2026 - Juni - Lipizzaner Gestüt in Lipica
Die meisten werden beim Gedanken an die berühmten Lipizzaner-Pferde sicher an die Spanische Hofreitschule in Wien denken. Und das ist nicht verkehrt. Aber der Ursprung der Zucht...


Veröffentlicht: 19.06.2026




















Wer mich kennt, würde mich sicher nicht auf einem Kreuzfahrtschiff vermuten. Kurze Liegezeiten und organisierte Gruppenausflüge sind nicht so mein Ding. Dass diese Kreuzfahrt also irgendwie besonders ist, liegt deshalb auf der Hand. Lest dazu später mehr.
Trotzdem erkunde ich die Häfen lieber auf eigene Faust. So also heute auch in Koper und sogar noch ein Stückchen weiter. Nur wenige Gehminuten vom Haffen-Terminal entfernt, direkt an der Markthalle (Haltestelle Koper Tržnica), fährt der öffentliche Arriva-Bus ab. Für schlanke 3 Euro pro Fahrt bringt er euch in etwa 40 Minuten in das wunderschöne Piran.
Die beiden Städte liegen in Slowenien, das man sicher nicht sofort als Adria-Anrainer verorten würde. Tatsächlich hat Slowenien auch nur rund 46 km Küstenlinie vorzuweisen.
Historisch gehörte dieser Küstenabschnitt über 500 Jahre lang zur Republik Venedig. Und das sieht man vor allem an Piran, das gerne als „Klein-Venedig“ bezeichnet wird.
Unübersehbar auf einem Hügel über der Stadt thront die barocke St.-Georgs-Kirche. Ihr Erkennungszeichen ist der Campanile, der freistehende Glockenturm. Tatsächlich wurde er dem berühmten Glockenturm auf dem Markusplatz in Venedig nachempfunden.
Ein Aufstieg auf den Turm lohnt sich ebenso wie das Erklimmen der alten Stadtmauer. Im Campanile geht es über 146 alte Holzstufen nach oben. Beides kostet zwar ein paar Euro, der Blick aus den Rundbogenfenstern über die roten Dächer und die Adria ist aber wirklich fantastisch.
