VivaValdivia

Un poquito de Chile zum miterleben... Alpakas inklusive ^^

Rapa Nui – Isla de Pascua

Die Osterinsel liegt mitten im Pazifischen Ozean und gehört geografisch zu Polynesien, aber politisch ist sie Teil von Chile! Deshalb gibt es Direktflüge von Santiago nach Mataveri- Airport. Ich hatte vorher nie darüber nachgedacht diese Insel zu besuchen, aber als ich hörte sie gehört zu Chile und ich sah dass in diesem Zeitraum die Flüge in mein Budget passten, sah ich die einmalige Gelegenheit mir die indigene Kultur hier mit eigenen Augen anzuschauen. Aber ich war schon etwas überrascht von der Entfernung: 3500 km bis zur chilenischen Westküste und zwei Stunden Zeitverschiebung nach hinten. Man reist auch mit einem großen Überlandflugzeug (mit Komplettservice) 5 Stunden an. Die Insel hat eine Länge von 24km und eine Breite von nur 13km, deshalb zieht sich der Flughafen über einen kompletten Zipfel der Ostseite der Insel. Gleich daneben liegt die einzige Stadt „Hanga Roa“, es leben auch nur ca. 8000 Einwohner auf der Insel.

Ankunft ganz stereotypisch mit Blumenkette
Ankunft ganz stereotypisch mit Blumenkette

Und was gibt es da so zu Entdecken?! Ich denke die meisten Besucher kommen wegen der berühmten Steinstatuen „Moai“, die ihr sicherlich als das Haus von Thadeus aus Spongebob kennt. Es gibt also eine Menge Kulturstätten, traditionell Orte oder Tänze, die aufgeführt werden. Hinzu kommt das die Insel vulkanischen Ursprungs ist, es gibt 3 verschiedene Kater auf der Insel verteilt. Diese besitzen heutzutage keine vulkanische Aktivität. Vor der Küste liegen viele Korallenriffe, man kann also auch super schnorcheln oder tauchen.

Moai auf dem Campingplatz- der ist nicht echt
Moai auf dem Campingplatz- der ist nicht echt

Das Klima ist subtropisch, es regnet sehr viel und klar die Insel ist klein. Das heißt viel Wind und das Wetter ändert sich jede Minute. Ich habe leider ein bisschen Pech und es soll die ganze Woche regnen. Auch hatte ich ein paar kleine Sauberkeitsprobleme in meinem ersten Camping- Hostal, deswegen war ich den ersten Tag damit beschäftigt mir eine neue Unterkunft zu suchen. Das stellte sich ohne Internet (ist ja auch das Ende der Welt) und total durchnässt als gar nicht so einfach heraus. Ich musste mich auch erst mal von den ganzen Partytagen erholen und es viel mir auch gar nicht so leicht auf einmal damit umzugehen wieder ganz allein zu sein. Ich war 3 Wochen quasi nie allein, wünschte mir das so sehr, aber wenn es dann soweit ist fühlt man sich irgendwie leer.

Zuerst machte ich mich auf den „Prozessionsweg“ der Rapanui, denn im Osten liegt der Krater Rano Kau mit der heiligen Städte Orongo. Rongo ist der Gott des Gesanges und er erscheint als eine Art Halbvogelmensch. Der Weg dahin führte leicht bergauf, aber durch das humedale Klima war es sehr sehr schweißtreibend hinaufzuwandern. Oben angekommen wurde ich erstmal überrascht. Der gesamte Krater ist ein Hochmoor. Sowas habe ich noch nie gesehen und es war sehr sehr beeindruckend. Orongo an sich zieht sich am Rand des Kraters entlang und besteht aus mehreren alten Steinbauten, die zu religösen Zwecken dienten. Von dort hat man auch Blick auf die vorgelagerte Insel „Moto Nui“, welche ein spezieller Nistplatz der „Manutara“ (ein Segelvogel) ist. Danach gelangte ich halb wandernd- halb per Anhalter, halb nass, halb trocken zu „Vinapu“. Das

hat mich jetzt nicht so umgehauen, waren irgendwie nur Steinberge auf einer Wiese. (Vielleicht wäre es mit einem Führer besser gewesen). Am Nachmittag hatte ich einen Tauchkurs gebucht, aber das Wetter machte mir einen Strich durch die Rechnung, so hohe Wellen, dass sie den ganzen Hafen schließen mussten.

Humedal im Vulkankrater
Humedal im Vulkankrater

Dafür besuchte ich am Abend eine ganz traditionelle touristische Tanzveranstaltung. Uns wurde das Gesicht angemalt und wir bekamen Blumenkränze auf den Kopf. Anschließend begann eine Band bestehend aus 5 Trommlern zu spielen. Dazu tanzten jeweils 5 Frauen und Männer zu der Musik der Rapa Nui. Es war eine sehr außergewöhnliche Erfahrung, weil es auch von den Tänzern sehr viele

Ausrufe gab (so als wenn sie gerade ein Tier erlegt haben). Die zweite Runde kamen dann auch Gitarren dazu und die Tänze waren eher moderner Natur, was einen so ein bisschen an Hawaii erinnert.

Traditionelle Gesichtsbemalung beim Tanz
Traditionelle Gesichtsbemalung beim Tanz

Frieda (7.Januar)

#osterinsel#rapanui#moai

Kommentare

mario
Cool, Osterinseln

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