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Surfcamp in Canggu, Bali

Veröffentlicht: 01.05.2019

Nach dem Zwischenstopp in Singapur ging es wieder zurück nach Bali. Ich war etwas nervös bei der Einreise, da ich gelesen hatte, dass die Einreisebestimmungen vor kurzem verschärft wurden, gerade damit Leute nicht für ein paar Tage rausfliegen um dann ein neues Visum zu erhalten. Genau das machte ich aber gerade. Ich hatte Glück. Die Frau bei der Immigration wollte lediglich wissen, wie lange ich bleibe. Das war's. Eine Nacht habe ich dann im Hotel geschlafen, dann wurde ich am nächsten morgen abgeholt und in das circa eine Stunde entfernte Surfcamp in Canggu, Nähe Kuta beach. Ich hatte dort ein privates Zimmer mit eigenem Bad gebucht. Das Zimmer war superschön und ich hab mich direkt wohl gefühlt. Es gab auch einen Pool und zwei süße Babyhunde, die erst sechs Monate alt waren. Rufus und Emy. Emy war gleich am ersten Tag abgehauen und kam irgendwann total nass und verdreckt zurück. Dann habe ich die anderen Surfanfänger kennengelernt, Sam aus Australien, Theresa aus Deutschland und Remus aus Singapur. Und dann gab es ein bisschen Theorieunterricht. Im Anschluss daran war gleich die Yogastunde, denn ich hatte Surf and Yoga gebucht. Das Yoga war sehr entspannend und es ging vor allem um die Atmung. Danach gab es noch Surftraining im Pool. Am nächsten morgen ging es dann in der früh um sieben Uhr los an den Strand. Es war meeeega anstrengend aber hat auch sehr viel Spaß gemacht. Auch noch, nachdem ich das erste mal in die Wellenwaschmaschine gerissen wurde. Da bleibt einem nur die Möglichkeit zu warten, man weiß eh nicht wo oben und unten ist. Blöd ist, wenn man grade auftaucht, Luft holt, und die nächste Welle kommt. Im Kurs hatten wir gelernt, was dann zu tun ist: das Board hinter sich bringen und unter der Welle durchtauchen. Dann schnell auf's Board legen und raus paddeln und auf eine gute Welle warten. Dann wieder paddeln, diesmal Richtung Strand und im richtigen Moment aufstehen. Das ist eigentlich am schwierigsten: den richtigen Moment erwischen. Das Yoga nachmittags war super entspannend als Ausgleich und wir sind teilweise fast, teilweise wirklich bei der Yogastunde eingeschlafen. Abends sind wir dann meist zusammen abendessen gegangen. Am letzten Abend waren wir noch in einem super schönen Pool Restaurant am Strand essen. La Brisa hieß das und die Location war der hammer. Überall Lichter und schöne Sitzmöglichkeiten. Wir hatten auf jeden Fall noch nen schönen letzten Abend und waren auch ein bisschen traurig, dass es jetzt vorbei ist, denn wir waren so eine richtige Gruppe. Und es war auch mal ganz schön für mich, nichts planen zu müssen, sondern jeder Tag strukturiert war und es feste Zeiten gab. Das war richtig entspannend.

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