Singapur
Am Montag sind wir spät in Singapur gelandet. Gegen 23 Uhr sind wir im Hotel angekommen. Unser Zimmer hat nur 12 m², aber dafür ein Fenster. In Singapur ist das nicht...


Veröffentlicht: 04.06.2023
Unsere letzte Nacht in Singapur war kurz - um 02:45 Uhr klingelte der Wecker; um 6:20 Uhr startete der Flieger auf die Philipinen. Sogar der Flughafen beim Abflug war spannend. Der Check-In läuft in der Regel voll automatisiert ab, die Angestellten unterstützen nur bei der Bedienung. Außerdem gibt es im Transitbereich neben Hotels auch ein Schwimmbad - leider waren die Badesachen schon aufgegeben 😜.
Im Landeanflug auf Cebu konnten wir bereits viele große und kleine Inseln sehen, die von türkisblauem Wasser umgeben sind. Dieser Anblick war bereits sehr vielversprechend. Die Fahrt ins Hotel hat diesen Eindruck leider nicht bestätigt. Die Stadt ist sehr trist, dreckig und voller Schlaglöcher. Außerdem war sehr viel Verkehr. Zum Glück kannte der Fahrer alle Schleichwege, sodass die Fahrt "nur" eine Stunde gedauert hat. Bei der Ankunft mussten wir leider auch hier feststellen, dass die Bettwäsche und die Handtücher dreckig waren. In einem 3-Sterne-Hotel erwarten wir Besseres. Nachdem wir beides reklamiert hatten, mussten wir uns eingestehen, dass uns das regelmäige Umziehen in neue Unterkünfte und das dazugehörige Packen aktuell auf unsere Stimmung drückt und an den Kräften zehrt. Die Schattenseiten des Backpacker-Lebens. Umso mehr freuen wir uns auf unsere neue Unterkunft, die wir für 10 Tage mit Option auf Verlängerung gebucht haben. Wir sehnen uns danach länger an einem Ort zu bleiben, uns selbst zu verpflegen und unserem Alltag wieder etwas Struktur zu geben. Außerdem freuen wir uns darauf bei Hunger einfach den Kühlschrank öffnen zu können, anstatt nach einer Essensmöglichkeit suchen zu müssen. Wir hätten vorher nicht damit gerechnet, dass uns solche Kleinigkeiten fehlen werden. Zurück zu Cebu City...
Unser Hotel liegt fußläufig zur größten Mall der Stadt, die aus unserer Sicht ein Highlight der Stadt ist. Ansonsten gibt es nur eine Handvoll Sehenswürdigkeiten, von denen uns keine wirklich beeindruckt hat. Ingesamt haben wir die Stadt als laut und schmutzig empfunden. Außerdem riecht es oft sehr streng. Das hat auch unseren Besuch auf dem größten Markt der Stadt überschattet. Dazu kommt Pech mit dem Wetter - zu den 33 Grad kamen kurze Regenschauer, woduch es richtig schwül wurde.
Unser persönliches Highlight ist die Fahrt mit den einheimischen Bussen, die oft bunt bemalt sind und deren Busnummern handschriftlich aufgepinselt sind. Dazu kommt die Begegnung mit den Menschen. Man sitzt eng an eng und jeder hilft mit. Da der Busfahrer während der Fahrt kassiert, die Passagiere jedoch auf der "Ladefläche" sitzen, muss das Geld und die Haltestellen, an denen ausgestiegen wird, durch den Bus gereicht werden. Es war schön zu erleben, dass dieses Miteinander hier ganz normal ist und man am Ende mit einem herzlichen Lächeln belohnt wird. Außerdem sind die Menschen uns gegenüber sehr hilfsbereit, auch wenn manchmal eine Sprachbarriere besteht. Es ist immer wieder ein tolles Gefühl als Fremde in der Stadt so herzlich aufgenommen zu werden und so viel Unterstützung zu erfahren.
