17. Das Ende meiner Reise
Heute ist der letzte Tag meiner Wanderreise und ich habe mich zum Abschluss ganz und gar dem Meer gewidmet. Auch wenn die Reise eine andere Wendung genommen hat, als geplant....


Veröffentlicht: 02.05.2025






Die wichtige Nachricht zuerst: Ich habe den Nightjet erreicht und die Bestellung zum Frühstück bereits aufgegeben.
Es war die richtige Entscheidung, heute früh schon kurz vor 6.00 Uhr abzufahren. So hatte ich Zeit für ein Frühstück in einer schönen Paticceria und ich gehörte um 8.00 Uhr zu den ersten Besuchern in der Basilika Santa Maria Maggiore.
Eine wunderschöne Kirche, die unter dem übergroßen kulturellen Reichtum Roms nicht die Beachtung bekommt, die ihr gebührt, ... bis Papst Franziskus hier beerdigt wurde. Nun muss man bei Wikipedia nur "Basilika" eingeben und schon wird sie aufgeführt.
Maria Maggiore ist eine frühchristliche Basilika, erbaut im 5. Jhr. n. Chr. Mit ihrer Länge von 79 Metern und Breite von 35 Metern hat sie in ihrer Erbauungszeit andere Kirchenbauten überragt. Die Mosaikbilder im Inneren der Kirche sind nicht nur großflächig, sie sind auch außerordentlich gut erhalten.
Die Stimmung in der Kirche war sehr getragen. Man erlebte hier hautnah die Huldigung, die man dem Papst entgegenbrachte. Anders als in anderen Kirchen der Stadt, die ich heute noch kurz besucht habe, wo ein ständiges, touristisches Kommen und Gehen war.
Die Stadt ist übervoll, nicht Zi vergleichen Mut dem letzten Jahr. Irgendwann musste ich fliehen. Zwischen den Menschenmassen am Petersplatz bringen sich auch schon Fernsehteams breit. Das Konklave beginnt an 7. Mai und die Sixtinische Kapelle ist für die Öffentlichkeit bereits geschlossen.
Franziskus ist der 8. Papst, der in der Basilika bestattet wurde. Sein Grabmal in einer Nische besteht aus einem Stein, einem kleines Kreuz und der Inschrift FRANCISCVS. In seiner Schlichtheit sehr beeindruckend.
Und so wird dieser Besuch in der Basilika Santa Maria Maggiore und die Besichtigung des Grabes von Papst Franziskus für mich ein runder Abschluss einer Pilgerreise, die ich mir in den letzten Etappen etwas anders vorgestellt habe. Trotzdem: Schön, dass ich das machen könnte.
