Höhlentempel von Dambulla
Vor ein paar Tagen fuhren wir von Trincomalee nach Dambulla. Unterwegs sahen wir einen weiteren Elefanten am Straßenrand. Bei unserer nächsten Sri-Lanka-Reise werden wir definitiv...


Veröffentlicht: 26.05.2026













Am 22. Mai fuhren wir nachmittags mit dem Taxi von Dambulla zum Flughafen Colombo. Die dreistündige Fahrt dauerte jedoch viereinhalb Stunden, da es stark regnete und einige Straßen überflutet waren. Die letzten drei Kilometer dauerten am längsten, weil es wegen einer überfluteten Straße zu einem Stau kam. Das Wasser stieg plötzlich so hoch, dass Autos kaum noch durchkamen und die Roller komplett unter Wasser standen. Viele Menschen wateten zu Fuß durch das Wasser. Man konnte hören, wie das Wasser gegen die Karosserien der Autos schwappte. Die ganze Situation war ziemlich beängstigend. Vor allem, weil ich Simon kurz zuvor noch gesagt hatte, dass wir das letzte Stück zu Fuß gehen könnten, da es nicht weit sei und wir vor unserem Flug etwas in Zeitnot waren.
Aber am Ende hat alles geklappt, wir sind pünktlich kurz nach 23 Uhr Ortszeit gestartet und dreieinhalb Stunden später in Bangkok gelandet.
Die Air Asia-Maschine war etwas kleiner, daher war die Rückenlehne etwas zu kurz, und meine Knie stießen schmerzhaft gegen den Vordersitz. Wir konnten trotzdem ein wenig schlafen, indem wir uns auf dem Klapptisch abstützten und unsere Stirn an den Vordersitz lehnten.
Die Einreise nach Thailand verlief hingegen schnell und reibungslos, da wir das Visum bereits im Voraus online beantragt hatten.
Anschließend fuhren wir mit dem Taxi zum zweiten Flughafen von Bangkok, um dort am Morgen ein kleines Propellerflugzeug nach Koh Samui zu besteigen. Die Aussicht war wirklich wunderschön, da wir in geringer Höhe flogen.
Der kleine Flughafen auf der Insel ist wirklich schön gestaltet; sehr offen, im Pavillonstil mit bequemen Sitzgelegenheiten und Teichen.
Es war nur eine kurze Fahrt bis zu unserer Unterkunft, Reuan Phaolai, und nachdem wir uns schnell etwas Wasser bei 7-Eleven geholt hatten, konnten wir endlich ein langes Nickerchen machen, um etwas Schlaf nachzuholen.
Am Abend besuchten wir unsere erste Sehenswürdigkeit hier, das Fischerdorf, eine Einkaufsstraße mit vielen Cafés und Restaurants. Es ist ein wunderbarer Ort für einen gemütlichen Bummel.
Koh Samui ist insgesamt recht touristisch, mit vielen Hotels und Villen. Man findet aber auch an jeder Ecke ein Café oder eine Snackbar, und Toiletten sind leicht zu finden. In Sri Lanka war alles etwas einfacher, dafür konnte man dort aber eine unglaubliche Vielfalt an Flora und Fauna bewundern.
Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht brachen wir heute zum Samui Elephant Haven auf. Ungewöhnlicherweise fuhren wir erst um neun Uhr los. In Sri Lanka waren wir normalerweise schon um 7:30 Uhr unterwegs, da man einfach nicht umhinkommt, mitzubekommen, wenn die singhalesischen Nachbarn und ihre Hunde um 6:30 Uhr aufwachen.
Trotz der kurzen Wanderung bergauf waren wir ziemlich außer Atem; die Luftfeuchtigkeit ist deutlich höher als in Sri Lanka und dementsprechend anstrengender.
Im Samui Elephant Haven gibt es auch ein Café, das ein Gehege umgibt, in dem ein oder zwei Elefanten zusammengetrieben werden, damit die Besucher sie bestaunen können. Hier werden die Elefanten mit Bambusstöcken gefüttert, können im Wasser planschen oder sich vom Wasserfall erfrischen lassen, bevor sie sich eine Sanddusche gönnen. Die Tiere wirkten sehr entspannt und verspielt.
Die Speisen und Getränke sind zwar nicht gerade günstig, aber preislich vergleichbar mit anderen Restaurants in der Gegend. Der Erlös kommt dem Schutzgebiet zugute. Es gibt eine große Auswahl an Kaffeespezialitäten und Cocktails sowie Gerichte in verschiedenen Portionsgrößen. Wir hatten einen sehr aromatischen Cappuccino, einen Erdnuss-Espresso und ein riesiges Mandelcroissant. Alles war wunderschön angerichtet und köstlich. Und wir konnten die Elefanten die ganze Zeit beobachten.
Es hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt, und die anderen Gäste schienen sich auch gut zu amüsieren. Wir kamen mit einem deutschen Paar ins Gespräch, das ebenfalls plant, ins Ausland zu ziehen; sie würden gerne dauerhaft auf Koh Samui bleiben. Ich drücke ihnen die Daumen, dass es klappt. Die bürokratischen Hürden sind sicherlich sowohl auf deutscher als auch auf thailändischer Seite etwas höher.
Auf dem Rückweg machten wir Halt an einem kleinen Café und genossen leckeren, kalten Thai-Milchtee und Thai-Kaffee. Die Café-Katze ließ sich nach Herzenslust streicheln. Sie war wirklich sehr süß.
Auf Koh Samui scheint es viel mehr Katzen als Hunde zu geben, und die Hunde, die wir bisher gesehen haben, sehen eher aus wie Hängebauchschweine – so gut genährt sind sie.
Anschließend machten wir einen Abstecher zu einem Markt und kauften etwas Obst. Es ist ein großartiger Ort, um all die exotischen Früchte (Mangostane, Rambutan) zu probieren.
Wir verbrachten den Nachmittag in unserer Unterkunft. Das Reuan Phaolai liegt ruhig in einer Seitenstraße und besteht aus mehreren Gästehäusern mit Grünflächen, einem Teich und sogar einem kleinen Pool, den Simon heute gleich ausprobierte.
Der Besitzer hier ist sehr nett und hilfsbereit und hat uns schon viele Tipps gegeben, wo man gut und günstig essen kann und was man auf der Insel unbedingt gesehen haben muss.
