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Einmal um die Welt - Reiseblog

Ulcinj und Kotor - Montenegro im Schnelldurchlauf

Gestern Mittag kamen wir mit dem Auto in Ulcinj an. Zuerst ging es von Tirana nach Shkoder mit dem Bus und vor Ort organisierten wir uns einen Fahrer der uns nach Ulcinj in Montenegro brachte. Diesesmal standen wir sehr lange an der Grenze, jedoch kamen wir ohne Probleme nach Montenegro. Der erste Haltepunkt war die Küstenstadt Ulcinj. Diese ist sehr hügelig und unsere Unterkunft befand sich gefühlt auf dem höchsten Hügel. Da wir aber das Frühstück ausliesen, liefen wir als Erstes in Richtung Wasser um etwas zu Essen zu suchen. Nachdem wir eine Pizza gegessen hatten, schauten wir dann von einem Felsen auf die Altstadt. Ein wirklich toller Anblick. Aufgrund des vollen Bauches und der Hitze hatten wir aber keine Lust zur Altstadt hinüber zu laufen und so liesen wir den Tag bei der Beobachtung des Sonnenuntergangs auf dem Balkon ausklingen. Heute morgen ging es dann bereits 07:15 Uhr mit dem Bus nach Kotor. Nach ca. drei Stunden Busfahrt, bei der wir immer wieder einen sagenhaften Ausblick auf die Felsenküste Montenegros hatten, kamen wir ohne Probleme in Kotor an. Wir hatten uns extra eine Unterkunft etwas außerhalb gesucht, da wir den großen Touristentrubel umgehen wollten und mit etwas weniger Menschen nochmal Baden gehen wollten. Dieser Plan ging auch voll auf und wir kamen am frühen Mittag etwa fünf Kilometer außerhalb Kotors an unserer Unterkunft an. Da wir wieder nichts gefrühstückt hatten, gingen wir erstmal eine Portion Nudeln essen. Anschließend packten wir die Badehosen und genoßen das kristallklare kalte Wasser in der Bucht von Kotor. Hier gibt es nicht wirklich einen Strand, sondern man springt von Steinplatten direkt ins Wasser und verlässt dieses wieder über eine Leiter. So mussten wir die ganze Zeit schwimmen, da man mit den Füßen nicht zum Boden kam. Eine Andere, aber tolle Erfahrung. Gegen 17:00 Uhr machten wir uns dann mit einem Taxi auf den Weg zur Altstadt von Kotor. Unser Ziel war es die Festung oberhalb der Altstadt zu besteigen. Insgesamt kalt es ca. 300 Höhenmeter und 1350 Treppen zu bewältigen. Auf dem Weg nach oben brauchten wir immer wieder eine Pause und bestaunten die Sicht auf die Bucht von Kotor. Nach ca. einer Stunden erreichten wir die Festung und kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Wow was für ein toller Anblick. Wir verbrachten dann fast zwei Stunden auf der Festung, bis die Sonne hinter den Bergen unterging. Danach liefen wir wieder hinunter und schlenderten im Abendlicht noch etwas durch die Altstadt. Ist Ulcinj nicht unbedingt eine Reise wert, ist es Kotor definitiv. Mir hat vorallem der Mix aus Wasser, Altstadt und dem atemberaubenden Ausblick von der Festung sehr gefallen. Leider ist es in Montenegro nicht mehr wirklich billig. Die Preise ähneln doch sehr den Deutschen und auch wenn Montenegro nicht in der EU ist, zahlt man hier vor Ort mit Euro. Morgen beginnt unsere letzte Etappe der Balkanrundreise. Von Kotor geht es abermal mit dem Bus weiter nach Dubrovnik in Kroatien. Dort werden wir noch zwei Tage verbringen, ehe es am Donnerstag weiter nach Zadar geht und am Freitag mit dem Flieger zurück nach Deutschland.

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