Dieser Flughafen hat generell eine sehr ruhige Atmosphäre, die sonst gar nicht zum stressigen Fliegen passt. In allem Bereichen ist es ruhig aber es gibt vor allem überall was zu machen. Bekannt ist der Flughafen für seinen Pool auf dem Dach von Terminal 1. Dieser kostet aber 17 Singapur-Dollar (ca. 10,52€) pro Person und das war uns für den dann doch nicht so langen Umstieg etwas viel, zumal wir mittlerweile echt Hunger hatten und uns deswegen bei Subway einen Chicken-Teriyaki-Sub (10,50 S$ = 8 US$ = 6,49€). Bezahlt haben wir problemlos in US-Dollar und sogar das Wechselgeld konnte sie in US-Dollar zurückzugeben.

Danach sind wir zu der anderen Attraktion auf dem Terminal 1 gegangen, dem Rooftop-Kaktusgarten. Er ist mit über 100 Kakteenarten aus der ganzen Welt gefüllt, welche hier die heiße Sonne nahe des Äquators genießen. Der Garten liegt nämlich außerhalb der sonst stark klimatisierten Räume und erst hier wurde uns bewusst, wie weit südlich wir uns zu diesem Zeitpukt befanden. Die Sonne knallte hier, 140km vom Äquator entfernt, noch mal ganz anders als noch in Südvietnam. Also ein paar Fotos knipsen und dem ein oder anderen Flugzeug beim Landen zugucken und schnell wieder rein.

Der Kaktusgarten auf dem Dach des Flughafens
Der Kaktusgarten auf dem Dach des Flughafens

Der Kaktusgarten auf dem Dach des Flughafens, in der Mitte ein großer Kaktus aus Metall
Der Kaktusgarten auf dem Dach des Flughafens, in der Mitte zwei große Kakteen aus Metall

Ein Flugzeug durch tropische Pflanzen des Gartens hindurch fotografiert
Ein Flugzeug durch tropische Pflanzen des Gartens hindurch fotografiert

Und dann war die Zeit auch schon wieder vorbei und wir gingen ans Gate. Es war ein durch Glas abgetrennter Bereich, den man nur durch eine kleine Security-Kontrolle betreten konnte. Auch dadurch war den Flughafen angenehm leise, da alle in kleinen Räumen warteten und auch die Ansagen für die einzelnen Flüge lediglich in diesen Räumen getätigt werden mussten. Aufgrund der gläsernen Bauweise viel aber trotzdem viel Sonnenlicht in die Innenbereiche und man konnte wunderbar das Treiben auf dem Vorfeld beobachten.

Unser Flug boardete recht bald. Als das abgeschlossen war rollten wir los zur Start- und Landebahn, doch es dauerte fast 40 Minuten, bis wir endlich losfliegen konnten. Grund für diese Verspätung war ein Flieger mit einem Notfall, der somit höchste Landepriorität hatte. Was genau vorgefallen war wissen wir nicht, aber nachdem der andere Flieger gelandet war konnte der Flugbetrieb des Flughafens wieder normalisiert werden und wir konnten starten.

Wir beide im Flugzeug
Wir beide im Flugzeug (GoPro Bild)

Bis kurz vor Ende des Fluges ist eigentlich nichts passiert.
Im Landeanflug auf Phuket konnten wir atemberaubende Aussichten genießen. Dieses mal jedoch keine Hochhäuser, sondern traumhaft schöne Inseln vor der Küste Thailands. Genau über Koh Phi Phi machten wir eine Kurve, sodass wir einen direkten Blick auf die paradiesische Natur dieser Insel hatten.

Nach der Landung hatten wir es geschafft: Wir sind wieder in Thailand und die letzte Phase unserer Reise bricht an!

[von Franzi] Aus dem Flieger in Phuket raus, mussten wir mal wieder durch die Immigration. Für unseren zweiten Aufenthalt hier in Thailand haben wir uns dieses Mal aber kein Visum besorgt. Weder im Vorfeld noch am Flughafen. Mit dem deutschen Reisepass darf man sich nämlich 30 Tage ohne Visum in Thailand aufhalten, wenn man eine Ausreise innerhalb der 30 Tage vorweisen kann und das konnten wir. Ohne Probleme bekamen wir also einen Stempel in den Pass und konnten zur Gepäckausgabe gehen. Wir bekamen unsere Backpacks recht schnell wieder und so ging es für uns aus dem Flughafen raus an die thailändische Luft.
Wir haben im Internet gelesen, dass es einen Shuttle Bus von hier nach Phuket Town geben soll, der recht preiswert für diese doch recht lange Strecke sein soll. Wir machten uns also auf die Suche nach genau diesem, aber finden konnten wir den knallgelben Bus einfach nicht. Die Zeit zur Abfahrt wurde immer knapper. Nach einiger Zeit fanden wir dann heraus, dass der Bus am Domestic-Terminal abfährt und wir wie Idioten die ganze Zeit am International-Terminal gesucht haben. Klar, dass wir den Bus dann nicht finden konnten. Wir liefen also zum anderen Terminal, wo wir auch direkt den gelben Bus gefunden haben. Wir stiegen samt Gepäck ein und bereits nach kurzer Zeit fuhr der Bus auch schon los. Die Busbegleiterin lief durch den Bus um jedem ein Ticket (100 Baht = 2,60€) zu verkaufen. Die Fahrt ging durchs Landesinnere und dauerte insgesamt eine gute Stunde. Immer wieder hat der Bus am Straßenrand gestoppt um Leute aufzusammeln oder rauszulassen.
In Phuket angekommen sind wir kurz vor der Endhaltestelle ausgestiegen und machten uns von hier aus auf den Weg zu unserem Hostel. Das dauerte zum Glück nicht lange und wir konnten einchecken (190 Baht pro Person pro Nacht = 4,93€). Unser Zimmer war nicht besonders groß und bestand eigentlich nur aus dem Bett und einer kleinen Fläche davor, wo wir unser Gepäck abstellen konnten. Leider habe ich eine Erkältung und Fieber durch die Flugzeug Klimaanlagen bekommen und war so müde, dass ich direkt eingeschlafen bin. So verbrachte ich leider auch den nächsten Tag im Bett und konnte wenig von Phuket sehen. Doch Jonas ist ein wenig rumgelaufen, gefallen hat es ihm aber nicht wirklich. Abends sind wir in einem Pancake-Restaurant essen gegangen, einen Pancake-Chicken-Burger (165 Baht = 4,28) habe ich vorher noch nie gegessen. Am nächsten Tag ging es vormittags dann weiter auf eine kleine (Traum-) Insel, was wir hier erlebt haben erfahrt ihr im nächsten Blog.

Bis dahin!

Franzi und Jonas


P.S. Hiermit Grüßen wir Oma Zita, Oma Withi und Opa Franz, die immer ganz gespannt unseren Blog lesen!

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