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Teil 6 FAZIT CHINA 🇨🇳

Veröffentlicht: 26.03.2026

Tour
China-Reise mit Bullet Trains
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Sehenswert
Peking
Peking, China
Sehenswert
Xi'An
Xi'An, China
Sehenswert
Chengdu
Chengdu, China
Sehenswert
Chongqing
Chongqing, China
Sehenswert
Huangshan
Huangshan, China
Sehenswert
Yunhe
Yunhe, China
Sehenswert
Shanghai
Shanghai, China


Fazit China


In einem Satz (Vorsicht Ironie): „Der nöchste Urlaub geht auf eine einsame 5 Quadratmeter Insel.“



FAZIT ZU CHINA incl. Tipps für Reisende



Im Teil 1 sind schon einige Tipps und Preise angegeben.


Desweiteren ist vielleicht für Euch noch interessant:


Unser Fazit in Kurzform:



Durch das Informieren vorweg, war vieles nicht überraschend, alles mehr oder weniger wie erwartet.



Verhalten der Chinesen:


Es ist immer und wirklich immer laut. Sie reden ständig lautstark und aufgeregt miteinander. Nebenher sind überall Lautsprecheransagen in Dauerschleife. Ruhe findet man höchstens im Hotelzimmer.


Überall sind Menschen auf engsten Raum. Sie drängeln immer und überall, besonders an Sehenswürdigkeiten oder an Haltestellen. Sie gehen und drücken sich dahin wo sie hin wollen. Es wird auch gleichzeitig ein- sowie ausgestiegen in der Metro. Aber alle finden das so in Ordnung, niemand guckt sich dabei böse an.


Das berühmte Spucken ist wirklich eklig. Wenn es nur das Spucken wäre. Man hört immer das sehr laute Hochwürgen oder wie soll ich es beschreiben? Sich daran zu gewöhnen, war uns kaum möglich.


Irgendwie lustig und das hätten wir nicht gedacht ist: Das Anstarren. Während unserer Reise haben wir tatsächlich wenig andere „Langnasen“ gesehen. Wir wurden echt immer wieder richtig angestarrt. Manchmal blieben sie stehen, drehten sich zu uns um und wollten mit uns Fotos machen. Manche sprachen uns an um Englisch zu üben.


Ja, das Thema Sprache: Es wird tatsächlich kaum ein Wort Englisch gesprochen. Es war auch kaum möglich mit Gestik oder Mimik sich zu verständigen. Es geht nur mit Übersetzungs-Apps. Die teilweise völlig falschen Übersetzungen sorgen aber auch für so manchen Lacher,

zum Beispiel „sollten wir erstmal unseren Bruder schlagen“.

Auch wenig Schilder sind übersetzt. So macht es natürlich alles etwas anstrengender und man braucht so seine Zeit für alles mögliche. Aber sie sind wirklich hilfsbereit, sie geben sich immer Mühe und geben nicht auf einem etwas zu erklären. Sie wirken zwar nicht superfreundlich aber auch nicht unfreundlich.

Man kann also sagen, man muss eigentlich kein Englisch können um in China zu reisen, dafür aber ein wenig technikaffin sein, also mit diversen Apps arbeiten können.


Thema Sicherheit: Große Klasse. Bisher haben wir uns nirgendwo anders auf der Welt so sicher gefühlt. Man kann seine Taschen oder sogar Handies allein auf einem Tisch liegen lassen, man muss nichts im Auge behalten. Das liegt mitunter an der extremen Überwachung. Überall sind Kameras installiert und man muss immer seinen Pass dabei haben. Auch wird ständig das Gepäck durchleuchtet und man wird mit einem Körperscanner kontrolliert.

Das Ganze würden sicherlich viele Deutsche nicht so toll finden. Aber sicher ist es jedenfalls.


Was wir auch superpraktisch fanden, ist, dass man einfach überall mit der Alipay App bezahlen kann. Sogar auf Märkten. Das einzige Mal wo das für Ausländer nicht funktioniert hat, war seltsamerweise nur bei der Metro in Chongqing. So holten wir uns 100 Yuan Bargeld.

Auch praktisch ist es, dass Trinkgeld überhaupt nicht gewünscht ist.


Supereinfach und toll organisiert ist das Bahnfahren. Ob Zug oder Metro. Überall das gleiche System und man versteht schnell wie es geht. Alle Fahrten sind pünktlich und wir kamen immer schnell durch die Sicherheitskontrollen.


Gewöhnungsbedürftig sind die wahnsinnig langen Wege in den Metrostationen. Genauso darf man die Größe dieser Riesenstädte nicht unterschätzen. Vieles sieht auf der Karte so nah aus oder man könnte denken: „Ach, eine Bahnstation kann man auch laufen“ Nee nee alles ist sehr sehr weit.


Wo wir bei einfach und praktisch sind, reiht sich das Taxifahren ein bzw. eher das Fahren mit einem Didi. Das ist vergleichbar mit Uber. In der Alipay ist ein Miniapp für Didi enthalten. Dort gibt man sein Zielort ein. Er lokalisiert einen und meist sind sie ein paar Minuten später auch schon da. Bezahlt wird auch über die App. Sehr günstig. Für unsere weiteste Strecke von eineinhalb Stunden zahlten wir 35 €. Die Fahrer sprechen eigentlich auch gar nicht, antworten auch meist noch nicht mal auf die Begrüßung, manchmal steigen sie aus um mit den Koffern zu helfen, oft aber bleiben sie sitzen und öffnen nur den Kofferraum. Aber es ist ok und wir beobachteten, dass diese Art Umgang miteinander im Allgemeinen so ist.

Was auch wichtig ist zu wissen, wenn man an den Bahnhöfen ankommt und eine Didi Pick up Station sucht, immer den Schildern „e-hailing“ folgen oder auch ein großes liegendes „D“. Nicht zu den Taxiständen gehen.

Zum Reisen würden wir eher Koffer als Rucksäcke empfehlen. Man sieht alle fast nur mit Koffern. Aber besser so leicht wie möglich zu packen und auch keine allzu großen Koffer, denn in den Zügen ist es manchmal etwas schwierig diese unterzubringen, außerdem muss man ab und zu auch größere Treppen mit Koffern bewältigen In allen Hotelzimmern gibt es Zahnbürsten und Pasta, Duschgel, Shampoo, Kämme, Kleenex und Latschen. Also wenn man nicht auf bestimmte Produkte verzichten möchte, kann man da bei Packen schon Gewicht sparen. Außerdem gibt es fast überall Waschmaschinen in den Hotels. Wir schafften es mit ungefähr 18 kg pP für 8 Wochen Urlaub auszukommen.

Übrigens waren wir auch von die Sauberkeit begeistert. Alle Zimmer waren echt sauber und gepflegt. Die Duschen funktionieren auch immer super. Auch alle öffentliche Bereiche waren ziemlich sauber, immer wird gereinigt zum Beispiel in den Zügen wird nach jeder Station durchgewischt. Obwohl sie beim Essen die Knochen oder Sonstiges einfach auf die Tische legen, sind die Tische immer sauber (oder auch grad deswegen)

Tja das Essen: Na Geschmacksache. Wir denken, dass eher mehr Deutsche es gerne mögen würden. Für unseren Geschmack war es oft nicht ganz so toll. Also vieles fanden wir sehr gut und manches halt essbar. Man kann oft Hot Pot essen. Das mögen ja sehr viele. Wir sind nur eher zu faul und lassen uns lieber bekochen. Außerdem ist vieles eher scharf, da sollte man nicht vergessen, es vorher zu klären.

Gewöhnungsbedürftig ist auch, dass z.B. Ente einfach im Ganzen zerhackt wird, man ist dann länger mit rumknabbern beschäftigt und das mit Stäbchen. Sowie auch Frühstück ist so eine Sache. Sie essen ja auch Morgens warm und deftig. Wir machten das schon auch, aber wir landeten dann doch öfter mal in Cafés wie Starbucks. Zum Glück sahen wir nicht so ganz heftige Dinge wie Hund oder Katze. Das wird wohl schon hier gegessen, aber seltener und nicht in allen Regionen. Auffällige Dinge waren da eher Kaninchenköpfe, Hühnerfüße, Schweinedarm und überall der haarige oder Stinky Tofu zu sehen. Auch Insekten am Spieß haben wir nur ein einziges Mal gesehen. Sowie Frösche und Schildkröten. Na ist nicht toll zu sehen, wie solche Tiere in kleinen Behältern auf ihren Tod warten. Aber ehrlich gesagt, wir dachten, wir müssten insgesamt viel mehr ertragen wie Tiere in China behandelt werden.

Restaurantpreise: Schwer einen Durchschnitt zu bestimmen. Man kann es schaffen für 2,50 € eine Mahlzeit zu bekommen. Ich würde sagen, dass wir meist ungefähr 10 € pP zahlten oder auch mal mehr, da wir aber doch eher mal gern nicht ganz so typisch essen wollten. Sei es zum Frühstück oder Abendessen.

Internet: Wie schon in Teil 1 erklärt, braucht man eine eSIM mit VPN. Das ist tatsächlich wichtig. Denn es gibt zwar viel Wifi in Hotels und Restaurants, aber das bringt einen fast überhaupt nichts. Es ist wirklich alles mögliche blockiert. Wir konnten eigentlich höchstens Emails mit dem Wifi öffnen.

So verbraucht man schon viel Datenspeicher der eSIM. Wir haben eine eSIM von Airalo gekauft für 57,50 € für 50 Gigabyte und kamen fast 4 Wochen damit aus. Wir haben diese eSIM für beide Handies benutzt über Hotspot. Wir verbrauchten soviel durch das ständige Navigieren und dieser Reise-Blog natürlich. Auf Social Media haben wir selten etwas gepostet.

Auch noch wichtig: Powerbanks sind bei den asiatischen Airlines nur mit dem CCC Zeichen erlaubt. Unsere europäischen CE sind verboten. Aber die sind natürlich sehr günstig in China zu kaufen.

Noch ein kleiner letzter Hinweis: Wenn man in China unterwegs ist, wäre es gut immer etwas Klopapier und Desi dabei zu haben. Viele öffentliche Toiletten haben keins. Und das nervigste, tatsächlich sind überall die Hocktoiletten zu finden. Meist gibt es aber wenigstens eine normale.

Zu den Sehenswürdigkeiten, was ja unser Hauptgrund für die Reise war, schreibe ich nicht extra. Das findet man ausgiebig in den einzelnen Tagesberichten. Aber kurz gesagt: Alles war wirklich wunderschön!

Ausgaben:

Vorweg hatten wir ja, wie im Teil 1 beschrieben, das meiste schon gebucht und bezahlt.

Für China kam für 25 Tage für Ausgaben für Nahrung, Transport und Eintritte und ein paar Käufe ungefähr 2000 € dazu.

Dazu kamen insgesamt ungefähr 4100 Fotos und durchschnittliche 20.000 Schritte.

Wir wünschen Euch, wer auch durch China reisen möchte, viel Spaß.

Wir fanden es schön, abenteuerlich, anstrengend und auf jedem Fall besonders.


Und jetzt freuen wir uns tierisch auf Japan.


Also:

WEITER GEHT‘S ➡️➡️➡️ TEIL 7:

Willkommen in Japan 🇯🇵 





Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
25 Tage
Budget
2.000 € gesamt
AbenteuerlichKulturellAbseits der Pfade
  • Peking
  • Xi'An
  • Chengdu
  • Chongqing
  • Shanghai
eSIM mit VPNPowerbank mit CCC-ZeichenKlopapierDesinfektionsmittelKoffer statt Rucksack
TransitStadtEssenKulturRoadtrip
  • Ausgaben für Nahrung, Transport und Eintritte sowie ein paar Käufe2.000 €
  • eSIM von Airalo für 50 GB58 €
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