Cusco, Lares-Trek und Machu Picchu
Cusco gefällt mir - sehr sogar. Die Gässchen, das Essen, die Leute, die Stimmung... alles. Nach 4 Monaten 30°+ war es am Anfang wirklich kalt für mich, obwohl die Temperaturen...

Veröffentlicht: 03.12.2024































Wieder sind wir in einer schönen und sehr angenehmen peruanischen Stadt gelandet. Nach einem Kurzaufenthalt in Puno sind wir hier wieder länger geblieben. Wir haben es immer sehr genossen, wenn wir mehrere Tage am gleichen Ort sein konnten. So hat man Zeit, in den "Alltag" einzutauchen und auch einige nicht so typische Touristen-Aktivitäten zu machen z.B. Klettern, Massage, ganz viel Kaffee trinken und den besten Mandelgipfel der Welt (zwei Mal) verspeisen (mhhhhm :)).
Natürlich haben aber auch wir den berühmten Colca Canyon besucht und es war wunderschön. Wir haben eine Tour von 2 Tagen gebucht und waren froh, dass wir diesen zusätzlichen Tag hatten. Der Colca Canyon ist ziemlich weit entfernt von Arequipa und so mussten wir nicht alles in einen Tag reindrücken. Übernachtet haben wir in einer Lodge, in der es nicht nur einen lebensgrossen Kondor aus Holz gab (diese Vögel sind rieeesig!), sondern auch einen Kamin. So sassen wir am Abend am Kaminfeuer und genossen eine feine heisse Schoggi und liessen die Erlebnisse des Tages nochmals Revue passieren. Am folgenden Morgen sind wir dann früh aufgestanden, damit wir die Condor sehen konnten. Beim ersten Aussichtspunkt hatten wir kein Glück. Als wir dann aber mit den Velos ein bisschen runter ins Tal fuhren, wurden wir plötzlich von zwei Kondoren überrascht, welche langsam immer höher in den Himmel emporstiegen. Wow, was für ein Glück! :-) Die Weiterfahrt mit dem Velo war ebenfalls sehr eindrücklich. Das ganze Tal ist voll mit Terrassen, auf welchen seit Jahrhunderten Landwirtschaft betrieben wird. Das gibt dem Tal ein ganz besonderes "Aussehen" und hat uns sehr gut gefallen.
Ab Ende Oktober war ich dann wieder alleine unterwegs. Da mir Arequipa so gut gefallen hat, bin ich nochmals eine Woche länger geblieben. Während dieser Zeit habe ich vermutlich jede Gasse in Arequipa besucht und auch sehr viele verschiedene Kaffee-Lokale ausgetestet ;-). Zudem bin ich mit einer Tagestour zu einem kleinen Salar gefahren, in dem wir lustige Fotos mit der Gruppe gemacht habe und ich die karge (aber schöne!) Landschaft des Altiplanos geniessen konnte.
