Chile - Santiago 🇨🇱
Nach 2 wunderbaren Monaten in Malaga ging es für mich weiter nach Chile. Wenn ich jetzt sagen würde ich war vollkommen bereit und es ging mit riesiger Vorfreude nach Ljubljana zum...


Veröffentlicht: 02.06.2026




















Spät abends ging es mit dem Bus nach Santiago, doch Gott sei dank bleib ich da nicht lange. Es ging dann gleich weiter zum Flughafen und von da in den Norden von Chile. Am Flughafen hab ich dann auch gleich noch unsere Guides für die nächsten Tage und 4 Austauschschüler getroffen. Nach 4 weiteren Stunden im Flugzeug sind wir bei 25Grad in der Wüste gelandet. Endlich wieder Sonne und Sommer. Dort haben wir dann gleich noch die ganze restliche Gruppe getroffen und kennengelernt. Naja die waren alle ziemlich viel jünger als ich und haben alle auch schon ein Jahr in Chile verbracht. Aber naja egal ich freu mich einfach wieder was Neues zu sehen. Zu allererst sahen wir uns das "Valle de la Luna" an und blieben dort bis zum Sonnenuntergang. Abends ging es dann noch zum Essen und nur mehr ins Bett, war dann doch schon fast 24h unterwegs. Mit 4 Mädels im Zimmer aber in einem super schönen Hotel und bequemen Bett direkt in San Pedro de Atacama. Am nächsten Tag ging es wieder früh los, denn es gibt viel zu sehen. Zuerst stand ein Workshop bei einer indigenen Familie an, die den Stamm der Lickanantai angehören. Dort lernten wir viel über Musik, das Bauen mit Lehm und über die frühere Lebensweise und Weisheiten dieser Stämme. Am Nachmittag stand dann eine kleine Wanderung am Plan entlang des Kaktus Tales. Mitten in der weltweit trockensten Wüste war aufeinmal ein Bach und eine kleine grüne Oase dementsprechend. Ein paar mutige gingen dann auch baden aber mir reichte es dann doch bis zu den Knien, da es sobald die Sonne untergegangen ist sofort kalt wird - Wüste halt. Als wir wieder am Parkplatz retour waren spürten wir plötzlich die Erde unter uns beben. Mein erstes Erdbeben in Chile und dann gleich der Stärke 6,9. Nach dem Abendessen war der Tag noch nicht zu Ende und es ging weiter zum Sterne schauen. Hier kann man nämlich durch die super trockene Luft auch sehr gut den Nachthimmel beobachten. Doch leider war es bei uns kurz vor Vollmond und so konnte mich der Sternenhimmel nicht begeistern, da bin ich einfach von Neuseeland, Indonesien und zu Hause verwöhnt. Am nächsten Tag ging es dann gleich weiter mit einer Radtour durchs "Valle de Catarpe". Die Räder, die wir hatten haben auch schon bessere Tage gesehen und auch so hat mich diese Tour jetzt nicht umgehauen wenn man alle 10min stehen bleiben muss um zu warten. Aber naja am Nachmittag ging es dafür wieder mit einem Spaziergang entlang eines Baches weiter aber diesmal mit warmen Wasser. Durch die geothermische Region gibt es hier auch natürlich warme Bäche. Dort wurde dann natürlich ein bisschen gebadet. Abends schauten wir uns dann noch bisschen die Märkte von San Pedro an. Es ging dann ausnahmsweise mal früher ins Bett, da wir am nächsten Tag um 4 Uhr auf mussten. Es ging zu den Geysiren in "El Tatio". Diese kann man nur in den Morgenstunden beim Ausbrechen beobachten und der Weg dahin war lang von San Pedro. Wenn man davor schon in Island war beeindrucken die jetzt eher weniger muss ich gestehen. Beeindruckend war nur, dass sie thermale Aktivität aufhörte sobald die Sonne komplett drauf schien. Danach gab es Frühstück im Freien mit unglaublich schönen Blick auf die umliegenden Berge. El Tatio ist auch die weltweit höchste thermale Region mit über 4000m. San Pedro selbst liegt ca. auf 3300m. Abends schauten wir uns noch eine Lagune zu Sonnenuntergang an. In dieser Lagune leben auch super viele Flamingos, was mich natürlich umso glücklicher machte. Der Sonnenuntergang war einfach nur atemberaubend schön. Wir haben alle nicht gewusst auf welche Seite wir zuerst schauen sollen und von wir noch Fotos machen wollen. Das war definitiv mitunter mein Highlight hier. Nachdem Abendessen gab es dann noch Karaoke weil man ja am letzten Abend was spezielles machen muss anscheinend. Jaa da hab ich definitiv auch schon bessere und lustigere erlebt. Doch für die ganze Gruppe war es der letzte Abend alle zusammen nach einem Jahr Chile also gab es dann auch später noch ein kleines Abschlussritual für alle. Da fühlte ich mich dann doch ein bisschen fehl am Platz und hab währenddessen meinen Rucksack packen anfangen. Nächsten Morgen haben wir dann alle noch gegenseitig ins Erinnerungsbüchlein geschrieben und dann ging es weiter noch in ein Tal mit verschieden färbigen Bergen, was wirklich auch super schön war. Zu guter letzt schauten wir uns dann noch die älteste katholische Kirche in Chile an - gebaut 1540. Es gab dann noch ein leckeres Mittagessen bei einer Omi zu Hause, die uns dann auch noch eine super nette Rede hielt über die Gegend hier und wie schwer es ist alt zu werden sofern ich das alles mit meinem Spanisch verstanden habe. Danach ging es noch zu einer Lagune, wo für die anderen wirklich das Endgültige "Adios" anstand auch ich mich währenddessen mit einem deutschen Opi unterhielt, der seit 12 Jahren in seinem Camper durch Südamerika reist. Spät abends kamen wir dann wieder in Santiago an und für mich gings ins Apartment meiner Familie hier. Auf mich warteten 2 Tage Santiago in diesmal einer besseren Gegend der Stadt, die mir sogar gefiel. Es wird nicht meine Lieblingsstadt aber ich hatte eine gute Zeit diesmal in Santiago. Jetzt freu ich mich aber auf 2 Monate arbeiten hier in Chile! 🫶🏼
