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Von Berlin über Chile in die Antarktis!

10/11/12-01-20: Im Schatten der Vulkane

Am nächsten Morgen war bestes Wanderwetter. Wir machten uns auf den Weg zu Laguna Blanca, wohin uns drei der Labrador-Rüden, die zum Hof gehören, begleitet haben. Tolle Hunde! 

Auf dem  Weg dorthin kommen wir an einer Lavazunge vorbei, die die Landschaft bei einem Vulkanausbruch vor 100.000 Jahren verändert hat. Wir genießen die Ausblicke auf die Vulkane Tolhuaca und den Lonquimay, die aufgrund des schlechten Wetters der letzten Tage wieder schneeweiß geworden sind. Die Landschaft ändert sich häufig und wir kommen durch dichten Urwald, das sind die ursprünglichen in dieser Gegend von Chile wachsenden Araukarienwälder, in denen bis 1.000 Jahre alte Bäume stehen. 

Araukarien mit Vulkan im Hintergrund

Leider ist die Lagune so eiskalt wegen des kalten Wetters der letzten Tage, dass eine abkühlendes Bad nicht infrage kommt. 

Laguna Blanca

Am Abend verabreden wir uns dann mit Beate für den nächsten Tag und planen einen Ausritt. Wir sind ganz gespannt, da Andreas noch nie auf einem Pferd gesessen hat und Ruth nach dem Reitunfall vor ein paar Jahren auch noch nicht wieder. 

Der Ausritt beginnt mit einer kurzen Einführung in das sog. "Reiten aus der Körpermitte" wir suchen uns passende Pferde aus (entscheiden uns beide für Chilenos) und dann geht es los. Der Ausritt zu viert macht unheimlich viel Spaß und geht wieder durch tiefen Wald und auch freie Felder, schöne Blumenwiesen und über eine Anhöhe, von der schöne Ausblicke garantiert sind. Mittags wird Picknick mit Lunchboxen und Kaffee gemacht und dann geht's zufrieden und vergnügt zurück zur Lodge. 

Glücklich!

Am Abend fahren wir mit ein paar Leuten von der Lodge zu einem Folklorefestival nach Curacautín, wo auch die Band Illapu ein Konzert gibt. Die Musik ist gut, aber im Laufe des Abends ändert sich die Stimmung und wird eher negativ, weil hier viele Mapuche leben und sich während der letzten Proteste auch gegen die Regierung erhoben haben. Das Konzert ist extrem linksgerichtet und wir treten kurz nach Mitternacht die Rückfahrt an. 

Am dritten Tag in der Lodge - das Wetter ist noch immer sehr schön - steht wieder eine Wanderung an und wir geht zur Condor-Schlucht. Leider sehen wir keinen dieser schönen Andenvögel und es wird gegen Mittag so heiß, dass wir den Nachmittag an der Lodge unter einem schattigen Baum bei Kaffee und Kuchen faulenzen. Abends lassen wir unseren tollen Aufenthalt am Lagerfeuer ausklingen. 


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