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Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an!

Kampot - Wo der Pfeffer wächst

Kampot ist ein kleines Städtchen im Südosten von Kambodscha. Wenn ihr schon einmal hingewünscht wurdet, wo der Pfeffer wächst, kann ich Euch sagen, so schlimm ist es dort gar nicht.


Schon die Busfahrt war sehr amüsant, denn vor mir saß ein Chinese, welcher seine Dreiecksbadehosen-Bilder vom Strand über Stunden begutachtete. Auch wenn der Bus der ranzigste und ollste war in dem ich je saß, hatte ich meinen Spaß und kam aus dem Kopf schütteln nicht mehr raus.


Kampot und die wunderschöne Umgebung kann man wunderbar mit dem Roller erkunden und somit war dieser mein ständiger Begleiter.

Inmitten der Stadt gibt es ein Durian Denkmal. Durian ist die bekannte Stinkfrucht. Warum zur Hölle macht man ein Denkmal für so eine Frucht? Beantworten konnte mir das niemand:).

Es ging unter anderem in den Bokor Nationalpark, wo sich die Straße sehr sehr lang durch wunderschöne Natur die Berge hinauf schlängelt. 

Oben angekommen gab es die gruselige Ruine einer Kirche, ein altes verlassenes Casino (in welches man leider nicht mehr hinein darf), einen großen Buddha und jede Menge tolle Aussichtspunkte zu bestaunen.


Außerdem liegen rund um Kampot jede Menge Salzfelder, an welchen ich immer mal stehen geblieben bin, aber leider nicht das Glück hatte, die Farmer bei ihrer Arbeit zu beobachten.


Nicht weit von Kampot liegt das kleine Fischerörtchen Kep, welches vor allem für seinen Krebsmarkt bekannt ist. Auch dieses kann man bequem mit dem Roller erreichen. Wer eine empfindliche Nase und einen empfindlichen Magen hat, sollte sich allerdings auf sehr starke und für uns Europäer eher ungewöhnliche Gerüche einstellen.


Mein Highlight in Kampot waren allerdings die beiden Pfefferfarmen die ich besichtigt habe.

Man kann Touren zu den Farmen buchen und man wird auch ständig von Tuk Tuk Fahrern angesprochen, welche einen zu den Pefferplantagen fahren wollen. Allerdings empfehle ich Euch, mietet einen Roller und entdeckt alles auf eigene Faust. Auf dem Weg kann man so viele tolle Dinge und vor allem kleine ursprünglich kambodschanische Dörfer entdecken, welche einen alle schlechten und staubigen Wege ganz schnell vergessen lassen. Es lohnt sich!

Die Pfefferfarmen sind wunderschön angelegt und die kostenlosen Führungen sind wahnsinnig interessant. Verrückt, wie viel Handarbeit im Kampot Pfeffer steckt. Auch eine Verkostung ist bei der Führung umsonst mit dabei und auch das war wahnsinnig interessant. Wie vielseitig und unterschiedlich Pfeffer doch sein kann.


Ansonsten hat mich in Kampot noch des öfteren die Regenzeit erwischt. So ein richtiger Monsunregen kann während einer Rollerfahrt schon ganz schön weh tun. So stand ich also teilweise sehr lange total durchnässt bei Tankstellen unter und hatte dazu einmal noch einen total platten Reifen. Aber naja, so ist es nun mal in der Regenzeit und nach Regen kommt bekanntlich auch immer wieder Sonne.


Von Kampot aus ging es für mich mit einem überraschenderweise sehr luxuriösen Zug nach Phnom Penh, um von dort aus in das nächste Land meiner Reise, Thailand, zu fliegen.

Die Zugfahrt von Kampot nach Phnom Penh kann ich nur empfehlen, da man auf dem Weg wirklich wunderschöne Aussichten hat.


Kambodscha Du warst beeindruckend und wunderschön!

Auf nach Thailand...



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