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14.1.  Von Bariloche nach Futaleufu

Nach einem Antigentest von Amelia warten wir 1 Stunde auf das zum Glück negative Ergebnis. Doch das nützt uns noch nichts. Um die Grenze zu überqueren brauchen wir 1. einen negativen PCR-Test und danach wird direkt am Grenzübergang noch ein Antigentest gemacht.

Wir haben nur einen Test gemacht, um zu sehen ob sich ein PCR-Test überhaupt „lohnen“ könnte.

Der PCR Test muss negativ sein – deswegen überlegen wir uns das Labor notgedrungen zu einem Fake-PCR-Test zu überreden, um überhaupt durch den Argentinischen Zoll zu kommen. Wenn sie die Tests für uns fälschen würden, wären wir danach an der Chilenischen Grenze aber immer noch aufgeschmissen, wenn der obligatorische Antigentest positiv ausfallen würde: 7 Tage Quarantäne und evtl. Keine Möglichkeit die Fähre nach Chiloe zu nehmen, wären die Folgen.

Wir gehen also zum Labor und erklären nochmals unsere verzwickte Lage, doch die Mitarbeiterin die den Test durchführt, will natürlich nichts von gefälschten Tests wissen… Somit machen wir ihn trotzdem, da zumindest Roman mit einem positiven Test in Chile reinkommt. Wieso das so ist folgt im nächsten Post. Wir bereiten uns auf das unausweichliche vor: Amelia muss in Argentinien bleiben und fliegt alleine nach Buenos Aires und von dort in einer Woche nach Santiago de Chile mit einem weiteren positiven PCR Test. Wer jetzt etwas verwirrt ist soll auch hier den nächsten Blogpost konsultieren. Roman würde alleine die 6 Stunden an die Grenze fahren, dort übernachten, morgen einreisen und eine Woche in Südchile verbringen um dann mit der Fähre am 22.2. das Auto in Puerto Montt zurückzubringen und anschliessend nach Santiago zu fliegen wo wir uns nach 8 Tagen wieder treffen würden.

Nach eineinhalb Stunden das überraschende Ergebnis: Wir sind beide negativ! Haben sie die Tests womöglich doch gefälscht? Wir wissen es nicht, sind aber erst einmal froh dass wir nun alles beisammen haben um einzureisen. Nach dem Ausfüllen der obligatorischen Jurada de Salud setzen wir uns sofort ins Auto nach Futaleufu und versuchen so früh wie möglich an der Grenze unter den ersten 60 Autos zu sein die morgen nach Chile dürfen. Unterwegs gibt’s Stau wegen eines Lastwagenunfalls der eine Brücke demoliert hat. Wir sind nicht minder nervös deswegen…

Kurz wor der Grenze platzt uns auch noch ein Reifen, doch wir merken es erst als wir uns in die Autoschlange beim Passübergang einreihen. Ein Mann hilft uns den Reifen zu wechseln, da wir unseren Wagenheber im Kofferraum nicht finden können. Das Ersatzrad hat auch schon bessere Zeiten gesehen und wir hoffen, dass es zumindest bis ins nächste Dorf halten wird und es dort eine Werkstatt gibt. Wir können einigen Chilenen noch Argentinisches Geld wechseln damit sie sich etwas zu Essen im nahegelegenen Camping kaufen können. Zudem lernen wir noch zwei Israelis kennen, die auch auf die Grenzüberquerung warten. Zudem hat ein Mann eine Liste aller anwesenden Autos und Leute angelegt und sie nummeriert, damit in der Nacht oder frühmorgens nicht noch andere Leute vor die Schlange hinfahren und vordrängeln können. Die Frage ist ob die Polizei diese Liste auch benutzen wird wenn es morgen ums Eingemachte geht. Hier erfahren wir, dass es nicht 60 Autos sondern NUR 60 Leute sind die einreisen dürfen!!! Wir sind Nr: 45 & 46, haben also ziemlich Schwein gehabt! Noch am späten Abend reihen sich weitere Autos ein, deren Passagiere sich ausserhalb der 60 Personengrenze befinden und nach der Nacht im Auto wohl oder übel wieder abreisen müssen.

Was Morgen passieren wird wenn gut und gerne 20 Personen zu viel dastehen ist nicht abzuschätzen. Wir stellen uns von Ordnung bis Chaos alles vor. Die Nacht wird nicht dadurch nicht erholsamer…

Exkurs: Unser Chiledilemma:

So, ich versuche mich mal an der Zusammenfassung der Ereignisse, die zu viel Stress und Ungewissheit während unserer Zeit in Patagonien geführt haben. Die Verkettung von Desinformation, keinen Informationen und unglücklichen Umständen in Bezug zu den Chilenischen Einreisebestimmungen ist ein zusätzliches Kapitel in unserer Reise wert denke ich.

Angefangen hat es mit meiner Coronaansteckung die sehrwahrscheinlich im ersten Refugio des W-Treks passiert ist. Die Speisesäle sind gross und man sitzt eng beisammen.

Glücklicher- oder unglücklicherweise habe ich von den vielen Leuten die wir immer wieder getroffen haben und gemeinsam in den gleichen Schlafzimmern geschlafen haben nur Amelia angesteckt.

Am Tag als wir aus Puerto Natales abreisten um das Mietauto nach Argentinien in Punto Arenas abzuholen, mussten wir zur Einreise einen negativen PCR Test vorlegen.

Leider war ich da positiv, Amelia aber noch negativ. Was für ein dummer Zufall…Wir wussten natürlich, dass Amelia über kurz oder lang auch positiv sein würde.

Das Ministerio de Salud sollte mich eigentlich anrufen und mir sagen was nun zu tun ist. Es kam nie ein Anruf. Somit versuchte Amelia in einem Spital herauszufinden wie und wo wir Quarantäne machen müssen. Die gaben uns vier Nummern von Quarantäntehotels in Punta Arenas. Zwei gab es nicht mehr, eines war nicht erreichbar und das letzte war voll. Somit blieb uns nichts anderes übrig als uns selbst in Quarantänte zu begeben. Im Internet haben wir herausgefunden dass die Chilenische Quarantäne 7 Tage dauert und einem danach ein Genesenenzertifikat ausgestellt wird.

Da Amelia ja auch noch ein positives Testresultat für ein Zertifikat brauchte, machten wir zwei Tage später einen Antigentest im gleichen Labor. Ich war natürlich noch immer positiv, Amelia inzwischen auch. Sie war also ca. zwei Tage hinter meinem Infektionsgeschehen. Wir gingen dann zu einem Seremi de Salud die uns bestätigten, dass Antigentests ausreichen um ein Genesenenzertifikat zu kriegen. Wir machten deshalb keinen PCR Test mehr. Auch Amelia wurde nie vom Ministerio de Salud kontaktiert, obwohl wir beide vom Labor durch eine Mail informiert wurden, dass sie die Daten ans Ministerio weitergeleitet haben. Auch unser Pase de Movilidad wurde nie abgeschaltet, was eigentlich passieren sollte damit man in kein Restaurant mehr kommt.

Nach fünf Tagen Quarantäne versuchten wir herauszufinden wie wir an das Zertifikat herankommen können, da sich immer noch niemand bei uns gemeldet hatte. In Puerto Natales gaben sie uns eine Mailadresse, an die man die positiven Tests schicken muss um dann das Genesenenzertifikat zu erhalten, obwohl das Ministerio die Resultate eigentlich haben müsste. Wir schrieben also unsere Mail und hofften auf eine zeitnahe Erledigung um danach in Argentinien einreisen zu können. Gleichzeitig versuchten wir mit unserer Mietwagenfirma Lösungen zu finden um evtl. den Wagen wieder abzugeben um dann mit dem Flugzeug nach Panama zu reisen. Dort braucht man keine Nachweise um das Land zu betreten. Die Mietwagenfirma hörte das nicht gerne, da sie den Wagen in Puerto Montt benötigte und schon weitervermietet hatte. Da wir Bedenken hatten nach der evtl doch möglichen Argentinientour wieder nach Chile einreisen zu können, haben wir trotzdem auf eine Lösung gepocht. Die Mietwagenfirma hat uns gesagt, das die Einreise mit einem Chilenischen Fahrzeug wohl kein Problem sein würde, auch wenn wir positiv sein würden, doch wenig wussten sie über die Grenzsituation… Zudem hatten wir langsam genug von der Unsicherheit und dem Warten. Kein Zertifikat, keine negativer Test = keine Einreise. Nach neun Tagen Quarantäne (7 Tage für mich plus die zwei zusätzlichen von Amelia) wussten wir immer noch nicht mehr. Am zehnten Tag fanden wir auf der Argentinischen Gesundheitswebseite den Hinweis, dass sie vorgestern die Einreiseregeln geändert hatten und wir ohne negativen Test einreisen können, wenn wir vorher mindestens 14 Tage in Chile waren. Das traf auf uns zu und wir machten uns freudig auf den Weg, trotz der Unischerheit ob wir wieder nach Chile können.

Die Einreise verlief ohne Probleme. Wir trafen an der Grenze zwei Niederländer, die auch in Quarantäne waren. Sie haben das Ministerio de Salud mit Mails vollgespamt und kriegten dann von Angestellten, die sich über andere Mailadressen bei ihnen gemeldet hatten, ihr Zertifikat. Wir fragten sie für die Mailadressen und begannen damit jeden Tag auf allen Mailadressen nach dem Zertifikat zu fragen. Am Tag 17 nach meiner Infektion bekam ich das Zertifikat zugesendet. Amelia ging leer aus…Da wir inzwischen kein Vertrauen mehr in die Chilenischen Behörden hatten, versuchten wir herauszufinden ob das Zertifikat überhaupt zur Einreise befähigt. Wir fanden bis zu unserer Einreise keine Informationen darüber. Zig Anrufe und Anfragen gingen ins Leere. Niemand konnte oder wollte uns etwas darüber sagen. Einige verwiesen auf das offizielle Einreisepapier wo das Zertifikat eben NICHT erwähnt wurde, deshalb unsere Unsicherheit.

Plötzlich bekam auch Amelia eine Mail vom Ministerio de Salud indem sie ihr mitteilten, dass ihr Antigentest nicht für ein Zertifikat ausreiche. Antigentests wären gut genug aber eben nicht von diesem Labor wo sie ihn gemacht hatte, obwohl mein PCR Test vom gleichen Labor stammte - unglaublich!!! Wir beknieten sie uns trotzdem irgendwie zu helfen, doch auch nach ca. 10 Mails war da einfach nichts zu machen. Den Spruch „Reglas son Reglas“ hörten wir nur allzu oft.

Unterwegs in Argentinien fragten wir in einem Spital nach ob evtl. ein Antikörpertest Amelia zu einem Zertifikat verhelfen würde. Dies wurde bejaht. Somit machte Amelia diesen Test in Bariloche, es würde einen Tag dauern um das Resultat zu erhalten. Die Argentinier sind wesentlich hilfsbereiter als die Chilenen und nach einem Besuch in einem anderen Spital bekamen wir eine WhatsApp-Nr. wo man Genesenenzertifikate beantragen konnte. Amelia schilderte ihre Situation und bekam die Rückmeldung, dass sie mit dem Antigentest aus Chile und einem weiteren positiven PCR Test von hier ein Zertifikat ausstellen werden. Somit machte Amelia einen weiteren Test der wie erwartet auch immer noch positiv war. Leider funktionierte die offizielle Seite für die Zertifikatserstellung nicht und wir wurden auf später vertröstet. Auch wussten wir nicht ob die Chilenen das Argentinische Zertifikat akzeptieren würden, da sie uns ja nicht einmal sagen konnten, ob ihr Eigenes was taugt.

Ein Cafebesitzer rief für uns den argentinischen Grenzübergang wo wir rüberfahren wollten an, und bekam zu unserem Erstaunen die Infos, dass sie nur an 4 Tagen je 60 Autos nach Chile einreisen lassen. Somit könnten wir nur am 15. 17. 22. und 24. Februar nach Chile zurückkehren.

Da wir unseren Flug am 23.2. haben, waren für uns nur die zwei ersten Daten möglich. Auch die Fähre, die wir mit Müh und Not (eine andere Geschichte) reservieren konnten würde am 22. auslaufen und ohne die könnten wir unser Auto nicht zurückbringen.

Da wir bis am 17. wohl keinen negativen PCR Test vorlegen könnten,blieb uns noch folgende Möglichkeit:

Wenn man zwei positive PCR Tests bei sich trägt, der eine nicht älter als 72h und der zweite mindestens 10 Tage älter als der andere, aber nicht älter als 30 Tage kann man auch einreisen. Ob mit Quarantäne oder nicht konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Somit blieb als Grenzübergang nur noch der 15.2. übrig, da 7 Tage Quarantäne bis am 22., dem Tag unserer Fährfahrt, dauern würde.

Ein Tag, 60 Autos, ein Chance. Jetzt wird es aber erst recht verzwickt:

Amelias positiver PCR Test war ja erst drei Tage alt, und der Antigen aus Chile zählt nicht, somit kann sie diese Regelug nicht in Anspruch nehmen. Mein erster Test wäre 24 Tage alt und den anderen könnte ich ja am Tag der Abreise zur Grenze machen. Ich könnte also einreisen.

Die Mietwagenfirma konnte plötzlich doch noch mit einer Lösung aufwarten:

Wir könnten den Wagen auch am 23. in Santiago zurückgeben. Das würde bedeuten dass wir keine Fähre brauchen und im Norden einen anderen Grenzübergang, sehrwahrscheinlich ohne Personenanzahlbeschränkung, benutzen könnten. Am 22. würde mein erster Test gerade noch gültig sein, Amelias zweiter Test aber zu jung!Am 23. wäre Amelias zweiter Test alt genug, meiner aber zu alt! Was für eine Sch…!!!

Somit bleibt uns nur noch eine Lösung:

Amelia bleibt alleine in Argentinien und wartet darauf, dass ihre positiven Tests alt genug sind und nimmt sich dann sicherheitshalber einen Flug nach Santiago (feste Reservation, nicht wie an der Grenze), oder direkt in die Staaten. Für die zweite Variante bräuchte sie einen negativen Antigentest oder ihr Zertifikat das sie immer noch nicht hat. Ich würde versuchen am 15. mit meinen zwei positiven Tests über die Grenze zu fahren und dann 7 Tage auf die Fähre zu warten (evtl. in Quarantäne) um das Auto termingerecht in Puerto Montt abzuliefern.

Am Morgen des 15. machte Amelia zuerst einen Antigentest um zu schauen, ob sich der PCR überhaupt lohnt. Dieser war negativ und wir machten darauf beide einen PCR Test. Für mich der zweite (sehrwahrscheinlich) Positive den ich brauche um einzureisen, für Amelia eine letzte verzweifelte Chance bei einem Negativen doch mit nach Chile zu fahren.

Wir beknieten die Laborantin doch bitte unsere Tests zu fälschen, doch sie wollte verständlicherweise davon nichts wissen. Amelia bekam dann doch noch ihr Argentinisches Genesenenzertifikat, da die Webseite wieder funktionierte. Somit könnte sie es riskieren an die Grenze zu kommen, müsste dann aber alleine wieder abreisen wenn es nicht zählen würde. Wir entschieden, uns diesem weiteren Stress nicht auszusetzen und begannen für Amelia die Sachen zu packen, die sie für die Zeit in Argentinien brauchte, die Trennung war wohl nicht mehr zu vermeiden…

Nach eineinhalb Stunden kamen dann die Resultate per Mail und wir waren beide NEGATIV!

Was für ein unglaubliches Glück, war doch Amelia vor zwei Tagen noch positiv! Normalerweise zeigen die PCR im Durchschnitt 35 Tage positive Ergebnisse, wir waren vor 24 Tagen infiziert worden. Evtl. halfen da unsere drei Impfdosen doch etwas nach.

Jetzt blieb uns also die Hoffnung, dass wir heute noch früh genug an der Grenze stehen könnten um unter den ersten 60 Autos zu sein die einreisen dürfen.

An der Grenze dann der Schock, dass es nur 60 Personen sind. Wir waren Nr 45 & 46, einfach nur purer Zufall, das es gereicht hat.

Kleines Detail am Tag des Grenzübertritts: Wir hatten vor lauter Chilenischer Einreisebestimmungen vergessen dass Argentinien auch Ausreisebestimmungen hat! Zum Glück konnten wir mit Hilfe unseres iPads und dem Wifi die Formulare noch online ausfüllen. Wäre ich alleine an der Grenze gewesen hätte Amelia das iPad bei sich gehabt und ich wäre aufgeschmissen gewesen….

Ich hoffe dieser kleine Exkurs konnte unsere stressige Zeit beleuchten und ihr konntet etwas mitfiebern. Nun ist hoffentlich alles geregelt und wir können die Fährfahrt, die Autoabgabe, plus die vier reservierten Flüge in die USA plangemäss antreten…Aber da bin ich mir noch nicht so sicher ;)

15.2. Heute geht es also wahrscheinlich über die Grenze. Die Polizei ist sehr beflissen und hat ein System wobei niemand vordrängeln kann. Wir sind beruhigt. Weitere Autos und Personen sind teilweise mit Taxi angereist und müssen wieder umkehren. Vor uns müssen Leute, die seit gestern in der Reihe warteten und die kalte Nacht in ihren Autos verbracht haben die Segel streichen, da sie nicht alle Bedingungen der Einreise erfüllen, obwohl sie unter den ersten 60 sind. Wir (vor allem Roman) werden nervös: Haben wir an alles gedacht? Leider nein, wir haben vergessen die Ausreisepapiere online auszufüllen! Wir haben seit Wochen nur an die Einreise gedacht und glatt vergessen, dass Argentinien auch gerne noch ein Formular von uns hätte. Glücklicherweise können wir mit unserem iPad und Wifi das Formular an der Grenze noch nachreichen. Dann geht es relativ schnell. Nach 30 Minuten sind wir auf der Chilenischen Seite der Grenze. Hier haben wir alle nötigen Papiere bereit und warten auf das Ergebnis der Antigentests in unseren Autos. Wenn die positiv wären müssten wir innert einer Stunde ein Quarantänehotel organisieren. Schaffen wir dies nicht müssten wir wieder nach Argentinien zurückkehren. Lange 15 Minute vergehen bis wir das OK zur Einreise und unsere Pässe kriegen! Wir sind fast drüben! Nur noch drei Schalter plus die

Wagenkontrolle, dann haben wir es endlich geschafft. Eine sehr lange Leidenszeit geht zu Ende. Wir sind überglücklich, aber auch erschöpft. In Futaleufu finden wir einen Mechaniker der uns auch verrät wo wir einen Pneu auftreiben können. Eine Stunde später ist auch das Problem des Ersatzreifens gelöst und wir können entspannt zu Mittag essen. Danach fahren wir zur Carretera Austral um dort südwärts zu fahren, wir haben ja noch 7 Tage Zeit bis unsere Fähre in Chaiten fährt.

In La Junta finden wir nach einigem Nachfragen (Chilenen sind gemäss unserer Erfahrung nicht sehr hilfsbereit) ein Zimmer für die Nacht. Es beginnt wild zu stürmen und wir sind froh nicht im Dachzelt übernachten zu müssen. Die Katze der Cabañabesitzer leistet uns Gesellschaft und wir schauen fern bis wir endlich wieder einmal entspannt schlafen können.

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