Teil 9 Japan 🇯🇵 Osaka, Himeji, Hiroshima
Mo. 13.04.2026 Osaka Ankunft / Sightseeing Wie immer mit viel zu wenig Schlaf ging’s heute

Veröffentlicht: 18.04.2026


























Sa. 18.04.2026
Ankunft Mishima
Wir haben vor ein paar Tagen unsere Pläne geändert. Eigentlich wollten wir zu den Schneeaffen nach Nagano. Aber da wir sie ja schon länger in Kyoto beobachten konnten und die ganz kalte Zeit vorbei ist, wo sie im Onsen (heiße Quellen) sitzen, entschieden wir uns umzubuchen.
Für unseren letzten Aufenthalt in Japan starteten wir mit dem Shinkansen um 8 Uhr in Hiroshima, fuhren 2:15 Std bis nach Nagoya, nach einem fast zweistündigen Aufenthalt fuhren wir für noch 1:40 Std bis nach Mishima.
Mishima liegt auf der Izu Halbinsel, nur eine Stunde vom Tokyo entfernt am Fuße des Fujis. Wir erhofften den großen Fuji-San nochmal richtig schön zu sehen und angenehme entspannte sonnige letzte zwei Tage am Meer zu genießen.
Schon im Zug hatten wir einen supertollen Blick auf den komplett wolkenfreien Fuji!
Um 14 Uhr kamen wir in Mishima an und brauchten bis zum Hotel noch 20 Minuten mit Bahn und zu Fuß. Immer wieder konnten wir IHN sehen und freuten uns tierisch.
Unser Hotel, das Numazu Riverside Hotel liegt im gleichnamigen Viertel. Wir haben uns ein 4-Sterne Hotel für die letzten 2 Nächte zum Preis von 126 € pro Nacht gegönnt und mit einer Größe von 23 m2 war es das größte Zimmer was wir in Japan hatten. Es kam uns auch im Gegensatz zu unseren anderen Hotels superschick vor.
Na und dann war es soweit. Wir bezogen gerade unser Zimmer und saßen auf einem Stuhl bzw Toilette und plötzlich bewegte sich unser Sitz leicht hin und her und dauerte vielleicht so 10 Sekunden. Man muss sagen, wir wollten doch schon mal ein Erdbeben mitbekommen und waren schon etwas enttäuscht. Ich habe ein App, das die Beben anzeigt und da sieht man, dass tatsächlich echt oft die Erde bebt, aber meist so tief, dass man es nicht merkt. Aber diesmal dann schon.
Dann machten wir uns auf dem Weg und fühlten jetzt mehr Urlaubsstimmung. Irgendwie alles so anders, total ruhig, am Meer, kaum Touristen. Dafür war der Weg vom Hotel bis zum Hafen, wo am meisten los war, ziemlich lang und ohne Einkaufsmöglichkeiten oder Restaurants. Aber immer einen tollen Blick auf den Fuji egal an welcher Stelle man grad war.
Wir snackten dann etwas am Hafen und gingen zum Numazu Port Observatory Water Gate. Das ist ein Tsunami Evakuierungsgebäude und man hatte von oben wieder super Ausblicke.
Danach liefen wir eine superlange Promenade entlang, was so richtig schön und gemütlich war, machten 3 Millionen Fotos ….
…..und dabei gelang Markus zufällig das perfekte Japan-Bild:
Zum Sonnenuntergang gingen wir noch einmal auf das Tsunami Gebäude.
Zum Essen gingen wir zurück zum belebten Viertel und stellten fest, dass es gar nicht so belebt und fast alles geschlossen war. Außer glücklicherweise ….Sushi. Hier machte es sich auch bemerkbar, dass fast nur Japaner unterwegs waren und so gestaltete es sich ein bisschen schwerer mit dem Bestellen. Aber dafür gab es das allerleckerste Sushi überhaupt.
Weiter geht’s ➡️ Teil 11
da plötzlich Fotos pro Beitrag begrenzt sind
