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Erlebnisse in Down Under

Melbourne

Eigentlich war mit meinen Eltern geplant nach Fraser Island und zu den Whitsunday Islands zu fahren bzw. fliegen. Die Wettervorhersage war für diese Inseln allerdings Regen und Gewitter. Somit haben wir kurzerhand entschieden, die Great Ocean Road im Süden von Australien zu machen, da die Wettervorhersage für dort sehr gut war. Hierfür haben wir am Sonntag (26.2.) den Flug gebucht und am nächsten Tag ging es auch schon früh morgens nach Melbourne. Da mir viele erzählt hatten, dass sie Melbourne besser finden als Sydney, war ich sehr gespannt was die zweitgrößte Stadt Australiens mit rund 4,25 Millionen Einwohnern zu bieten hat. Melbourne hat zwei Flughäfen, beide befinden sich ziemlich außerhalb des Zentrums. Somit dauerte es 1 Stunde, bis wir mit Bus und Zug endlich das Zentrum von Melbourne erreicht hatten. Während der Fahrt war es aber sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Häuser in den Vororten Melbournes im Vergleich zur Gold Coast aussehen. Die meisten Häuser sind dort nämlich im viktorianischen Stil gebaut. 

Melbourne selbst würde ich auch als recht schöne Stadt bezeichnen. Zumindest das was wir an einem Tag gesehen haben, hat mir definitiv gefallen. Besonders praktisch und kostensparend: In Melbourne kann man innerhalb eines bestimmten Gebietes im Zentrum, umsonst die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Eine Tram für Touristen fährt sogar so gut wie alle wichtigen Sehenswürdigkeiten ab. Dabei handelt es sich um eine alte, schon fast historisch aussehende Tram, bei der die Innenausstattung auch sehr rustikal gehalten ist. Wir hätten diese Tramfahrt wahrscheinlich mehr genossen, wenn es an diesem Tag nicht so heiß gewesen wäre. Da es in dieser Tram keine Klimaanlage kam, hatte man das Gefühl zu schmelzen. 

Melbourne ist besonders für seine Straßenkunst bekannt. Wir haben auch ein Straßeneck entdeckt in dem die Hauswände und Mülltonnen in den Gassen mit Graffitibildern besprüht waren. 

Überrascht war ich allerdings, dass die Geschäfte teils schon sehr früh zu machen, teilweise schon gegen 18 Uhr. Dies ist wirklich sehr ungewöhnlich, besonders für eine Großstadt. Dadurch hat Melbourne gegen Abend auf mich eher wie eine verschlafene Kleinstadt gewirkt. Ich bin mir aber sicher, dass es aufgrund der Größe der Stadt, bestimmt auch einige Ecken gibt, wo Abends und Nachts der Bär steppt. 

Erst einige Tage später, als wir nach unserem Roadtrip zurück nach Melbourne gefahren sind, haben wir an Melbournes bekanntem Brighton Beach einen Zwischenstopp eingelegt. Dort gibt es viele kunterbunte Strandhäuschen, die sogenannten Brighton Beach Boxes.

Als wir Samstagvormittag in Brighton angekommen sind, herrschte dort bereits großes Treiben. Die Australier sind bekannt ein sehr sportliches Volk zu sein. Entsprechend tummelten sich viele Jogger, Radfahrer und Spaziergänger mit Hunden am Meer entlang. 

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