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Kolumbiens Karibikküste: Santa Marta, Tayrona Nationalpark und Palomino

Mit dem Bus fahren wir am 25.8.22 nach Bogotá um von dort mit dem Flugzeug nach Santa Marta an die Karibikküste zu fliegen. Dort angekommen unternehmen wir am 26.8.22 mit Fabi, Fine, Chris und Sophie eine E-Bike Tour in die umliegenden Berge der Sierra Nevada de Santa Marta. Unsere nette Tourleiterin fährt mit dem Motorrad neben uns her während wir bei tropischen Temperaturen über Stock, Stein und vor allem durch viel Matsch und kleine Bäche strampeln. Der Weg führt uns schließlich über Minca und nach einer kurzen Wanderung zu den Marinka-Wasserfällen, wo wir uns endlich vom schwül-warmen Wetter abkühlen können. Anschließend geht es recht zügig zurück nach Santa Marta, denn es geht alles bergab und wir merken jetzt erst wieviele Höhenmeter wir mit den E-Bikes hinter uns gebracht haben. 

E-Bike Tour

Von oben bis unten mit Matschspritzern bedeckt gehen wir in der Stadt noch etwas essen und schlendern ein bisschen durch die „Innenstadt“, die uns aber nicht so von den Socken haut. 

Außerdem sollte man in Santa Marta extrem vorsichtig sein, weil es dort viel Kriminalität gibt. Da unsere Freunde hier vor ein paar Tagen mit einer Pistole am helllichten Tag ausgeraubt wurden, fühlen wir uns in Santa Marta nicht sehr sicher.


Darum fahren wir am nächsten Tag direkt weiter zu einem Strand in der Nähe des Tayrona Nationalparks. Hier kommt endlich das richtige Karibik-Feeling auf. Kleines Hotel aus Holz direkt am Strand mit Hängematte vor dem Zimmer, weicher Sand, Palmen, ein paar nette Restaurants, kaltes Bier, ein Surfboardverleih - was will man mehr?

Chillen in der Hängematte

Früh morgens verabreden wir uns am 28.8.22 wieder mit unserer E-Bike Truppe am Eingang des Tayrona Nationalparks und warten ganz oldschool ohne weitere Informationen aufeinander - Handyempfang ist hier nämlich Fehlanzeige. Als dann schließlich alle mit kolumbianischer Verspätung eintreffen (nein, wir waren nicht die letzten, sondern tatsächlich einmal pünktlich als erstes da) machen wir uns auf den Weg durch den Urwald. Der Weg ist wunderschön, voll von tropischen Bäumen und Tieren, und so sehen wir schon nach kurzer Zeit kleine Äffchen in den Bäumen turnen und große Blattschneiderameisen auf Ameisenautobahnen ihre Last tragen. 

Äffchen

Das besondere am Tayrona Nationalpark ist nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt (man könnte hier wahrscheinlich Wochen verbringen und würde immer noch jeden Tag neue Arten entdecken), sondern auch die unterschiedliche Vegetation auf kleinstem Raum: das Meer, traumhafte Sandstrände, tropischer Regenwald und dann geht es direkt steil bergauf bis auf über 5000m in der Sierra Nevada. 

Wir dümpeln im glasklaren Wasser bei Badewannentemperaturen ein bisschen herum, sehen beim Schnorcheln viele bunte Fische und ziehen uns in der kolumbianischen Sonne einen ordentlichen Sonnenbrand zu. 

La Piscina - Das Schwimmbad

Dann geht es weiter, denn wir haben noch lange nicht alle Strände des Nationalparks gesehen… Wir legen einen Zahn zu und kämpfen uns erneut durch Bäche und Matsch, den die Pferde täglich kräftig umpflügen um die faulen Touristen, die nicht laufen wollen, vom einen Ende zum anderen zu bringen. Aber dann liegt das traumhafte Postkartenmotiv vom Cabo San Juan vor uns! 

Cabo San Juan

Aber auch eine Menge andere Menschen… Leider reicht die Zeit nicht mehr für einen längeren Stopp und wir müssen am Ende ganz schön die Beine in die Hand nehmen, um noch den letzten Shuttlebus um 17.30 Uhr aus dem Park heraus zu bekommen, bevor dieser schließt. Wir kommen aber schließlich doch noch alle rechtzeitig an.


Nach dem anstengenden Tag haben wir uns erst mal einen Tag Pause verdient, den wir weitestgehend in den Hängematten oder beim Surfen verbringen. Außerdem müssen wir uns von der unruhigen Nacht mit schlimmen Gewittern erholen, bei der zeitweise der Strom ausgefallen ist und es in unser Zimmer hineingeregnet hat…

Surfen

Am 30.8.22 fahren wir dann noch etwas weiter entlang der Küste nach Palomino, einem typischen Backpackerdorf mit vielen alternativen Hostels, kleinen Ökoläden und kostenlosem Yoga und Salsastunden. Zusammen mit Fabi und Fine verbringen wir hier noch zwei schöne Tage bevor die beiden wieder ihren Weg Richtung Heimat antreten.

Welcome to Palomino

Für uns geht es über Santa Marta mit dem Bus weiter in Richtung Cartagena.

Kolumbien

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