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San Pedro und Co.: Wüste, Lagunen und ganz viel Salz

Veröffentlicht: 18.12.2024

Nach meinem Surferlebnis in Arica bin ich mit dem Nachtbus nach Antofagasta gereist. Dort habe ich meine Schweizer Reisepartnerin Nr. 2 getroffen - juhui 😊. Wir sind zwei Tage in Antofagasta geblieben und von dort dann mit dem Bus nach San Pedro de Atacama gefahren.

San Pedro ist ein kleines verstaubtes (Touristen) Städtchen in der Atacama-Wüste. Bereits vom ersten Tag an fühlten wir uns sehr wohl (obwohl die Preise ähnlich hoch sind wie in der Schweiz...). Uns gefallen kleine Städtchen grundsätzlich viel besser als Grossstädte und finden es super, wenn wir alle Sachen zu Fuss erledigen können. Von San Pedro aus kann man sehr viele Touren machen und auch selbstständig die Gegend erkunden. Wir sind rein zufällig bei einem wunderschönen Aussichtspunkt gelandet, weil wir einfach ein bisschen spazieren wollten. An einem anderen Tag haben wir zwei Velos gemietet und sind zu einem Canyon gefahren. Das war ein super-schönes Erlebnis. Die Schlucht war ziemlich tief (bzw. die Felsen rundherum ziemlich hoch) und an einigen Stellen sehr eng. Zudem hatten wir Glück: Wir waren ganz alleine unterwegs. Erst als wir bereits wieder draussen waren, ist uns eine grosse Gruppe entgegengekommen. Ganz alleine unterwegs waren wir aber eigentlich doch nicht... uns hat nämlich ein Hund begleitet und zwar die ganze Strecke! Er wartete auch immer brav auf uns, wenn er uns nach einer Kurve nicht mehr sehen konnte (oder wir zu langsam unterwegs waren). Jöö 😊! Ein weiterer Ausflug machten wir ins Valle de la Luna (Mondtal). Unser Guide dort war wohl ein bisschen hyperaktiv oder er machte seine Arbeit einfach sehr gerne 😉. Jedenfalls hat er uns mit sehr viel Engagement alles erklärt und uns herumgeführt (er war oftmals eher hüpfend oder springend unterwegs). Die Landschaft in diesem Tal wird ihrem Namen wirklich gerecht: Die Landschaft sah wirklich wie nicht von dieser Welt aus!

Ab San Pedro haben wir auch eine 4-Tages-Tour gemacht, selbstverständlich ging es dabei in den Salar de Uyuni. Diese Tour ist quasi das Pflichtprogramm in San Pedro. Wieder können wir absolut verstehen, wieso hier jedes Jahr so viele Leute hinreisen. Es war ein fantastisches Erlebnis. Zudem hat es (anscheinend) immer viele Touristen in dieser Gegend, aber entweder haben wir (wieder) ein sehr gutes Timing erwischt, oder die Leute verteilen sich einfach sehr gut, da es natürlich auch ein riesiges Gebiet ist. Uns hat die Tour von San Pedro zu den verschiedenen Lagunen, Felsformationen und zum Salar de Uyuni (wirklich) aus den Socken gehauen. Vor allem die Laguna Colorada (siehe Fotos mit der "roten" Laguna) hat uns mega gefallen. Wiederum konnten wir kaum glauben, dass wir uns wirklich auf der Erde befinden und nicht auf einem anderen Planeten.

Unser Fazit von der Zeit in San Pedro: Wow, wow, wow! 😊

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