Medellin war einst die gefährlichste Stadt Südamerikas und hat sich in den letzten Jahren stark ins Positive entwickelt. So verfügt Medellin über die einzige Metro in Kolumbien, auf welche sie unglaublich stolz sind. Darin ist ganz klar, dass nichts gegessen oder getrunken wird und vorallem nichts zerstört wird. Die Paysas (Einwohner von Medellin) sind sehr stolze Menschen.

An einem Tag besuchten wir die Comuna 13. Und passend zu dieser Comuna ist dieser Rap entstanden:

Hüte hei mr alles uf ei Charte gsetzt,
sind flaniert, gschlenderet und fürchterlich ghetzt,
Treppe ufe, Treppe abe, und das sogar automatisch,
zmitz im Ghettoquartier - irgendwie sympatisch.
Comuna 13 isch e chlyne Teil vo Medellin,
er isch prägt gsy vo Gangs, Gwalt, Tod und Kokain,
das bis is Johr 2002, denn isch choh, sMilitär und dPolizei.
Sy hend uf alli gschosse, zmitzt in dr Nacht, viel Bluet isch gflosse, e riise Schlacht ...
Comuna 13 isch drnoch langsam zum Lebe vrwacht,
Alles isch bunt, farbig, e riise Pracht:
Graffitikünschtler, HipHop und e gmeinsami Idee,
het ihne e Zuekunft geh!

Von Medellin aus unternahmen wir auch ein Tagesausflug nach Guatape. Guatape ist ein wunderschönes Städtchen mit vielen farbigen Häusern. Etwas oberhalb kann man den Piedra del Peñol besteigen. Ein Fels, welcher über Treppen erschlossen ist. Nach 650 Stufen hat man eine wunderschöne Aussicht auf den Stausee.

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