Atacama desierto 🦙🦩🌵
Spät abends ging es mit dem Bus nach Santiago, doch Gott sei dank bleib ich da nicht lange. Es ging dann gleich weiter zum Flughafen und von da in den Norden von Chile. Am...


Veröffentlicht: 24.06.2026




















Mittlerweile bin ich schon über einen Monat hier in Chile. Arbeite bereits seit einem Monat und bin voll und ganz hier im Leben angekommen. Weiß ganz genau welchen Bus ich wohin nehmen muss, wie ich am schnellsten beim Meer bin und wo La Serena aufhört und Coquimbo beginnt. Da jetzt gerade keine Saison ist für Touristen, ist die Stadt aber ansonsten wie ausgestorben ehrlich gesagt und ich fall als "Tourist" so richtig auf. Am "día del Patrimonio" hab ich mir Coquimbo angeschaut. Also naja so viel zu sehen gibts da jetzt dann auch wieder nicht. Ein super hohes Kreuz mit schon ganz schönen Ausblick und eine Moschee, die durch die Marokkanische Bevölkerung in Coquimbo errichtet wurde, die auch wirklich schön ist. Doch ansonsten wurde mir gesagt ich sollte mich in Coquimbo nicht unbedingt alleine durch die Straßen wagen, ein offensichtlich weißes Mädchen fallt einfach auf und wird jetzt nicht aus super sicher bezeichnet. Gesagt und gefolgt ausnahmsweise mal und bin überall hin mit dem Uber, weil noch einmal wollte ich mir nicht mein Handy stehlen lassen haha. Am nächsten Tag fing ich dann arbeiten an. Selten hab ich mich so sehr auf die Arbeit gefreut wie diesen Tag. Ich wurde super super herzlich und freundlich im Nuara (so heißt die Klinik) aufgenommen und hab mich von Minute eins an wohlgefühlt. Verstanden hab ich gefühlt anfangs so gut wie gar nichts aber Spaß machte es trotzdem dort zu sein. Dementsprechend anstrengend waren aber auch die ersten Wochen der Arbeit. Wochenends wird dann immer ein kleiner neuer Part der Umgebung erkundet oder Freunde der Familie besucht. Angefangen hab ich mit der Nachbarschaft und dem super leckeren Peruanischen Restaurant. Auch den Strand von La Serena, Coquimbo und Tongoy hab erkundet. Teils mit meiner Familie hier und teils alleine. Der Strand von La Serena ist wirklich ewig lang und super perfekt für lange Spaziergänge sowie ich es liebe. An einem Sonntag wurde am Strand entlang auch ein Lauf der Rotary veranstaltet, da waren wir natürlich auch fleißig vertreten mit dem Club von Liliana und auch mit dem Club meiner Chefin. Beide wollten mich unbedingt dabei haben und mich jedem vorstellen wollen also bin ich ständig von einem Stand zum anderen hin und her haha. Also oftmals komm ich mir hier wie die größte Attraktion in der Stadt vor. Am einen Tag in der Zeitung und am Nächsten dann im Live-Radio. Doch beides super coole Erfahrungen! Auch die Innenstadt von La Serena hab ich mir einmal angeschaut, doch die war am Wochenende wirklich ausgestorben und auch wirklich nicht schön. Ich war unter der Woche dann auch nochmal dort um Dokumente von der Arbeit ins Gesundheitsamt zu bringen, weil hier läuft das Alles ja noch persönlich und wie aus dem letzten Jahrhundert ab, da war dann schon ein bisschen mehr los aber trotzdem nicht wirklich schön. Letztes Wochenende waren wir dann im Valle del Elqui und in Pisco Elqui um mir zu zeigen wo und wie das Nationalgetränk von Chile, der Pisco, produziert wird. Das war schon echt cool weil das ganze Valle del Elqui (das Tal) einfach beeindruckend ist. Sowie bei uns bis rauf auf den Berg die Bäume wachsen, wachsen hier bis ganz oben Kakteen. Zwischendrin vielleicht mal ein ganz kleiner und schmaler Bach. Weintrauben für den Pisco soweit das Auge reicht teilweise und dann wieder Wüste und Trockenheit. Doch auch wieder eine ganz unterschiedliche Landschaft zur Gegend von der Atacamawüste. Ich hab noch nicht viel von Chile gesehen aber es ist schon wirklich ein sehr interessantes Land mit vieler unterschiedlicher Landschaft. Was aber bisher durch und durch der Fall war, die Menschen hier sind super freundlich und herzlich! Ich bin schon gespannt, was die nächsten Wochen noch so mit sich bringen weil wir haben noch einiges vor! 🫶🏼
