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Mein erstes eigenes Auto!

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So da bin ich wieder, wie versprochen! Dieser Beitrag handelt diesmal nur von meinem Auto. Was sonst noch so spannendes passiert ist, erfahrt ihr dann in einem separaten Teil.

Wie bereits beim letzten Mal erzählt, verließ ich den Automarkt, mit drei Autos in der engeren Auswahl. Aus verschiedenen Gründen sollte es jedoch keines dieser Exemplare werden, worüber ich im Nachhinein auch froh bin. 

Ich kontaktierte zwei weitere Verkäufer und vereinbarte neue Probefahrten. Danach stand es für mich sofort fest. Ein Toyota Ipsum, Baujahr 98, sollte es sein. Gerade mal 166 000 km gelaufen (das hat für ein Backpackerauto schon fast die Qualitäten eines Neuwagens). Außerdem überzeugten mich technische Daten, Zustand und Ausstattung.

Wir wickelten den Kauf per Online Banking ab und trafen uns gestern beim Postshop, um den Wagen umzumelden. Es ist schon witzig, wie locker das hier abläuft. Das was wir in Deutschland als Fahrzeugpapiere kennen, ist hier in Neuseeland ein blau-weißer Papierschnipsel, der an der Innenseite der Windschutzscheibe befestigt wird. Auf diesem befindet sich lediglich das Datum, bis wann das Fahrzeug angemeldet ist. Die Vorbesitzerin meines Autos musste auf dem Formular nicht mal ihren Namen eintragen oder sich zu irgendeinem Zeitpunkt ausweisen. Alles etwas larifari, aber auch eine angenehme Abwechslung zur Bürokratie in Deutschland. 

Naja kommen wir mal wieder aufs Automobil zurück. Die Belgierinnen Julie und Petra vertrauten mir ihre Mathilde an, die sie nach der französischen Vorbesitzerin benannt hatten. Da ihnen das Auto in den ganzen sechs Monaten kein einziges mal Probleme bereitete, wollte ich den Namen nicht grundlegend ändern und somit die Glücksträhne abreißen lassen. Dennoch gefiel mir "Mathilda" etwas besser und so wurde sie dann von mir auch getauft. Ich habe gehört eine persönliche Bindung zwischen Auto und Fahrer ist während so einer Reise sehr wichtig!

Wie ihr auf den Bildern seht, ist sie eine Mittelgröße zwischen Kombi und Van, was für mich als Einzelperson völlig ausreichend ist. Sie hat vier Türen und normalerweise bis zu sieben Sitzen. Die hinteren zwei fehlen allerdings und die mittleren drei sind umgeklappt, sodass dort eine schöne Kingsize Matratze Platz hat. Diese liegt stabil auf einem selbstgebauten Holzgestell, welches  gleichzeitig darunter noch viel Stauraum bietet. Neben Campingkocher, Wasserkanister, Pfannen, Töpfen, Geschirr, Kühlbox, Klapptisch und Campingstühlen, legten die beiden Belgierinnen sogar noch einen Neoprenanzug und ein Bodyboard obendrauf! Zudem waren die Gegenstände im Handschuhfach ebenfalls wahre Schätze (abgesehen von den Tampons). Dort fand ich beschriftete Landkarten mit Reiserouten und Tipps, sowie Zeittabellen und einen alten Reiseführer von "My lonely planet". 

Alles in allem bin ich super happy über mein erstes eigenes Auto und konnte bereits die ersten Fahrten mit meiner Mathilda genießen. Das Linksfahren klappt auch schon ganz gut! ;-)

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Kommentare

Thomsen
Mein lieber Henni, da bekommt man ja richtig Lust auf‘s Mitreisen!  Ich wünsch Dir weiterhin viel Spaß und Glück beim weiterreisen und lass uns auch weiterhin an Deinen Erlebnissen teilhaben!! Ach ja, und schöne Grüße an Mathilda! Immer ne Handbreit Benzin im Tank! Liebe Grüße aus der Ferne von Lutzi