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Gestern Nacht Regen und Gewitter. Es hat ordentlich gerumst. Gegen morgen ließ der Regen nach und wir starteten mit einem kleinen Boot, Richtung Peru, oder besser gesagt auf die andere Flussseite. Auf dem Weg dorthin sahen wir grüne und pinke Delphine.  Dort hieß man uns herzlich von unserem heutigen Guide willkommen. Da wir nun in Peru waren, sollte es auch ein Peruaner sein, der nun arbeiten durfte. Wir zogen los um Faultiere zu suchen. Wieder ging es durch den matschigen Dschungel. Oft war das Wasser zu hoch um durch zu laufen. Geschickt baute unser Guide aus Stämmen einen Übergang. An dieser Wasserstelle gab es so eine Art Seerosen mit riesigen runden Blättern, die alle miteinander verbunden sind. Irgendwann hat der Guide ein Faultierbaby entdeckt. Vom Regen in der Nacht,war es total nass.

Danach sahen wir noch 2 ausgewachsene. Insgesamt war der Weg dorthin das Ziel.

Dann gab es Mittagessen in Sant Antonio. Das Dorf,das früher noch eindeutiger am Amazonas lag. Wegen Hochwasser sind die Anwohner beunruhigt und haben mehr nach hinten gebaut. Verständlicherweise, denn er hat uns gezeigt welche Pegelstände es gab. Die Leute aus dem Dorf grüßten freundlich zurück, man kam sich nicht unerwünscht vor. Es war sehr ruhig und entspannt dort. Es gab sogar eine Grundschule mit insgesamt 18 Kindern. Welch Traum. Die Kinder können sich glücklich schätzen hier leben zu dürfen. Sie haben viel Freiheit und immer ihresgleichen. Hier müssen keine Termine ausgemacht werden um Freunde zu treffen.

Nach dem Mittagessen ging es erneut durch Dschungel um zu einem sehr alten Baum zu gelangen. Als wir ankamen war ich sehr überrascht welch riesige Wurzeln er hatte. Er wurde erst 2016 entdeckt .Sein Alter ungefähr 450 Jahre. Nach der Entdeckung begann hier dann auch so ein bisschen der Tourismus. Gegen Nachmittag führen wir nach Puerto Narino zurück, machten eine kurze Pause.Anschliessend ging es mit einem noch kleineren Boot zu unserem heutigen Übernachtungsziel. Am Lake Teparto. Ein Seitenarm des Amazonas. Ab hier hatten wir wieder einen anderen Guide. Mit ihm ging es dann auch im Dunkeln auf Kaiman Suche. Was für ein wahnsinnig schönes Erlebnis. Über uns ein klarer Sternenhimmel, die unterschiedlichsten Geräusche, einfach irre. Wir fuhren ziemlich lange bis er einen gesichtet hat. Wir standen mit dem Boot im Schilf, unser Guide holte ihn mit einer Art Zange aus dem Wasser, hielt ihn in den Händen, erklärte und zeigte den hübschen Kerl. Danach ließ er ihn wieder ins Wasser gleiten. Als wir wieder in Santa Anna ankamen bekamen wir noch ein Abendessen im Wohnzimmer unseres Guides. Erneut ein schönes Erlebnis zu sehen wie hier gewohnt und gelebt wird. Die Kinder saßen alle auf dem Boden vor dem Fernseher. Mama hing in der Hängematte. Sie hat uns ein leckeres vegetarisches Essen serviert.

Anschließend nur schnell duschen und ab in die Mupfel.

Kolumbien

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Burkhard
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