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Tag 37: Kleine Planänderung. Wir entschieden uns nun doch nicht die Postojnska Jama zu besichtigen, die die Touristen mit einem kleinen Zug in die Unterwelt bringt, sondern stattdessen die etwas " weniger" touristischen Höhlen, die Skocjanske Jame, die etwas südlicher liegen. 

Predjamski Grad

Doch zunächst machten wir bei Predjamski Grad halt, einer im Fels erbauten Burg, die durch ihre Tunnelsysteme Überfällen und Belagerungen stets stand hielt. Ein wirklich imposantes Bauwerk. Wir waren sehr überrascht wie die Leute schon damals so etwas errichten konnten.

Nach einem kurzen Gespräch mit einem sehr netten Holländer, der uns berichtete, dass er seine geplante Balkanroute aufgrund des Wetters abändert und nun direkt nach Italien fährt, ging es weiter zu den Höhlen.

Skocjanske Jame

Bei den Skocjanske Jame angekommen, hatten wir Glück und erwischten direkt die nächste Führung, die uns zwei Stunden lang durch die surreale Unterwelt Sloweniens führte. Von Höhlen mit verschiedenen Steinformationen bis hin zu riesigen Hallen in denen man sich wie in den tiefsten Schluchten bei Gringotts fühlte war alles dabei. Es war wahnsinnig beeindruckend wie sich die Reka durch die 160 m tiefe Schlucht wand. Kein Wunder, dass die Höhlen zum Unesco Weltkulturerbe gehören. Leider waren in den Höhlen keine Fotos erlaubt, so dass wir euch hier leider keine Eindrücke geben können :(

Pizza in Triest

Als wir die Höhlen verließen eilten wir zum Bus, da es leider wieder sehr zu regnen begonnen hatte. Wir ließen uns die Laune davon nicht verderben und folgten unseren Gelüsten auf eine Pizza. Also ab nach Italien :P Gute 1,5 Stunden später waren wir in Triest. Mit Schirmen bewaffnet haben wir die Stadt noch etwas erkundet bevor es die lang ersehnte Pizza in der Pizzaria Bianco gab. In Triest haben sogar die Eisläden Sonntagabend nach 20 Uhr noch geöffnet - das mussten wir natürlich nutzen :))

An der Küste merkten wir schnell, dass sich das Klima und die Landschaft stark verändert hatten, wir befanden uns ab jetzt in mediteraneren Gefilden.

Tag 38: In Triest schliefen wir auf einem städtischen Parkplatz am Hafen welcher am Montag ab 8 Uhr wieder gebührenpflichtig war, so dass wir morgens direkt aufbrachen. Unser Frühstückshunger brachte uns zurück nach Slowenien, nach Koper. Da es immernoch regnete frühstückten wir im Bus. Auch danach war der Regen nicht vorüber, so dass wir direkt nach Izola weiterfuhren, wo uns die Sonne wieder begrüßte und wir die Strandpromenade entlang spazieren konnten.

Strunjan

Unsere park4night App führte uns nach Strunjan wo wir einen tollen Platz zwischen Olivenhainen fanden. Da es noch recht früh war, wollten wir die Gegend noch etwas erkunden und machten uns auf Richtung Klippen. Dabei fanden wir einen Naturlehrpfad, der einmal um das kleine Örtchen, dass früher einmal für seine Salzgärten bekannt war, führte. Wir entschieden uns dem Pfad zu folgen und machten dabei allerlei interessante Endeckungen. Unter anderem stibitzten wir eine sehr leckere Mandarine und super eklige Oliven :D Vermutlich isst man die nicht direkt vom Baum oder?

Zurück am Bus kochten wir uns ein leckeres Mahl und saßen gemütlich vorm Bus als ein Italiener vorbeikam und uns auf die Kaktusfeigen ein paar Meter weiter aufmerksam machte. Unser Interesse geweckt eilten wir sofort los um ein paar der pinken Früchte zu ergattern. Autsch - das piekst - leider haben diese blöden Dinger überall stacheln :D Nachdem wir die Früchte und uns irgendwie von allen Stacheln befreit hatten und endlich an das Innere herankamen, waren wir von der Menge der Kerne und dem nicht besonders tollen Geschmack sehr enttäuscht :(

In dieser Nacht wurden wir vom vorüberziehenden Sturm in den Schlaf geschaukelt.

Piran

Tag 39: Auf zur ehemals venezianischen Halbinsel Piran. Bei einem Rundgang durch die historische Altstadt fiel uns schnell auf, dass hier der Sturm einige Spuren hinterlassen hatte. Nahezu alle Promenadencafés waren damit beschäftigt ihre Außenterassen zu säubern und aufzuräumen. Auch ein Bagger beseitigte die angespülten Steine. Puh zum Glück hatten wir uns für einen Platz auf dem Berg entschieden.

Bereits am Morgen hatten wir erfolglos versucht eine Dusche zu finden. Auch am Nachmittag beschäftgten wir uns weiter mit diesem Thema und bemerkten schnell, dass wir in Kroatien größere Chancen hätten. Deshalb machten wir uns auf nach Kroatien und klapperten verschiedene Plätze ab bis wir endlich eine Duschmöglichkeit fanden.

Alles in allem hat uns Slowenien wirklich sehr gut gefallen. Es ist zwar ein ziemlich kleines, aber dafür sehr abwechslungsreiches Land. Von hohen Bergen mit Wasserfällen und Quellen, bis hin zur mediteranen Küste und beschaulichen Städtchen war alles dabei.

Slowenien

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