Bali, Indonesien, 12. März 2023
In Bali konnte das Schiff nicht andocken und ging in der Hafeneinfahrt vor Anker. Das hatte zur Folge, dass man tendern musste, was wiederum immer viel Zeit braucht. Wir hatten...


Veröffentlicht: 14.03.2023



































13 Millionen Leute leben in Jakarta. Entsprechend ist überall ein Gewusel, auf den Märkten, in den Museen, in den Strassen usw. Der Verkehr ist ein ständiger Kampf ums Vorwärtskommen. Überall zwängt sich noch irgendwer durch, ob Motorrad oder Lastwagen alle fahren kreuz und quer. Trotzdem bleiben alle freundlich und friedlich.
Wir hatten selbst eine Tour über das Internet gebucht, was sich sehr gelohnt hat. Wir hatten einen Fahrer und eine lokale Führerin für uns alleine. Wir konnten sogar für einen anderen Passagier im Rollstuhl, für den das Schiff nichts anbieten konnte, eine spezielle Tour bei der gleichen Firma buchen.
Am Anfang hat es immer wieder heftig geregnet, mit dem eigenen Auto ist das nicht so schlimm und gegen den Nachmittag hat es nachgelassen. Wir sind als erstes ins chinesische Viertel in einen Tempel und haben uns verschiedene Bräuche zeigen lassen und konnten auch Chinesen beim Beten zusehen. Dann gingen wir durch den riesigen Markt dort. Weniger schön ist, wie fast überall in Ostasien, der Umgang mit den Tieren. Auf dem Markt wurden den Fröschen die Beine abgerissen, hunderte Vögel in kleinen Käfigen usw.
Anschliessend fuhren wir zum alten Hafen, wo noch Holzschiffe be- und entladen werden, welche ganz kleine Inseln anfahren. In diesem Hafen konnte man das Absinken der Stadt um jährlich etwa 15cm deutlich sehen. Das Meer ist dort schon höher als der Quai und muss mit riesigen Sandwällen zurückgehalten werden. Wegen des Absinkens der Stadt wird die offizielle Hauptstadt auch nach Borneo verlegt. Was die 13 Millionen Leute machen ist offen, Mehrheitlich wollen sie bleiben.
Nach dem Hafen ging es zur nach Mekka und Medina drittgrössten Moschee der Welt. Der Bau wurde 1961 unter Sukarno begonnen und 1978 fertiggestellt. Es ist ein gelungenes Gebäude der klassischen Moderne.
Gleich gegenüber der Moschee ist die katholische Kathedrale, welche auch Sitz des indonesischen Kardinals ist. Maria hat natürlich die Gelegenheit genutzt und mit dem Papst gesprochen, der auch eine Stipvisite gemacht hat.
Danach hatten wir uns das Mittagessen verdient. Wir gingen in ein bei den Einheimischen populäres Restaurant und bekamen ein vielfältiges, ausgezeichnetes Essen.
Zum Abschluss des Ausflugs sind wir noch zum Unabhängigkeits-Monument gefahren. Ich habe mir noch die Haare schneiden lassen und dann haben wir noch bei einem Schuhmacher Schuhe machen lassen.
Jakarta vereinigt in unseren Augen alles, was Südostasien ausmacht. Alle Religionen und Ethnien, viele Menschen, viel Gewusel, viel Grünes, viel Abfall, Arme und Reiche nebeneinander. Vielleicht kein Ort, um dort lange zu leben, aber interessant für einen kurzen oder längeren Besuch.
