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Unser Reiseblog für Freunde, Familie oder auch einfach Interessierte an unseren Eindrücken. Thailand, Laos, Vietnam, Marokko und bald hoffentlich noch viel mehr ... - Franzi + Jonas
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Ein entspanntes Wochenende

Wir beide unter Wasser, Arm in Arm, kneifen die Augen zuWir beide im PoolSonnenuntergang über dem Mekong / Links Thailand, Rechts Laos"Big Buddha" auf dem TempeldachJonas auf dem Bett im MoskitonetzFischer auf LongboatFranzi vor dem SonnenuntergangTempel mit "Big Buddha" auf dem DachDer Pool aus unserem ZimmerUnser MinivanGoPro filmt den SonnenuntergangSonne über der Freundschaftsbrücke, fast untergegangenIn der Mitte des Tisches: Die "Pfanne", Schüsseln, Salat & SoucenTisch mit Fleisch (auch auf der Pfanne) und Reis sowie rohes FleischLebendige Insekten auf dem MarktHundewelpen zum Verkauf auf dem Markt

[von Franzi] In den letzten zwei Tagen ist eigentlich nicht allzu viel passiert.. Wir haben das Hotel in Udon Thani hauptsächlich gebucht um ein wenig zu entspannen, was auch sehr gut geklappt hat. Ja, wir waren in einem Hotel und nicht wie sonst in einem Hostel oder Guesthouse. Liegt daran, dass wir wirklich entspannen wollten, einen Pool haben wollten und es eine weniger touristische Stadt war, es also kaum Hostels gab. Im Preis für unser sehr geräumiges Zimmer (12,50€/Nacht/Person) war ein sehr gutes Frühstücksbuffet inbegriffen und wir haben uns rundum wohl gefühlt. Viel haben wir die Tage nicht gemacht. Tagsüber lagen wir am Pool, haben das Wetter und die Sonne genossen und ab und an in den Pool gesprungen, um uns bei den 38 Grad im Schatten immer mal wieder abzukühlen. Trotzdem waren wir beide am Ende etwas rot.

Der Pool aus unserem Zimmer
Der Pool aus unserem Zimmer


Wir beide unter Wasser, Arm in Arm, kneifen die Augen zu
Wir beide unter Wasser, Arm in Arm, kneifen die Augen zu


Wir beide im Pool
Wir beide im Pool

Freitag Nachmittag sind wir ein wenig durch die Stadt und das Einkaufszentrum geschlendert und haben ein sehr interessantes Restaurant entdeckt in dem wir dann abends auch essen waren: In der Mitte der Tische war eine Heizplatte angebracht, auf die eine Art „Pfanne“ aufgelegt wurde. Sie war in der Mitte allerdings nach oben gewölbt und an den Rändern ging sie dann recht weit hoch, sodass dort sozusagen eine Rinne entstand, wo Fett reingegossen wurde. Das Essen konnte man dann am Tisch direkt selber grillen/kochen/braten.

Tisch mit Fleisch (auch auf der Pfanne) und Reis sowie rohes Fleisch
Tisch mit Fleisch (roh und auch auf der Pfanne), Reis und Mais

Wir haben uns eine Selektion von Schweinefleisch mit ein paar Nudeln, Hühnerbruststreifen, kleine Maiskolben und fertig gekochten Reis bestellt. Dazu gab es dann noch verschieden Soßen und etwas Salat, den man in dem Fett gekocht hat. Alles kam roh und wir legten los – mit Stäbchen. Das klappte nicht ganz so gut wie gehofft und ich glaube nach einer Weile hatte eine der Bedienungen Mitleid mit uns, denn sie hat uns Löffel uns Gabel gebracht. Schon hat alles viel besser geklappt und wir hatten echt Spaß mal auf diese Art und Weise essen zu gehen und das Essen selber zu braten und kochen. Irgendwie war das so eine Mischung aus Raclette und Fondue im Restaurant (400 Baht = 10,33€).

Samstag Abend sind wir dann auf den einheimischen Markt gegangen um was zu essen. Da wir aber in einer nicht touristischen Stadt waren, gab es kaum Schilder mit lateinischen Buchstaben. Den Schildern nach zu urteilen gab es hauptsächlich Fisch, was Jonas nicht isst und ich auch nicht unbedingt Lust drauf hatte. Nachdem wir fast einmal komplett über den Markt gelaufen sind, viele Klamotten, Schuhe und Spielzeuge und zu unserem Erstaunen auch kleine Hundewelpen (5500Baht/Welpe = 140€ VB), die zu dritt in einem Käfig eingesperrt waren, gesehen haben, waren wir beide etwas enttäuscht, hungrig und schlecht gelaunt. 

Hundewelpen zum Verkauf auf dem Markt
Hundewelpen eingesperrt, zum Verkauf auf dem Markt

Nach einer Weile haben wir dann aber doch noch etwas gefunden, das wir gegessen haben: Hühnchen in einer sehr leckeren, aber sehr würzigen Marinade (30 Baht/3Stück = 78Cent). Doch satt waren wir dadurch nicht geworden. Also beschlossen wir, sehr europäisch und touristisch, bei McDonalds noch etwas essen zu gehen.

Sonntag Morgen, also heute, hieß es dann schon wieder Auschecken und weiter geht’s! Wir sind direkt vom Hotel zum Busbahnhof gelaufen um mit dem Minivan (50 Baht/Person = 1,29€) nach Nong Khai zu fahren. Wir hatten uns bereits am Freitag informiert, wann die Minivans fahren: alle 30min, ohne Vorausbuchung. Also sind wir einfach hin, haben uns die Tickets gekauft und sind eingestiegen. Jonas war tatsächlich mal wieder etwas zu groß für den Minivan und passte geradeso in den Sitz. 

Unser Minivan
Unser Minivan

Nach ca. 20min warten sind wir dann losgefahren und eine Stunde später auch schon angekommen. Vom Busbahnhof in Nong Khai sind wir dann 15min an der Promenade lang zu unserem Hostel gelaufen. Die Anlage ist als großer Garten mit vielen kleinen Häusern angelegt und liegt direkt am Mekong, der hier auch Grenzfluss zu Laos ist. Guckt man über den Mekong hinüber, kann man also Laos sehen.
Nachdem wir eingecheckt haben, sind wir nochmal in Ruhe an der Promenade entlang gelaufen bis zu einem Tempel auf dessen Dach ein riesiger Buddha saß.

Tempel mit
Tempel mit "Big Buddha" auf dem Dach

Da es so heiß war, haben wir uns kurzum in einem kleinen, sehr süßen und direkt an der Promenade gelegenen Café Milchshakes (150Baht = 3,88€) geholt – eine gute Abkühlung bei dem Wetter und obendrein auch noch lecker. Ich habe im Internet gelesen, dass es ein Restaurant-Schiff gibt, das in den Sonnenuntergang über dem Mekong hinein fährt. Wir haben uns aber dagegen entschieden, weil es uns dann doch etwas teuer war und die Bewertungen nicht allzu gut klangen. Trotzdem haben wir den Sonnenuntergang angeschaut, allerdings von der Promenade direkt vor unserem Hostel: Direkt über dem Mekong und der Thai-Laotischen Freundschaftsbrücke ist die Sonne untergegangen, wunderschön.

Sonnenuntergang über dem Mekong / Links Thailand, Rechts Laos
Sonnenuntergang über dem Mekong / Links Thailand, Rechts Laos


Franzi vor dem Sonnenuntergang
Franzi vor dem Sonnenuntergang


Sonne über der Freundschaftsbrücke, fast untergegangen
Sonne über der Freundschaftsbrücke, fast untergegangen

Etwas zu Abend gegessen haben wir Padthai und Kao Pat (Padthai mit Reis statt Nudeln) im hosteleigenen Restaurant in der Gartenanlage (100 Baht = 2,58€). Jetzt liegen wir hier in unserem Bett in unserem Zimmer unter dem Moskitonetz und lassen uns Wind von dem Ventilator in unserem Zimmer zuwehen (390Baht/Zimmer/Nacht = 10€). Ich persönlich bin absolut nicht begeistert von diesem Zimmer, aber ist jetzt so und es ist auch nur eine Nacht, die ich hier schlafen muss. 

Jonas auf dem Bett im Moskitonetz
Jonas auf dem Bett im Moskitonetz

Morgen geht es dann auch schon weiter. Wir verlassen Thailand fürs erste und wollen weiter nach Laos. Hoffentlich klappt alles an der Grenze, drückt uns die Daumen!

Wir melden uns.

Franzi und Jonas

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