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Michael und Anke im Abenteuer !
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Weiter geht's nach Battambang

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Unser Ziel ist Battambang, die zweitgrößte Stadt Kambodschas und wir entscheiden uns für eine Fahrt mit dem Boot, die als reizvoll beschrieben wird und 7 Stunden dauert. Wir werden direkt am Hotel abgeholt und in einem Kleinbus mit 25 anderen Touristen zum Anleger gebracht, wo wir (eine Stunde später als geplant) unseren Kahn besteigen, der schon bessere Zeiten gesehen hat. Die Fahrt ist wirklich eindrucksvoll und abenteuerlich, aber 7 Stunden sind auch lang....

Zuerst fährt man am nördlichen Ufer des Tonle Sap Sees entlang, dann geht's durch mehr oder weniger breite Stücke flussaufwärts. Sehr spannend sind die schwimmenden Dörfer, die wir durchfahren. Unser Boot transportiert nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische, die mit Sack und Pack vom Einkaufen kommen. Die Menschen leben auf dem Fluss und vom Fluss, als Fischer und anscheinend krokodilzüchter. Manche Häuser sehen richtig proper und gemütlich aus, aber sehr viele bestehen auch nur aus Planen oder Wellblech und beherbergen die Ärmsten. Was für uns unfassbar ist, ist der Umgang mit dem Müll. Es scheint keine Entsorgung zu geben. Aller Abfall landet auf dem Boden und letztlich im Fluss. Unsere deutsche Diskussion über das Verbot von Wattestäbchen erscheint uns vollkommen absurd angesichts dieser Zustände. 

Im Moment ist Trockenzeit, deshalb hat das Boot immer wieder Probleme mit Sandbänken, je weiter wir kommen.  An einer Stelle müssen sogar die Passagiere aussteigen und 2 km zu Fuß zurücklegen. Nur fünf junge Männer bleiben an Bord und helfen immer wieder dabei, das Boot frei zu schieben. Michael freut sich zum ersten mal, nicht mehr zu den jungen Männern zu gehören. 

Das ist wirklich eine abenteuerliche Fahrt.

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Kommentare

Beatrice
Was ich bei dem Umgang mit Müll nicht verstehe ist, dass sie mitten im Müll leben und die Kinder drin spielen. Das ist doch nicht schön. Wieso kommt man da nicht mal auf die Idee das einzusammeln 😒

Dinge, die du vor Ort erleben kannst: