Ljubljana - Klappe, die Zweite
Tag #77 Donnerstag, der 16.07. Von Dolenje Polje bis Ljubljana Entgegen der Vorhersage ist der angekündigte Sturm ausgeblieben und die Nacht war trocken. Zumind


Veröffentlicht: 21.07.2026
Tag #78
Freitag, der 17.07.
Pausentag in Ljubljana
Land: Slowenien
Die Nacht war unruhig und wieder einmal kurz.
Das ist halt der Nachteil von einem Mehrbettzimmer, da ist immer irgendjemand in Bewegung.
Zudem ist es weiterhin warm und es gibt eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Egal, irgendwann komme ich schon noch dazu auszuschlafen.
Nach dem Frühstück, ich bleibe meinem Standard aus Haferflocken mit ... Zusätzen ... treu, geht's los in die Stadt.
Zunächst mit dem Fahrrad durch leichten Regen, um ein paar Dinge zu erledigen.
Als erstes steuere ich einen Fahrradladen an, um einen neuen Schlauch und Reifenheber zu besorgen.
Als ich am Markt vorbei komme und einen Stand mit Feigen sehe, muss ich einmal zugreifen.
Bin halt auf den Geschmack gekommen und genieße die Früchte anschließend am Fluss.
Bei einem Friseur halte ich, doch als ich den Preis für einmal Kopf rasieren höre, stehe ich doch lieber wieder auf.
Zum Glück bevor sie angefangen hat, die Maschine anzusetzen.
Da fahr ich lieber in die Randbezirke, wo es zudem einen weiteren Fahrradladen gibt.
Zu Beginn meiner Tour habe ich ja meine eine Sonnenbrille überfahren. Die ich damals in eben jenem Laden gekauft habe.
Es ist äußerst praktisch, dass ich mich hier schon einigermaßen auskenne.
Immerhin bin ich zum dritten mal in Ljubljana und bereits zum zweiten mal mit dem Fahrrad.
Alle Friseursalons sind besetzt und auf warten habe ich keine Lust. Da kann ich auch noch n paar Tage warten, bis ich meinen eigenen Rasierer benutzen kann, der mir mitgebracht wird.
Zurück in der Innenstadt setze ich mich in eine Bar am zentralen Fluss, beobachte das lebhafte Treiben und telefoniere mit Jenni.
Das ist sowieso immer schön und wegen des anstehenden Festivals ist auch ein bisschen Orga notwendig.
Leider hat mir vor der Reise die Zeit gefehlt meinen Rucksack noch selbst zu packen.
Anschließend gehe ich einkaufen und fahre hoch zur Burg, um dort eine Art Mittagessen zu haben.
Das es bereits Nachmittag ist, ist nebensächlich.
Mit vollem Bauch und wieder leeren Taschen geht es runter und Richtung Unterkunft, um das Rad abzustellen.
Unterwegs gehe ich erneut einkaufen, um für die morgige Tour versorgt zu sein.
Die Kassiererin erkennt zurecht, es ist die selbe wie zuvor, dass ich einen ordentlichen Hunger habe.
Die Lebensmittel werden im Zimmer verstaut und das Fahrrad in meiner Ecke abgestellt.
Wo inzwischen bereits ein weiteres Bikepackerrad steht.
Dann geht's nochmal in die Stadt, nun zu Fuß.
Einerseits um den Abend in der Innenstadt ausklingen zu lassen und andererseits, um die Zeit zu nutzen meine Berichte aufzuarbeiten.
Es waren halt zuletzt einige anstrengende Etappen dabei, dann die unnötigen Verzögerungen durch die platten Reifen und natürlich musste ich jede Gelegenheit nutzen, um schwimmen zu gehen.
Da war nur wenig Zeit zum schreiben.
Nachdem ich einigermaßen erledigt und müde bin, geht es zurück in die Unterkunft.
Song des Tages:
The Zenith Passage - Axiom oft Error
