abgehtdiewutz
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Leticia, ein kleiner Flughafen direkt am Amazonas. Wir stiegen aus dem Flugzeug, liefen übers Rollfeld und schon waren wir da. Solche Flughäfen mag ich. 

Wir gingen noch Geld holen, aßen eine Kleinigkeit und warteten dann auf das Boot welches uns nach Puerto Narino bringen sollte. Alles wieder ein bisschen chaotisch, aber mittlerweile sind wir ja fast schon Profis im: Warten wirs erstmal ab, was so passiert. Gegen 14:00 ging es los. Es war ein komisches Gefühl tatsächlich direkt am Amazonas zu sein. Er ist sehr breit und enthält einiges an Treibholz. Immer wieder wird ein Stop eingelegt und Leute steigen aus. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir Puerto Narino. Hier warten schon Edgar und die Übersetzerin auf uns. Heute sind wir die einzigen Gäste in der Gruppe. Auch angenehm. Was so richtig auf uns zukommt, war uns nicht so ganz klar. Wir haben es gebucht, da es nicht so teuer war. Sind bis jetzt aber angenehm überrascht. Es wirkt nicht so ganz professionell, aber für uns ist es völlig okay. 

Puerto Narino liegt 75 km stromaufwärts von Leticia und ist ein lebendiger Beweis dafür, dass Mensch und Natur friedlich nebeneinander leben können. Autos,bis auf einen speziellen Krankenwagen und ein Müllauto, sind verboten. Wasser wird in Zisternen gesammelt und der Strom wird vom energieeffizienten Generator der Stadt produziert. Jeden Morgen zieht eine Bürgertruppe los, um die schön mit Pflastersteinen gestalteten Fusswege zu säubern. Mülleimer sind hier keine Seltenheit und  recycelt wird hier auch. Ein richtiges Ökodorf. 

Uns hat man die Unterkunft gezeigt und uns 30 Minuten für ein kleines Päuschen gegeben. Danach sind wir auf einen Aussichtspunkt und fühlten die Abendstimmung am Amazonas. Es war sehr schön von oben anzusehen.  Danach Gummistiefelanprobe und los ging die Dschungelwanderung . Mittlerweile war es dunkel, unser Guide stiefelte vorneweg und immer wenn er etwas sah wurde es beleuchtet. Gefühlt war heute Tarantulatag. Wir haben etliche Exemplare davon gesehen. Farina entdeckte sogar eine gutartige Schlange. Frösche (giftig), Spinnen und Grashüpfer aller Art zeigten sich uns. Überall surrte und flatterte es. Danach gingen wir zu einem einheimischen Restaurant.Hier bekamen wir Reis, Pommes,und Gemüse zu essen. 

Anschließend in unsere Ökounterkunft, die von einer ca.70 jährigen Oma betrieben wird. 

Morgen geht es weiter, echt spannend und wunderschön. Bin so dankbar, das erleben zu dürfen. 



Kolumbien

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Kommentare

Burkhard
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