#Infoteil 10: Travel- Orte auf der Nordinsel Teil 2
Taupo & die Huka Falls: Taupo ist eine hübsche kleine Stadt, die vor allem eine besondere Lage hat. Nicht weit von Rotorua und Wai-O-Tapu entfernt, liegt die Stadt im...


Veröffentlicht: 10.08.2020
Der deutlich touristischere Teil Neuseelands, ist die flächenmäßig größere Südinsel. Mit Lake Tekapo, Queenstown und dem Fjordland- Nationalpark, hat sie aber auch einiges zu bieten. Und das waren nur die Touristenhochburgen... Was die Südinsel noch so alles zu bieten hat, und welche etwas unbekannteren Orte wir besonders toll fanden, lest ihr hier:
Golden Bay
Cape Farewell Spit
Das Farewell Spit ist eine Landzunge ganz im Norden derSüdinsel. Diese Gegend ist recht dünn besiedelt, und die Straße wird bald voneinem Schotterweg abgelöst. Das Cape Farewell ist aber definitiv einen Besuchwert, vor allem wenn ihr sowieso auf dem Weg zum Wharariki Beach seid. Nacheinem kurzen fünfminütigen Fußweg vom Parkplatz aus, ist das Cape auch schonerreicht. Von dort hat man einen tollen Blick auf coole Felsformationen,türkises Wasser und kräftige Wellen. An guten Tagen kann man sogar Seelöwen sehen,die auf den Felsen eine Pause machen!
Wharariki Beach
Diesen Strand zählen wir zu einen der schönsten Strände Neuseelands! Hier kann eigentlich nur Coromandel mithalten. Schwimmen ist wegen der starken Strömungen zwar verboten, dennoch lässt sich im hellen, weichen Sand oder am Wasser gut die Zeit vertreiben. Er gilt dabei noch als Geheimtipp in der ruhigen Golden Bay. Dem einen oder anderen sollte die Kulisse des Wharariki Beach vielleicht bekannt vorkommen, denn das Bild mit der Joggerin ist eines der schönen Hintergrundbilder von Windows. Den Strand erreicht man nach einer kurzen Autofahrt auf der Gravel Road, und einem 20-minütigen Spaziergang über Schafsweiden, einen kleinen Wald und Sanddünen. Wer flexibel ist, sollte sich bei Ebbe auf den Weg zum Strand machen, so ist die markante Felsformation dann nicht so stark vom Wasser bedeckt. Allerdings solltet ihr euch sowohl auf den Dünen als auch am Wasser auf heftigen Wind gefasst machen. Ein absolut unvergesslicher Ort!
Abel Tasman Nationalpark
Der kleinste Nationalpark Neuseelands lässt sich in drei Varianten besuchen: Mit dem Kajak, zu Fuß, oder mit dem Wassertaxi. Im Grunde lässt sich auch nur die Küstenseite des Nationalparks so wirklich besichtigen, was natürlich vollkommen ausreicht. Der größte Teil des Parks besteht aus dichtem, tropischem Wald, langen Sandstränden, und türkisem Wasser der Golden Bay. Das hört sich doch gut an, oder?
Der Ausgangspunkt für die meisten Touren ist Marahau, welchen ihr am besten vom Süden her erreicht. Wir würden empfehlen, dem Vorort Kaiteriteri auf jeden Fall einen Besuch abzustatten. Der Badestrand ist wunderschön und kann mit den Sandstränden im Abel Tasman National Park locker mithalten, auch wenn er vielleicht nicht ganz so einsam ist.
Egal was ihr im Nationalpark vorhabt, bucht es am besten vorher online, auch wenn ihr „nur“ wandern gehen möchtet. Am beliebtesten ist eine Wanderung auf dem 51 Kilometer langen Abel Tasman coastal track. Diese Strecke könnt ihr natürlich auf mehrere Tage aufteilen, und an einem der Strände übernachten, oder aber von vornerein entscheiden, nur einen Teil des Tracks zu gehen. Egal auf welche Art und Weise, ihr werdet auf jeden Fall ein Wassertaxi brauchen, um zum Startpunkt zu gelangen.
Nicht weniger beliebt ist die Möglichkeit, den Abel Tasman Nationalpark mit dem Kajak zu entdecken. Es gibt unzählige Kajakverleihe in Marahau, bei denen niemand zu kurz kommen dürfte. (Wir haben damals bei Abel Tasman Kayaks gebucht, was wir jetzt nicht unbedingt empfehlen können. Es war zwar einer der günstigeren Verleihe, allerdings war unser Kajaklehrer einer der unfreundlichsten Menschen, die wir je erlebt haben, und man bekommt bei anderen Verleihen bestimmt einen besseren Service für das gleiche Geld). Während der Tour, könnt ihr euch auf türkisem Wasser treiben lassen, kommt an unzähligen malerischen Buchten vorbei, und könnt an den richtigen Stellen sogar Seelöwen sehen. Dschungelgeräusche gibt es gratis dazu. Je nach Begeisterungsfähigkeit und Budget, könnt ihr die Küste des Nationalparks bis zu drei Tage abfahren, und dann an anderer Stelle wieder mit dem Wassertaxi abgeholt werden. Einer der günstigeren Kayak- Tagesausflüge kostet um die 90$ pro Person.
Wer kein Fan vom kayaken oder wandern ist, kann sich auch einfach mit dem Wassertaxi zu einem Strand fahren lassen, um dort den Tag zu genießen. Das ist wahrscheinlich die entspannteste Variante ;).
Der Abel Tasman Nationalpark ist ohne Frage wunderschön! Doch um einen Eindruck von ihm zu bekommen, reicht ein Tagesausflug nach unserer Erfahrung vollkommen aus.
Nelson Lakes National Park
Lake Rotoiti war einer unserer absoluten Lieblingsorte von ganz Neuseeland! An diesem stillen, spiegelglatten See inmitten malerischer Berge, vergisst man komplett, dass es auch stressige Zeiten geben kann... Der Steg in der Mitte des Sees ist außerdem ein perfekter Fotospot. Um Lake Rotoiti einen Besuch abzustatten, müsst ihr vielleicht einen Umweg durch die Berge auf euch nehmen. Bitte lasst ihn euch nicht entgehen, ihr werdet es sicher nicht bereuen!
Kaikoura
Wenn ihr die Ostküste von Picton nach Christchurch oder umgekehrt fahrt, führt kein Weg an Kaikoura vorbei! Dieser Ort zieht täglich hunderte von Touristen an, weil sich dort besonders gut die Tierwelt beobachten lässt. Es gibt eine riesige Auswahl von Touren zu Walen oder Delfinen, die man online oder vor Ort buchen kann. Wir hatten das Glück eine Menge Seelöwen zu sehen, als wir am Highway in der Nähe von Kaikoura stoppten, und das sogar ganz kostenlos. So oder so, anhalten lohnt sich!
Christchurch
Für die meisten Touristen beginnt oder endet ihre Reise durch Neuseeland in Christchurch, denn dort befindet sich nach Auckland der zweitgrößte Flughafen des Landes. Als größte Stadt der Südinsel hat Christchurch einige Sehenswürdigkeiten parat: Der riesige Hagley Park mit den Botanischen Gärten, oder der Cathedral Square mit der Christchurch Cathedral, die nach dem schweren Erdbeben 2011 wieder neu aufgebaut wurde und als Andenken daran gilt. Des Weiteren kann man einen Spaziergang entlang des Avon River oder auf der langen Seebrücke des New Brighton Pier machen, welche eines der Wahrzeichen Christchurchs ist. Bei einer Fahrt mit der Christchurch Gondola (für 28$ hin und zurück) hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt von oben.
Great Coast Road
Die Great Coast Road kann vielleicht nicht ganz mit der Great Ocean Road in Australien mithalten, trotzdem gilt: Neuseelands Westküste ist einzigartig! Die ersten etwa 100 Kilometer der geschlungenen Straße, starten in Westport und enden in Greymouth. Empfehlenswert ist dabei eine kurze Wanderung zu den Pancake Rocks, die sich im Ort Punakaiki befinden. Südlich von Greymouth startet dann ein Streckenabschnitt, der genau so unfassbar aussieht wie er klingt. Auf der einen Seite habt ihr das Meer mit türkisem Wasser, heftigen Wellen und hohen Klippen, auf der anderen Seite dichten Regenwald und die Fox und Franz Josef Gletscher. Nirgendwo sonst auf der Welt befinden sich Gletscher so nah am Regenwald!
Hokitika:
Der Weg nach Hokitika vom Süden her, wird euch in dem meisten Fällen an einigen Wasserfällen und den Blue Pools vorbeiführen, die die kurze Wanderung wirklich wert sind. Ähnlich ist der Hokitika Gorge Walk, der sich eine halbe Stunde vor der Stadt befindet, mitten durch den Regenwald führt, und den Blick auf knallig türkisfarbene „Pools“ freigibt.
Hokitika selbst ist eine kleine, schön aufgebaute Stadt am Strand. Ein nettes Fotomotiv ist auch der „Hokitika“ Schriftzug, der im Sand aus Treibholz gebaut wurde. Außerdem kann man beim Glow Worm Dell im Norden der Stadt richtig viele Glühwürmchen, ganz und gar kostenlos, erleben.
Tipp: Hokitika hat auch ein kleines sehr cooles Kino.Falls ihr Hokitika an Regentagen besucht, (was an der Westküste sehr oft derFall ist), gibt es noch eine Alternative zu Outdooraktivitäten.
-> es folgt #12 Travel- Orte auf der Südinsel Teil 2