ninanesto

Mir nemed eu do mit uf üsi ersti gross Reis - quer durch Südamerika

Quito - Ecuador

Quito

Uf em Wäg vo Baños noch Quito ischs mir nid langwilig worde, en chline Bueb hetz grausam lustig gfunde mich z'nerve. 

Uf em Weg hend mit den s erstmol de mächtig Vulkan "Cotopaxi" gseh. 5980 Meter über Meer isch er hoch. Ich het ihn unglaublich gern bestiege, het zitlich jedoch nid passt.
Mir sind in Quito acho und sind überwältigt worde vo dem riese grosse Busbahnhof. Mir sind den für 25 Rappe zu eusem Hostel gfahre, 50 Minute isch die Fahrt gange. Es super System hends do in Quito entwicklet. E eigeti Stross für die Öffentliche Verkehrsmittel. Euses Hostel isch super ide Altstadt glege mit ganz vielne herzige Restaurants (leider nid feini). 

De einzig Nochteil am Hostel isch gsi, dass es uralti Holzböde gha het. Wend also in dr Nacht ufs WC hesch müese, isch anschlüssend de halb Schlofsaal wach. Mir sind us eme spezielle Grund in das Hostel. Mir hend eus dete mit de Kollegin vo minere Schwöster verabredet. Sie het eus schlussendlich au abote das mir bi ihrem Dihai dörfet wohne, natürlich gratis. Mir hend jedoch scho zwei Nächt zahlt und hend eus dezue entschlosse noch dene zwei Täg zu ihre hei z’go. Mir hend drum ide erste zwei Täg alles gmacht, was eifacher isch vom Zentrum us z’mache, da ihres Hus usserhalb vom Zentrum isch. Mir hend d Stadt ahgluegt und e Free Walking Tour gmacht. 

Unteranderem hend mir do öbbis z'Mittag gesse.

Die Freewalkingtour isch eini vo de beste gsi wo mir bis jetzt gmacht hend. Mir hend ganz viel Interessanti Sache über Gschicht vo Ecuador erfahre und sehr schöni Gebäude agluegt.
Unteranderem vom Regierigsgebäudedach.
Grossi Kirchene vo inne
Wie au vo usse. 

Mir sind au no in Markt gange und hend de spezielli Fruchtsaft vo Ecuador probiert "Naranjilla". Isch e Mischig zwüschet Zitrone und Orange und irgendwie no biz Kiwi. Ich bin mir sicher, mim Papi würs Zechenägel uerolle wills relativ sur gsi isch. 

Zum Abschluss hend mir den no en Chocolatier bsuecht. Er isch Schwizer gsi und sini Frau vo Ecuador. Da jo zu 80% de Kakao vo de Schwizer Schoggi us Ecuador stammt (Jo mir hends au nid gwüsst) isch das glaubs e super Kombination.

Sie hend eus de ganzi Ablauf vo de Schoggi erklärt und me het alles dörfe probiere.
Und hend eus den no paar Praline gönnt mit Passionsfrucht.
Am einte Tag sind mir den am Nomittag mit em Bus an „Mittelpunkt“ vo de Erde gfahre. De Punkt am Äquator. Es isch jedoch nid mini erst Erfahrig mit em Äquator gsi. Wo ich 6 Johr alt gsi bin, sind mir min Götti in Uganda go bsueche. Mir hend dazumals au en Usflug gmacht an Äquator. Ich ha natürlich nid gwüsst was en „Äquator“ isch und ha min Papi gfroget. Er het den gseit „Äquator isch de Mittelpunkt vo de Erde.“ Ich ha ihn mit grosse Auge aglueget und bi natürlich nid drus cho. Er het erwidert: „Det wo d’Welt ide Mitti duregschnitte isch, quer dur d Welt.“ Ich ha ihn den mit no grössere Auge agluegt und ha mich mit aller Kraft gweigeret zum us em Auto uszstige. Ich ha gmeint das det en grosse Schnitt dur d’Welt goht und ich det abe gheie chönt. Es isch glaubs en rechte Kraftakt gsi zum mich us em Auto z’risse. Dasmol bin ich viel entspannter gsi da ich gwüsst ha das es det kein Schnitt dur d Welt het. Viellicht het min Papi das au unvorteilhaft erklärt.
Das isch vo de Staue us Fotografiert 
Nach dene 2 Täg im Hostel hend mir uschecket und sind zu de Cris hei gange. Mir hend zwor e Adresse gha aber die isch nid so gnau gsi. „Es isch es grosses wisses Hus mit blauer Türe und eme rote Dach.“ Mir hends denn würklich gfunde und sind dur die blau Türe gloffe. Dihai isch niemert gsi und dunkel isch es au gsi. Es het den 6 Wohnige gha, welli das ihrer Familie ghört hend mir nöd gwüsst. Mir hend den agfange de Schlüssel z’probiere. Nach 5 Minute isch den en nette Herr cho und het eus gfroget was mir gnau mached. Mir hend den gseit das mir zu dere Familie wöllet und er het eus den die richtig Türe zeiget. Chum dine gsi isch au scho de Brüeder vo de Cristina cho und het eus begrüesst. Er het üs den d Wohnig zeiget wo mir hend dörfe lebe.

Das wer d'Ussicht am Tag vom Hus us.
Das wer d'Ussicht am Tag vom Hus us. Chli und herzig isch die Wohnig gsi. Schlussendlich isch au d Cristina hei cho und mir hend zemme z’Nacht gesse. Mir hend den abgmacht das mir e zwei Tages Wanderig mit ihre machet, da d Cristina au Bergführerin isch. De Muriel isch leider nid so guet gange da sie agfange het kränkle. Mir hend den am Tag spöter müesse sege das es so nid viel Sinn macht. Mir hend den de Tag demit verbrocht zum euses Ticket nach Kolumbie zkaufe am Busbahnhof. Am Abig sind den au d Eltere heicho und mir hend für alli zemme Rösti kochet. 

Sie sind hell begeisteret gsi und hend alli euses Rezept wölle. 

Mir hend eus den dezue entschiede am nächste Tag go Wandere z’go. Am Morge het eus ihri Muetter den Snacks ipackt das mir für e Wuche hettet überlebe chöne. Mir sind mit em Gondeli vo 2800 uf knapp 3300 M.ü.M gfahre. 

Vo det us sind mir losgloffe. Am Afang het alles sehr guet klappet. Euses Ziel isch uf 4700 Meter über Meer gsi. De Weg det ue isch eifach wunderschön gsi.

D’Muriel het am Afang jedoch recht Müeh gha mit schnufe, da sie immer no biz krank gsi isch. Jedoch noch biz iwärme ischs fürschi gange.

Mir hend den uf 4300 Meter e chlini Pause gmacht. Wo mir wieder ufgstande sind ischs mir ufsmol schlecht worde und Kopfweh han ich au gha. Ich ha den denkt das da schowieder weg goht. Nach 10 Minute hani jedoch müesse stoppe und sege das es nid goht. Für min Körper isch es bizeli z’schnell gange. Mir hend den 20 Minute gwartet und die wahnsinns Ussicht gnosse. 

Mir hend schliesslich müesse umkehre. Ich ha schlichtweg d Höchi nid vertreit. Mir sind halt vor 8 Täg no uf 0 M.ü.M gsi, denn uf 1800 M.ü.M und den direkt uf 2800 M.ü.M. S’Wichtigste isch eigentlich sich Zit z’ne ide Höchi, das hend mir nid gmacht. Es isch de ersti Berg gsi wo ich nid erreicht ha. Schweren Herzens hend mir den umtrüllet und sind wieder abe. 

Es Föteli hetz den trotzdem no geh (links isch d Chrisi)
De chli Teil het halt no gfählt. Janu!
Mir ischs gar nid guet gange, han mich gfühlt wie frisch us de Wöschmaschine use. D’Muriel het sich den bizeli um mich kümmeret und mir sind den zruck id Wohnig. Mir hend eus no vo de Familie verabschidet, hend eusi Adressene ustuschet und sie hend eus na 1-2 Gschänkli geh.

 Vorallem vom Robin, em Hund ischs eus schwer gfalle üs z verabschiede :-P.

Abentür Ecuador nach Kolumbie. Was das heisst chönd ihr im nöchste Blog lese.

Next Stop: Salento, Kolumbie (Hoffed mir)

Bis Bald

Ernesto Y Muriel

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