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Teil 1: Wissenswertes, Paris, Peking

Veröffentlicht: 19.02.2026

Attraktion
Lama-Tempel (Yonghegong)
Peking, China
Attraktion
Konfuziustempel
Peking, China
Sehenswert
Hutongs
Peking, China
Sehenswert
Drum Tower
Peking, China
Sehenswert
Bell Tower
Peking, China
Sehenswert
Nanluoguxiang
Peking, China
Sehenswert
Chaoyang District
Peking, China
Sehenswert
CITIC Tower
Peking, China
Sehenswert
World Trade Center
Peking, China
Sehenswert
Qianmen Street
Peking, China
Sehenswert
Tiananmen Square
Peking, China
Attraktion
Chinesische Mauer, Abschnitt Mutianyu
Peking, China


Ihr lieben Reisefollower, 🥰🌏

schön, daß Ihr wieder dabei seid. Vielen Dank!

Ja, diesmal ist es wieder eine lange Reise mit rund 8 Wochen. Wir haben unseren Urlaub vom letzten Jahr fast komplett mitgenommen und somit Urlaubstage und Geld zusammengespart.

Aus verschiedenen Gründen gingen wir die Reise etwas anders an und planten schon viel vorab von Zuhause. Unter anderem ist es so, daß China viele Internetseiten wie Google, WhatsApp, Booking blockiert. Das macht es schwerer, spontan Hotels vor Ort zu suchen.

In Japan wiederum sind wir ausgerechnet zur Kirschblütenzeit da, so daß Hotels entweder ausgebucht und vor allem auch teurer sind. Auch alle Flüge buchten wir diesmal vorweg.

Wir nahmen uns die Zeit sehr viele Tage und Stunden mit googeln zu verbringen und verglichen auf allen möglichen Portalen Hotels und Flüge und beschäftigten uns mit diversen Tipps und Tricks.

Hilfreich waren: Facebook Gruppen, ChatGPT, Reisebücher (Dumont, Lonely Planet und Japan Essentials) sowie Freunde.

So stand dann diesmal schon vor Abflug unser Reiseplan. Natürlich nicht komplett jeder Tag von morgens bis abends, aber das Gerüst stand.


💰🤑💸

Wir denken, daß Euch sicher die Preise interessieren, falls Ihr gern demnächst auch in diese Länder reisen möchtet, daher hier mal eine Aufstellung. Übrigens nach der vielen Vergleicherei können wir sagen, daß fast immer bei Trip.com die günstigsten Angebote zu finden waren.


Stand Jan./Feb. 2026

FLÜGE (immer für zwei Personen):

Paris - Peking mit Hainan Airways = 574,95 €

Shanghai - Tokyo mit Spring = 343,92 €

(hierzu muss man sagen, daß es leider grad Spannungen zwischen China und Japan gibt und daher viele chinesische Airlines ihre Flüge gecancelt haben, so gab es kaum Auswahl, wir hoffen, daß das klappt)

Tokyo - Frankfurt mit Asiana Airlines = 860 €


HOTELS CHINA:

Pro Zimmer und Nacht ab unfassbare 13 € bis die teuersten, aber nur in Shanghai, für 58 €.


HOTELS JAPAN:

Also nach den Superpreisen aus China waren wir etwas erschreckt über Japan.

Allerdings ist Japan im Gegensatz zur Vergangenheit sehr viel günstiger geworden, denn der Yen steht für uns Europäer sehr gut. Das ist auch der Grund, warum wir dieses Jahr diese Reise machen.

Wie gesagt, sind wir zur Kirschblütenzeit da, so daß es dann doch etwas teurer ist.

In Tokyo verbringen wir ganze 11 Nächte, da man von dort aus schnell und einfach zu vielen Sehenswürdigkeiten fahren kann.

Das ist der teuerste Punkt, pro Nacht zahlen wir 153 € im Ortsteil Asakusa für ein 13 Quadratmeter kleines Zimmer.

Die Hotelsuche gestaltete sich in Japan etwas schwierig, denn ein Doppelbett ist meist höchstens 140 cm breit und alle Zimmer sind tatsächlich meistens max. 15 Quadratmeter. So suchten wir uns Zimmer mit zwei Einzelbetten, das grenzte die Auswahl schon ganz schön ein. Man kann zur Zeit nur günstiger in Hostels oder Kapselhotels übernachten. Wir sind zwar echt nicht anspruchsvoll aber, auf ein eigenes Bad legen wir dann schon wert.

Die anderen Orte Japans wurden auch etwas günstiger. Da bewegten wir uns im Bereich ab 60 € bis max 106 € die Nacht.


INSGESAMT FÜR ALLE FLÜGE, HOTELS UND BAHN VON FRANKFURT NACHHAUSE WAREN WIR BEI:

5660 € für uns beide.

Wir würden sagen für fast 8 Wochen geht das.



Züge:

In beiden Ländern ist es am praktischsten mit Bahnen und Zügen umherzureisen. Diese sind ja für die unglaublich gute Organisation, Schnelligkeit und Pünktlichkeit weltberühmt.

Auch hier haben wir schon vorab die längeren Strecken gebucht. Trip.com war dafür wieder die praktischste Plattform.

Superbillig ist das Zugfahren nicht aber meist noch viel günstiger als in Deutschland und vor allem bekannter Weise viel besser sowie pünktlicher.


Wir zahlten für alle (9) längeren Strecken mit dem Hochgeschwindigkeitszug innerhalb Chinas insgesamt 610 €


Für alle 9 längere Strecken in Japan insgesamt 

808 €.



Einige weitere interessante Tipps:


Unbedingt vorher die Sprachen beim Google Übersetzer herunterladen. Über Google Lens lassen sich auch die Schriftzeichen wunderbar übersetzen.


Für China:

  • Am besten ist es sich eine eSIM zu besorgen.
  • Für Navigation, da Google ja nicht richtig funktioniert, Apple Maps benutzen.
  • Zum Bezahlen vor Ort: schon vorher Alipay sowie WeChat herunterladen und seine Kreditkarten und Paß einfügen. Auf diesen Apps kann man auch direkt die Uber-Alternative das sogenannte Didi bestellen und vieles mehr funktioniert damit.
  • Insgesamt sollte man sich vorab viel informieren. Unter anderem ist es wichtig, sich für den Eintritt zum Platz des himmlischen Friedens mind. einen Tag im Voraus zu registrieren.


Japan:

Hier ist einfacher, da Google und alles mögliche funktioniert.

  • Bezahlt wird seltsamerweise noch viel mit Bargeld. Da wird gesagt, daß man es sich im 7Eleven Supermarkt am ATM ziehen soll.
  • Für das Bahnfahren und auch viel als normales Zahlungsmittel soll man sich die praktische SUICA digitale Karte direkt in die Wallet (nur iPhone) speichern und seine Kreditkarte dort hinterlegen. 



So, dann geht’s nun los mit den Tagesberichten:


27.02.2026

Auf nach Paris

Der gestrige Tag war dann noch so richtig stressig. Ich musste nochmal arbeiten und somit um 2 Uhr Morgens aufstehen. Natürlich kaum geschlafen. Zuhause gab es noch so einige Hiobsbotschaften, so dass wir bis Spätabends mit diversen unvorhergesehenen Dingen schwer beschäftigt waren.

Heute Morgen klingelte der Wecker um 3:30 Uhr, also auch wieder kaum Schlaf.

Am Flughafen bangten wir noch ein wenig ob wir auf unserer ersten Teilstrecke nach Paris mitgenommen werden. Diesen Flug buchten wir Standby, dass heißt, dass wir nur mitfliegen können, wenn noch zwei Plätze frei sind.

Wer unsere Geschichten kennt, weiß ja, dass wir immer Probleme in der Hinsicht anziehen. So sah es diesmal wieder gar nicht so gut aus. Alle Flüge an anderen Tagen waren wenig besetzt, nur heute natürlich voll.

Aber wir hatten tierisch Glück und bekamen sogar gleich Sitzplätze zugeteilt. Natürlich getrennt, aber das ist ja egal. So flogen wir gegen 7:30 Uhr mit der Air France nach Paris und landeten um 9 Uhr.

Das Hotel Ibis direkt im Flughafen buchten wir vorab. Wir brachten unsere Koffer in unser Zimmer, checkten online bei Hainan Airlines für morgen ein und fuhren dann mit der Bahn ungefähr 30 min in die City für 14 € pro Person und Strecke.

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen nur ein wenig herumzuschlendern, aber natürlich schafften wir das nicht und so hatten wir schlussendlich unsere 20.600 Schritte gesammelt. Leider fing es dann auch bald zu regnen an, was unseren Schnell-Sightseeing-Trip etwas unangenehmer machte. Dazu kam ja auch noch, dass wir echt müde waren. Egal, es war trotzdem schön nach langer Zeit ein bißchen Paris zu sehen.

Wir starteten am Notre Damme, spazierten dann am Louvre, der Seine sowie an der Champs Élysée umher, sahen den L‘Arc de Triomphe und natürlich den wunderschönen Eiffelturm. Beim Eiffelturm waren wir allerdings etwas enttäuscht, da inzwischen überall Zäune gezogen sind, man kommt gar nicht mehr ohne Ticket ganz dran. Auch die perfekte Sicht wird einem genommen, so wurde inzwischen ein hässliches Gebäude errichtet genau an der früher schönsten Stelle. Aber trotz alledem war es schön. Wir schlemmten auch zwischendurch leckere typisch französische Köstlichkeiten und fuhren kaputt und etwas durchnässt gegen 20 Uhr in unser Hotel.  

 




Sa. 28.02.2026 und So. 01.03.2026

Anreise Paris - Peking

Wir ließen uns das letzte richtig westliche Frühstück im Hotel schmecken und fuhren um 8 Uhr von unserem Terminal 3 zum Terminal 1 und checkten bei Hainan Airlines ein. Wir standen nie in langen Schlangen, aber bei den langen Wegen merke man dann doch wie groß der Charles De Gaulles Flughafen ist.

Alles lief reibungslos und wir warteten entspannt auf unseren Abflug, der auch superpünktlich um 11 Uhr losging. In der 787 saßen wir zu Dritt in unserer Dreierreihe, aber mit 81 cm Sitzabstand und 51 cm Sitzbreite war es o.k. Auch das Essen war in Ordnung, der Flieger sauber und die Crew freundlich.

Wir kannten diese chinesische Airline vorher nicht, haben aber vorher gelesen, dass sie bei Skytrax die zehntbeste Airline weltweit ist.

Nach dem Abendessen wurde es dunkler in der Kabine gemacht, was ganz gut war um sich besser auf die Zeitverschiebung von plus 7 Stunden einzustellen. Aber schlafen war trotzdem schwierig.

Bis nach Chongqing flogen wir die 8772 km in 9 1/2 Stunden und landeten fast eine Stunde früher als geplant um 03:35 Uhr Morgens Ortszeit (deutsche Zeit 20:35 Uhr).

So hatten wir mit ungefähr 11 1/2 Stunden noch etwas länger Aufenthalt. Wir blieben aber im Flughafen, denn Chongqing haben wir eh noch auf unserem Reiseplan.

Unsere allerersten Eindrücke von China im Flughafen bestätigten was man so gelesen hat. Es spricht kaum einer Englisch, die meisten Schilder an den Restaurants oder Shops sind nur mit Schriftzeichen und tatsächlich viele Hocktoiletten.


Nach anfänglichen Schwierigkeiten funktionierte dann auch unsere eSIM und wir konnten sogar WhatsApp lesen. Aber ein freies Airport Wifi ging nicht. So konnten wir nicht allzu verschwenderisch mit unserem Datenpaket herumwerfen.

Wir gammelten die meiste Zeit so rum. Eigentlich dachten wir uns vorher, dass wir in einem der Kapseln mal etwas schlafen, aber 4 € für 30 min fanden wir doch zu viel.

Zwischendurch haben wir was gefrühstückt in einem der wenigen westlich orientierten Restaurants.

Man bekommt Platikhandschuhe damit die Finger sauber bleiben 

Wir wollten nicht gleich am ersten Tag Schweinefüsse oder Kaninchenköpfe frühstücken.

 

Dann machten wir es uns in einem der zahlreichen Massagesesseln etwas bequem und Tanja ließ sich auch relativ schmerzhaft durchkneten.



Endlich flogen wir um 15:30 Uhr weiter nach Peking, wo wir überpünktlich um 17:15 Uhr bei 6 Grad völlig erschöpft landeten.

Ab Abflug in Paris bis Ankunft in Peking betrug unsere insgesamte Reisezeit fast genaue 24 Std.

Am Flughafen klappte alles ganz gut. Wir haben ein Didi bestellt (das ist wie Uber) und fanden auch die Abholstelle.

Unser Hotel ist ganz niedlich. Die Gegend sah erst eher schmuddelig und düster aus. Aber die ganz lieben Mädels an der Rezeption sowie das saubere geräumige Zimmer ließen alle Zweifel verschwinden.


Unser Hotel

Wir machten uns dann schnell auf dem Weg um noch etwas zu essen und früh schlafen gehen zu können. Da wir direkt neben einer großen Hauptstraße wohnen fanden wir auch sehr schnell etwas.


Von Außen sah eh alles so ziemlich gleich aus und man kann eh nichts auf Anhieb lesen. Wir können ja nicht durchgehend mit dem Kamera-Übersetzer (Google Lens) auf jeden Satz halten.

Englisch spricht bisher wirklich kaum niemand und wir werden auch ganz schön angesehen. Bisher sahen wir echt wenige Touristen.

Gegen 22 Uhr war dann bei uns Licht aus.




Sorry, ab jetzt halten wir uns kürzer mit den Berichten. 



Peking Beijing Kurzportrait

Peking ist die Hauptstadt der Volksrepublik China, und war über 800 Jahre lang die Hauptstadt verschiedener Dynastien.

Sie ist ein politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum und ist mit ca. 22 Millionen Einwohnern eine der bevölkerungsreichsten Städte der Welt.

Die über 3.000 Jahre alte Metropole verbindet kaiserliche Geschichte, wie die Verbotene Stadt und den Sommerpalast, mit moderner Architektur und gilt als Bildungszentrum.

Der Name „Beijing“ bedeutet „Nördliche Hauptstadt“.



Mo. 02.03.2026

Peking - Tag 1 Erste Eindrücke


Ich sagte ja, daß ich versuchen werde mich kürzer zu halten. Es ist auch unglaublich schwer überhaupt in Worte zu fassen, wie beeindruckend unsere ersten Erfahrungen in China waren.


Hier dann jetzt erstmal eine Zusammenfassung unserer Eindrücke. Dann werden auch die nächsten Berichte wirklich kürzer (Hoffentlich):


Bisher kann man sagen, dass zum Beispiel einige Befürchtungen nicht ganz so schlimm sind, jedenfalls bis jetzt nicht. Unter anderem das bekannte eklige Verhalten der Chinesen irgendwo hinzuspucken, zu rülpsen oder schmatzen. Also man hört schon oft, wie sie die Rotze laut hochziehen oder Ähnliches, aber ich hab es mir schlimmer vorgestellt. Auch ist es viel sauberer als gedacht.

Komisch finden wir auch, daß wir bisher echt wenige „westliche“ Leute sehen. So gucken sie uns echt alle meist mit großen Augen an, wir werden angesprochen und fotografiert und Kinder bestaunen uns. Da hatten wir so einige süße Begegnungen. Manche versuchen auch mit uns ihr Englisch zu üben.

Weiterhin stellten wir fest, daß Englisch echt kaum gesprochen wird.

Dann ist es hier, wie gedacht, unglaublich bunt und laut. Aber irgendwie total witzig. Volle Reizüberflutung. Überall Geschäfte mit verrückten Sachen. Alles macht Geräusche und blinkt und durchgehend Ansagen über Lautsprecher.

Viele Menschen, aber bisher nicht so ein Gedränge, wie befürchtet.

Was auch so ist, oder vielleicht noch mehr als gedacht, ist die Überwachung. Also, wenn jemand mit sowas Probleme hat, der sollte China meiden. Uns ist das egal. Überall und wirklich überall sind Kameras und an jeder Ecke stehen Militärposten.

Man wird außerdem an jedem Bahnstationseingang und anderen offiziellen Plätzen kontrolliert. Das heißt, man muss seinen Paß vorzeigen und auch jeweils sein Gepäck durchleuchten und sich abtasten lassen. Am Platz des Himmlischen Friedens, der heute unsere erste Anlaufstelle war, wurde es sehr genau. Wir mussten alle Jacken und Taschen durchleuchten lassen, Markus wurde nach seinem Beruf gefragt und sehr genau abgetastet von einer Frau, die sichtlich Spaß daran hatte, über unseren Reiseführer wurde gesprochen, weil da groß China draufsteht usw usw. Außerdem braucht man eine Vorabreservierung.

Aber insgesamt sind sie eher freundlich.

Was sehr gut und einfach funktioniert ist tatsächlich das Bahnfahren. Wir haben uns das erste Mal kurz das Ticketkaufen zeigen lassen, danach klappte alles echt leicht und es ist klar organisiert. Auch die Navigation mit Apple Maps funktioniert relativ gut.

Was tatsächlich nicht so gut funktioniert, ist die Geschichte mit dem Internet. Wir haben uns ja vorher ein eSIM mit eigener VPN geholt. Das klappt auch ganz gut. Aber da wir da ja nur ein begrenztes Datenpaket gekauft haben, müssen wir uns etwas zusammenreißen z.B. mit dem Posten oder ständig alles mögliche zu checken. Naja etwas Digital Detox ist ja eigentlich auch ganz gut. Mit den freien Wifis in z.B. Hotels oder Restaurants hat man echt nur sehr eingeschränkten Zugriff, eigentlich bringt das kaum etwas.

Supertoll wiederum funktioniert das Bezahlen mit Alipay.


So nun aber… Was haben wir heute gemacht:


Endlich gut und länger geschlafen, machten wir uns bei 2 Grad und Regen auf um unseren ersten richtigen Tag in Peking zu erleben.

Mit der Bahn mit einmal Umsteigen fuhren wir zum Tian’anmen Platz - Platz des Himmlischen Friedens - und brauchten weniger als 30 min.

Trotz des sehr grauen Himmels sah es sehr beeindruckend aus und es kam einen auch sehr bekannt vor durch die vielen Fernsehübertragungen von diesem wichtigen und historischen Ort.

Wir sahen die bekannten Gebäude wie das Nationalmuseum,

das berühmte Tor des Himmlischen Friedens mit dem Porträt von Mao,

die Große Halle des Volkes (die für Staatsbesuche genutzt wird),

das Denkmal der Volkshelden (38 Meter hoher Obelisk im Zentrum des Platzes),


Das Tor der Mittagssonne
Pfeilturm

Die Verbotene Stadt, die ja auch von dort abgeht, machen wir morgen, da sie Montags geschlossen ist. Allerdings wussten wir nicht, dass heute so einiges geschlossen war. So konnten wir vieles gar nicht oder nur teilweise von außen sehen, was wir eigentlich uns heute ansehen wollten wie zum Beispiel nur von außen das Mausoleum von Mao Zedong.



Weiter ging es zu der extrem belebten und historischen Qianmen Street durch das ikonische Wahrzeichen, das Zhengyangmen-Tor.

Dann liefen wir zum Himmelstempel.

Leider ist dieser auch Montags geschlossen. Aber wir konnten gegen einen geringen Eintritt in dem dazugehörigen Park umherspazieren. Leider konnte man nur einen kleinen Teil des Tempels erblicken. Sehr schade. Der Park dazu ist trotzdem ganz nett mit sehr vielen Zypressen. Im Frühling ist es sicherlich noch etwas hübscher. Außer das Stückchen vom normalerweise imposanten Himmelstempel sahen wir von außen etwas den Himmelsaltar und den langen Korridor.

Danach fuhren wir mit der Bahn zu Pekings bekanntesten Einkaufsmeile mit historischen Hintergrund, die Wangfujing Street und schlenderten da umher. Wir ließen uns Sushi in einem Einkaufszentrum schmecken, kauften eine günstige Powerbank und gingen zu Fuß in ungefähr 20 min nachhause. 

Di. 03.03.2026

Die Verbotene Stadt 

Um 6:15 Uhr quälten wir uns aus dem Bett. Draußen waren neblige 1 Grad.

Aber im Laufe des Tages wurde es bis 10 Grad mit Sonne und blauem Himmel.

Wir frühstückten heute im Hotel, was ein leckerer westlich und asiatischer Mix war und fuhren wieder zum Tian‘anmen Platz.


Heute merkte man deutlich, dass alles wieder geöffnet ist, so standen wir schon an der Bahnstation in der Schlange. Bis wir dann durch die wieder extreme Sicherheitskontrolle waren, war die erste Stunde schon vergangen. 


Da der Himmel heute etwas blauer war, haben wir noch einmal Fotos auf dem Platz des Himmlischen Friedens gemacht. Wir wollten dann nun auch das Mao Mausoleum besuchen. Man durfte nicht mit Taschen rein, so hängt jeder einfach seinen Rucksack an dem davorliegenden Zaun. So sicher ist es hier. Wahnsinn. Man kann sowas tatsächlich überall sehen, dass alle einfach ihre Tasche irgendwo hinlegen und dann auf Toilette gehen oder sich etwas holen. Tja, jedenfalls kamen wir trotzdem nicht rein, da man auch hier eine extra Reservierung brauch. Davon haben wir vorher nichts gelesen.

Na gut, dann halt kein Mao.

Dann ging’s nun aber in die Verbotene Stadt.

In dieser mit 72 Hektar größten Palastanlage der Welt bestehend aus 900 Palästen verbrachten wir insgesamt 3 Stunden.

In der Zeit schafften wir natürlich nicht annähernd alles. Aber wir sind den kompletten Weg von Süd nach Nord gelaufen und hier und da noch abgebogen. Wir sahen uns auch ein Uhrenmuseum sowie die Schatzkammer an.

Diese Verbotene Stadt war von 1420 bis 1911 der Sitz von 24 Kaisern der Ming- und Qing-Dynastien und es war wirklich faszinierend und wunderschön trotz dass es natürlich sehr voll war.

Danach sind wir in den gegenüberliegenden Kaisergarten gegangen, den Jingshan Park. Nach einer kurzen Pause mit Chai Matcha bestiegen wir den Haupthügel mit dem Wanchun-Pavillon von dem man einen tollen 360 Grad Panoramablick auf die Verbotene Stadt und auf Pekings Skyline hatte.

Der Park ist außerdem bekannt weil der letzte Ming-Kaiser sich dort erhängt hatte.

Da die Füße noch nicht genug schmerzten, marschierten wir weiter zum Beihai-Park. Dieser Park ist einer der ältesten und am besten erhaltenen kaiserlichen Gärten Chinas und ist 69 Hektar groß. Dort sieht man die berühmte Weißen Pagode „Bai Ta“ und die hübsche Yong‘an Bridge führt über einen See. Sehr schön war es da, besonders durch den blauen Himmel und den vielen starken Farben.

Inzwischen war es ungefähr 17 Uhr und keine Bahnstation in der Nähe. So liefen wir weitere 40 Minuten bis zu einer sehr ähnlichen aber viel unspektakuläreren Pagode namens „Tempel der Weißen Pagode“. Der Eingang war aber auch schon geschlossen.

So gingen wir zu der nächsten Bahnstation mit einmal Umsteigen fuhren wir wieder zur großen Einkaufsmeile, die Wangfujing Street.

Wir haben uns gedacht, dass wir vielleicht heute mal Peking Ente probieren sollten. Wir sind in die erste Shoppingmal reingegangen und ganz zufällig landeten wir in anscheinend einem besonders für Peking Ente spezialisierten und ausgezeichnetem Restaurant.

Boah, was für ein Geschmackserlebnis und für den Preis von 31 € für beide sehr günstig.

Mit vollen Bäuchen rollten wir zurück in unser Hotel. 


Mi 04.03.2026

Peking - Sommerpalast, Lama-Tempel

Heute fuhren wir als erstes zu einer weiteren wichtigen Sehenswürdigkeit „Der Sommerpalast“ und brauchten ungefähr eine Stunde bis dorthin.

An der Station oben ausgestiegen wurden wir vom Schnee in Empfang genommen. Es schneite ordentlich und wechselte später zu starkem eisigen Regen und Wind. Sehr angenehm.

Mit dem Schnee, der auch erstmal liegenblieb, sah alles noch ganz hübsch aus. Aber später nicht mehr so wirklich mit dem grauen Himmel. Auch kein so richtiges Vergnügen war es, die vielen teilweise rutschigen Steintreppen zu erklimmen. Aber im Frühling muss es hier unglaublich schön sein.

Wir liefen ca. 3 Stunden dort umher und sahen unter anderem: Den 728 Meter Langen Korridor, die Siebzehn-Bogen-Brücke von Weitem, den Pavillon des Buddhaweihrauchs und waren am Berg der Langlebigkeit.

Hier eine kurze Zusammenfassung vom Sommerpalast (Yiheyuan) aus dem Internet:

„…Er ist in eine beeindruckende, 290 Hektar große kaiserliche Gartenanlage aus dem 18. Jahrhundert, die als UNESCO-Weltkulturerbe gilt. Er ist bekannt für den zentralen Kunming-See und den Berg der Langlebigkeit, die als Meisterwerk der chinesischen Landschaftsgestaltung gelten. Die Anlage war die Sommerresidenz der Kaiser.

Der Garten wurde von Kaiser Qianlong erbaut, später zerstört und von Kaiserinwitwe Cixi wiederaufgebaut, was ihn zum am besten erhaltenen kaiserlichen Garten in China macht….“

Wir gingen an irgendeinem Ausgang raus und stellten fest, dass die nächsten Haltestellen weit entfernt waren. So marschierten wir ungefähr weitere 30 bis 40 Minuten durch den kalten Regen bis zur nächsten Bahnstation und fuhren bis zum Lama-Tempel im Altstadtviertel.

Es passte grad noch zeitlich, dass wir ihn uns noch ansehen konnten.

Das war auch sehr schön und beeindruckend. Besonders die 18 Meter hohe aus einem einzigen Sandelholzbaum geschnitzte Maitreya-Buddha-Statue.

Leider darf man innen meist keine Fotos machen.

Hierzu auch eine kurze Zusammenfassung aus dem Internet:

„Der Lama-Tempel (Yonghegong) in Peking ist das größte und bedeutendste tibetisch-buddhistische Kloster außerhalb Tibets. Ursprünglich 1694 als kaiserlicher Palast erbaut, wurde er 1744 zum Tempel umgewandelt. Er besticht durch prächtige Architektur, die Han-, Manchu-, Mongolen- und Tibeter-Stile. Der Tempel ist ein aktives Kloster, in dem man Mönche bei ihren Ritualen beobachten kann.“

Inzwischen war uns die Kälte so richtig in die Knochen gefahren. Wir sind ein wenig im Altstadtviertel herumgegangen und dann zur Haltestelle an unserem Hotel gefahren.


Dort haben wir in einem der vielen kleinen Straßenimbisse gegessen. Diesmal so ganz einfach und typisch. Wir haben einfach nach den abgebildeten Bildern bestellt und uns mehr oder weniger überraschen lassen. Na es war ok. Für beide insgesamt 8 € war es reichlich und essbar.

Dann ab ins warme Hotel-Zimmer. Inzwischen schneite es auch schon wieder. 


Do 05.03.2026

Peking - Konfuziustempel, Hutong…


Der morgendliche Blick aus dem Fenster sah heute so aus:

Unser Hotel liegt auch in einem Hutong

Nach dem Frühstück fuhren wir wieder in die Altstadt und gingen als erstes in den Konfuziustempel, der gleich neben dem Lamatempel liegt.



Dort liefen wir ungefähr zweieinhalb Stunden umher. Durch die schneebedeckten Bäume, roten Lampions und Tempeldächern sah es wirklich wunderschön aus. 

Es war schon sehr interessant so einiges über Konfuzius zu erfahren und wir fragten uns, warum hat die Welt immer noch so wenig aus seinen wunderbaren Weisheiten gelernt.


Hier eine kurze Zusammenfassung vom Konfuziustempel aus dem Internet:

Auf einer Parkanlage von rund 22 000 Quadratmetern steht der Konfuziustempel. Er ist im Vergleich zum benachbarten Lama-Tempel recht schlicht gestaltet, beherbergt aber trotzdem zahlreiche Schnitzereien und Statuen. Es ist die zweitgrößte Sakralstätte zur Verehrung des Konfuzius. Sie wurde 1306 erbaut. Auffallend sind die hohen Stelen, die die Namen von über 300 erfolgreichen Absolventen der kaiserlichen Akademie tragen. Um höhere Ämter zu erlangen, mussten auch Angehörige des Kaiserhauses bestimmte Prüfungen ablegen. Titel wurden nicht vererbt. Konfuzianische Texte werden ebenfalls hier aufbewahrt. Auch die Wände voller roter Wunschzettel sind beeindruckend.



Wir spazierten immer mal wieder durch die Hutong. Das sind die typischen engen, verwinkelten Gassen der historischen Wohnviertel. Hier haben Pekinger Familien seit Generationen ihr Zuhause. Links und rechts säumen die traditionellen Siheyuan, ummauerte Wohnhöfe, den Weg.

Nicht weit entfernt stehen zwei Zeitzeugen aus längst vergangenen Epochen: der Trommel- und der Glockenturm. Einst gaben sie mit ihrer Morgenglocke und der Abendtrommel den Takt des kaiserlichen Pekings vor und dienten seit ihrer Errichtung im Jahr 1272 bis 1924 zur Zeitansage. Die beeindruckenden Bauwerke, mehrmals nach Bränden während der Ming- und Qing-Zeit restauriert, sind Wahrzeichen der Pekinger Altstadt.

Drum-Tower
Bell-Tower

Wir liefen dann auf der Nanluoguxiang Strasse hinab. Das ist eine historischen Gasse, voll mit kleinen bunten Läden und Fressständen.


Einen starken Kontrast zu den Hutong-Gassen hatten wir an unserer nächsten Station: dem Chaoyang District. Das ist das Business Viertel Pekings. Das mit 528 Meter höchste Gebäude, der CITIC Tower, war anfänglich noch wolkenverhangen.

Wir gingen dann in das riesige luxuriöse World Trade Center und machten dort einen kleinen Schaufensterbummel.

Als wir rauskamen war der Himmel etwas klarer und wir hatten einen schönen Blick auf die Skyline mit dem CITIC Tower sowie auf den besonderen TV Tower des Staatsfernsehen CCTV.

TV Tower
CITIC Tower

Zum Abendessen fuhren wir zu der lauten und bunten Qianmen Street.

Diesmal hat es mit dem Essen nicht ganz so super geklappt. Wir suchten uns ein Gericht wieder nach den Bildern auf der Speisekarte sowie mit etwas Hilfe mit dem Google Übersetzer aus. Die Kellnerin fragte aber immer wieder was wir noch wollen und ließ kaum Ruhe.

Wir verneinten das Meiste und es kam trotzdem sehr viel. Das eine Essen war leider auch voll mit unserem unbeliebten Koriander. Als wir die anderen Tische beobachteten sahen wir, dass es anscheinend normal ist, voll viel zu bestellen und dann einfach viel stehenzulassen.


Danach sahen wir unter anderem den hübschen Pfeilturm am Platz des Himmlischen Friedens mit toller Beleuchtung. So versuchten wir noch näher an den Platz zu kommen, denn alles war wunderschön beleuchtet.


Wir mussten weite Umwege laufen um in die Nähe zu kommen aber schlussendlich ließen sie uns nicht weiter und wir mussten wieder richtig weit bis zur nächsten Bahnstation laufen.

Gegen 21 Uhr waren wir zuhause. 


Fr 06.03.2026

Peking - Chinesische Mauer

Das wahrscheinlich größte Highlight unserer Chinareise haben wir heute erlebt:

Die Chinesische Mauer!

Den Jackpot haben wir dazu gewonnen und zwar mit dem perfektesten Wetter. Ein komplett blauer Himmel und trotzdem lag noch Schnee in der wunderschönen Landschaft. So ein Glück.

Wir buchten diesmal diesen Trip über unser Hotel. Wir wollten ursprünglich auf eigene Faust mit öffentlichen Verkehrsmitteln dort hinfahren. Aber man ist dann schon sehr lang unterwegs und vielleicht wäre es auch zu kompliziert gewesen. Aber so war es echt in Ordnung. Eigentlich war man nur in der Gruppe bei dem Transfer und bei einem gemeinsamen Mittagessen.

Das war allerdings auch nicht sehr günstig. Wir zahlten für die Tour pro Person 39 € und die Seilbahnen kamen extra dazu mit 36 € pro Person. Also für chinesische Verhältnisse eher teuer.

Ein sehr netter Reiseführer erzählte ein bißchen während der Fahrt und erklärte uns welche Bereiche der Mauer man am besten erlaufen kann.

Gegen halb elf kamen wir nach ungefähr 2 Stunden Fahrt an der Basis des Mutianyu Bereiches an. Das ist einer von drei Abschnitten der Mauer, die man gut von Peking aus erreichen kann. Dieser wird inzwischen von allen Seiten empfohlen, da er noch nicht ganz so extrem überlaufen ist wie der berühmteste Badaling Abschnitt.

Schon von unten aus sieht man dieses berühmte Bauwerk und ist schon fasziniert.

Mit einem Sessellift ging es hinauf zum Turm 6 und hat da schon die tollsten Aussichten.

Erklärungen erspar ich mir einfach. Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Wir gingen erst die Ostseite bis zum Turm 1 und wieder zurück und man fährt von da wieder mit der Seilbahn hinab. Normalerweise kann man eine Sommerrodelbahn herunterfahren, aber die war wegen dem Schnee heute noch geschlossen.

Dann läuft man ein Stückchen bis zu einer anderen Seilbahn. Diesmal ist es eine geschlossene Gondel um dann die Westseite zu erklimmen, von Turm 14-19. Für jede Seite hat man ungefähr 2 Stunden Zeit. Das passte auch ganz gut. Man könnte auch noch bis zum Turm 20. Das ist aber noch steiler und wäre zeitlich kaum noch machbar gewesen.

Insgesamt waren wir schwer beeindruckt von den spektakulären Aussichten.

Von der insgesamt über 21.000 km langen Mauer sind wir nicht einmal 2 km gelaufen. Aber man konnte eine gute Vorstellung bekommen, denn man konnte so weit sehen, wie sie sich über die Berge schlängelt ohne ein Ende.

Das Herumlaufen war allerdings nicht unanstrengend. Wir mussten unzählige Stufen teilweise sehr steil auf und ab laufen und diese waren mal sehr hoch, mal klein, sehr uneben und oft sehr rutschig.

Die Menschenmassen hielten sich noch in Grenzen. Es ist zum Glück noch nicht Hauptsaison.



Um 14:40 Uhr trafen wir uns alle mit Muskelschmerzen zum Essen und fuhren wieder zurück zu unseren Hotels.

Wir beide entschieden uns dann doch noch mal loszugehen zu der belebten Kreuzung Dongsi und gönnten uns als letztes Abendessen in Peking Papa Johns Pizza. 

WEITER GEHT‘S    ➡️     TEIL 2:

XI‘AN UND CHENGDU














































Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Wetter
Winter
Begleitung
Zu zweit (2)
Kulturell
  • Lama-Tempel (Yonghegong) in Peking
  • Konfuziustempel in Peking
  • Hutongs und Nanluoguxiang
  • Chinesische Mauer bei Mutianyu
  • Notre-Dame de Paris auf dem Foto
Google Übersetzer
StadtKulturGeschichteArchitekturTransit
  • Tour zur Chinesischen Mauer pro Person39 €
  • Seilbahnen zur Chinesischen Mauer pro Person36 €
  • Essen in einem Straßenimbiss in Peking für beide8 €
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