Türkei ade, Bulgarien die zweite …..
Heute morgen bin ich sehr zeitig aufgebrochen, um 05:00 Uhr Ortszeit aufgestanden, um 07:00 Uhr war ich abfahrbereit. Es sollte wieder ein sehr warmer Tag werden, deshalb so...


Veröffentlicht: 26.06.2022
Tja, der heutige Tag fing so gut an. Ich bin vom Start an fast 60 Kilometer durch Bulgarischen Urwald gefahren. Nur ein Dorf auf 60 Km. Die Straße begann recht holprig wurde im weiteren Verlauf aber immer besser und sie war sehr Kurvenreich, aber wie ich schon in anderen Beiträgen geschrieben habe, gerade in Kurven liegt immer sehr viel Splitt.
Es war hier sehr viel Polizei unterwegs, auch größere Mannschaftstransporter. Später beim Einkaufen erfuhr ich von einem deutsch sprechenden Taxifahrer das dies Grenzpolizei war. Diese Straße verläuft relativ parallel zur türkischen Grenze und wird sehr viel von Schleusern genutzt. Durch die dichten und nicht kontrollierbaren Wälder gelingt es Flüchtlingen immer wieder die Grenze zu überqueren. An dieser Straße werden sie von Schleusern aufgenommen und für 4000-6000€ pro Person zur Serbischen Grenze gebracht
Meine Fahrt sollte entlang der Schwarzmeerküste bis zur Rumänischen Grenze weitergehen.
Nach 200 Kilometern gab ich auf. Die Straße war gespickt mit Radarfallen und völlig undurchsichtigen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Kaum Möglichkeiten anzuhalten und die meisten Abzweige waren Sackgassen, so das man nicht ohne weiteres ausweichen konnte. Der Verkehr war heftig, und zum Meer hin jede Menge Feriensiedlungen und riesige Hotelanlagen, allerdings sahen diese ganz nett aus, nicht diese Betonklötze wie man sie aus der Türkei oder Spanien kennt.
Ich suchte mir eine nette kleine Pension und hier werde ich mit dem Notebook versuchen eine Tour durch die Berge zur Grenze zu finden.
