of Coors we travel
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Nach über fünf Stunden Fahrt mit unserem äußerst netten Busfahrer, der uns Bananen schenkte und viel über Kolumbien erzählt hat, kommen wir am Nachmittag des 1.9.22 im heißen Cartagena an. Zu viel mehr als etwas zu Essen zu suchen, können wir uns nicht mehr aufraffen - und auch das ist offenbar zu viel, denn uns geht es die ganze Nacht sehr schlecht…


Auch am nächsten Morgen hat sich der Magen noch nicht so recht regeneriert und wir verbringen den Tag überwiegend in unserer Unterkunft um neue Kräfte zu sammeln. Abends wagen wir uns wieder nach draußen und erleben die pulsierende Partymetropole Cartagena mit ihren vollen Gassen, erleuchteten Plätzen, lauten Partybussen, Breakdancern, bunten Graffitis, kolonialen Balkonen, vielen Restaurants und Rooftopbars.

Cartagena-Crew in der Rooftopbar Mirador

Am 3.9.22 kommen dann unsere neu gewonnenen Freunde von der Hochzeit ebenfalls nach Cartagena und wir verbringen die nächsten Tage zusammen hier in einem kleinen Airbnb Apartment im bunten Stadtteil Getsemaní.

Straßen vom Stadtteil Getsemaní


Erst mal stehen noch die Islas del Rosario auf unserer Liste und so treffen wir uns am Sonntag frühmorgens mit unserem Guide in der Nähe des Hafens. Wer jetzt denkt, dass es zur vereinbarten Zeit auch los geht, der kennt Kolumbien schlecht… Erst einmal warten wir im Park, wo wir den obligatorischen Verkäufern, die Süßes, Sonnencreme, Moskitomittel, Schmuck, Hüte, Getränke und dergleichen mehr anbieten, ausgeliefert sind. Dann geht es an den Hafen, wo unser Boot vor lauter anderen Touristenbooten kaum einen Platz zum anlanden bekommt. Nach ungefähr einer Stunde sind wir endlich auf dem schicken Motorboot und lassen die Stadt hinter uns. Wir halten im Laufe des Tages an den unterschiedlichsten Stränden der schönen Karibikinseln vor Cartagenas Küste. Doch diesen Ausflug auf einen Sonntag zu legen, würden wir wirklich niemandem weiterempfehlen… Es ist unglaublich voll, laut und von Partygästen aus aller Welt bevölkert. 

1. Stopp der Bootstour

Unser Highlight des Tages ist eindeutig zum einen das Schnorcheln mit unzähligen bunten Fischen und zum anderen das Schwimmen im Leuchtplankton, das uns wie eine glitzernde Haut bei jeder Bewegung im dunklen Wasser der Nacht umgibt. Mit dem Bus geht es schließlich von der letzten Halbinsel zurück in die Stadt.


An unserem letzten Tag ziehen wir nochmal ein wenig durch die Stadt und schlemmen uns mit Sophie, Chris und Johnny durch die kolumbianische Küche. Auf dem Weg durch den Stadtpark entdecken wir dann etwas (für uns) unglaubliches: zwei Faultiere hängen in den Zweigen eines Baums! Diese Erfahrung ist so unerwartet, dass wir förmlich von Glück erfüllt sind. Und auch andere Spezies laufen uns hier einfach über den Weg: drei große Leguane spazieren durchs Gras und klettern erstaunlich flink die Bäume hinauf. Am Tag zuvor turnten kleine Äffchen durch die Bäume, alle einfach in freier Wildbahn. Wahnsinn! 

Am späten Nachmittag machen wir noch einen kleinen Ausflug zum Castillo de San Felipe, einer Festung aus der Zeit als Kolumbien noch von den Spaniern besetzt war. Von hier aus hat man einen super Blick über Cartagena. Das besondere an der Architektur sind vor allem die labyrinthartigen Gänge, die jeden Schritt potentieller Eindringlinge sofort überall hören ließen.

Castillo de San Felipe
Die besonderen Gänge des Castillos

Den Abend lassen wir in einer Karaoke-Rooftopbar mit Reisenden aus verschiedensten Ländern lustig ausklingen.


Nachdem wir jetzt aber schon mehr als genug Zeit hier verbracht haben, geht es am 6.9.22 weiter mit dem Flieger nach Medellin.

Kolumbien

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