Arequipa: Wunderschöner Colca Canyon und der beste Mandelgipfel der Welt
Wieder sind wir in einer schönen und sehr angenehmen peruanischen Stadt gelandet. Nach einem Kurzaufenthalt in Puno sind wir hier wieder länger geblieben. Wir haben es immer...

Veröffentlicht: 07.12.2024

















Nach fast 5 Monaten Leben und Reisen in Peru bin ich Mitte November nach Chile gereist, genauer gesagt nach Arica. Arica ist ein kleines Städtchen mit Wüstenklima, welches nur ein paar wenige Kilometer südlich von Tacna, der letzten grossen Stadt in Peru, liegt. Gleich schon bei der Ankunft in Arica habe ich aber gemerkt, dass ich nun in einem anderen Land bin: In Peru muss man fürchten, dass man auf dem Fussgängerstreifen überfahren wird. In Chile machen die Autos aber fast einen Vollstopp, wenn eine Person vor dem Fussgängerstreifen wartet. Zudem schalten sie immer brav den Pannenblinker ein, wenn sie einen Fussgänger die Strasse überqueren lassen wollen. Finde ich super-praktisch und könnte wir in der Schweiz auch machen ;-). So wissen nämlich alle Beteiligten, was sie zu tun haben: Laufen bzw. bremsen.
Arica ist bekannt fürs Surfen und bietet ideale Bedingungen dafür. Es gibt einen kilometerlangen Sandstrand und Wellen für jedes Niveau. Auch bei Top-Surfern ist Arica bekannt, da sie hier versuchen die berühmt berüchtigte Welle "El Gringo" zu surfen. Für mich standen die ersten Surfstunden meines Lebens auf dem Programm. Ich hatte einen super- guten und ambitionierten Surflehrer, der mir während einer Woche private Lektionen gab. Nach jeder Surflektion (eigentlich 90 Minuten, aber wir waren immer rund 2-2.5 Stunden im Meer) war ich immer k.o. Aber die Erfahrung war es definitiv wert! Mit viel Engagement hat mir Christian (alias Shorto (weil er als Junge sehr klein war)) nicht nur das Surfen näher gebracht, sondern auch das Leben der Einheimischen in Arica gezeigt. Währen diesen Tagen war ich Teil der Shorto-Familie und wurde überall hin "mitgeschleppt" ;-): zu ihrem eigenen Strandlokal, zu den besten Stränden mit den optimalen Surfbedingungen, auf den Markt und zum Sonnenuntergang mit Barbecue am Strand. Ich fühlte mich super-wohl in Arica. Dazu beitragen hat nicht nur Short und seine Familie, sondern auch die zwei Hunde und die Katze, welche Teil der Wohngemeinschaft in meinem AirBnB waren :-).
Neben Surfen und Baden im Meer habe ich auch einen Ausflug zum Lauca Nationalpark gemacht. Wir fuhren bis zum Chungará-See, welcher auf über 4'500 Meter über Meer liegt. Der See mit grasenden Vicuñas und dem Vulkan Parinacota im Hintergrund sah wunderschön aus. Leider konnten nicht alle Mitglieder der Reisegruppe diese herrliche Sicht geniessen. Es gab so manche Person, welcher die Höhe überhaupt nicht gut tat und sich so übergebend in der Gegend herumbewegte...Mir machte die Höhe zum Glück nichts aus und so konnte ich auch das mega-feine (und rieeesengrosse) Mittagessen im Dörfchen Putre ohne Probleme verschlingen :-).
