52 weeks
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27.6. 6 Uhr ist Tagwache um um 7 zum Tongarironationalpark Nationalpark zu fahren. Die Überlandstrassen sind kurvig und hügelig, dennoch darf man mit 100km/h durch die Kulturlandschaft donnern. Hier im Zentrum der Nordinsel befinden sich vor allem Kuh- und Schafweiden. Drei Stunden lang brauchen wir um die vulkanische Hochebene zu erreichen. Das Wetter ist wolkenlos und wir freuen uns auf die Wanderung zum höchsten Punkt des Tongariro Crossings, der beliebtesten Tageswanderung in Neuseeland. Die zwei höchsten Vulkane sind schon von weitem wunderbar anzusehen mit ihren schneebedeckten Gipfeln. Im Sommer tummeln sich hier hunderte von Leuten, doch heute werden wir insgesamt nur knapp 20 Personen begegnen. In den ersten 20 Minuten des Trecks schleppen wir Essen und Schlafsäcke zur Hütte in der wir in der Nebensaison reservationsfrei und kostenlos übernachten können. Danach geht es mit leichterem Gepäck den Kratern entgegen. Wir nennen die Wanderung „Glandern“ (kurz für „glamouröses Wandern) da der Weg extrem gut ausgebaut ist und man fast die ganze Zeit auf Holzplattformen geht. Auch haben sie die Wegführung seit meinem letzten Besuch vereinfacht und verlängert. Doch wir schaffen es unter 2:30 zum Red Crater. Die Aussichten sind atemberaubend und man kann bis zum Mount Taranaki sehen. Auf dem Gipfel mit seinen 1900hm wird es dann doch etwas kalt und wir machen uns nach dem Mittagssandwich wieder auf den Rückweg. Wir entscheiden uns doch noch heute zurückzufahren da wir schon vor 4 Uhr wieder unten sind. Mit einem Bier im nahegelegenen Pub feiern wir den Tag.Die Fahrt zurück ist anstrengend, da es in der Nacht kaum Überholmöglichkeiten gibt und wir hinter einem Lastwagen herdümpeln. Doch wir schaffen es bis 7:30 nach Hause. Mit Wein und AbendessenLassen wir den Tag ausklingen. Leider haben wir uns trotz Schutzfaktor 50 und „nur“ 4 Stunden an der Sonne doch ein wenig verbrannt, und das im Winter wo die Sonne tief steht!
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