Starker Regen und Stromausfall
In den letzten Tagen haben wir viel Zeit damit verbracht, im Meer herumzuplanschen und ein wenig die Stadt zu erkunden.


Veröffentlicht: 19.05.2026












Vor ein paar Tagen fuhren wir von Trincomalee nach Dambulla. Unterwegs sahen wir einen weiteren Elefanten am Straßenrand. Bei unserer nächsten Sri-Lanka-Reise werden wir auf jeden Fall einen Nationalpark besuchen und hoffentlich noch mehr Elefanten sehen.
Gleich am Tag unserer Ankunft fühlte sich Simon unwohl und bekam am Nachmittag Fieber. Er blieb den Rest des Tages im Bett. Da Simon fast nie Fieber hat, fuhren wir am nächsten Tag direkt zum Wayamba-Labor, um ihm Blut abnehmen zu lassen. Zwei Stunden später erhielten wir die Diagnose: Denguefieber. Im nahegelegenen Rangiri-Krankenhaus beruhigte man uns jedoch; normalerweise verläuft die Krankheit nicht so schwer, wie oft beschrieben. Wir lassen nun täglich Blut abnehmen, um seine Werte im Auge zu behalten, aber es sieht so aus, als könnten wir unseren Flug nach Thailand am 22. Mai antreten.
Bis dahin kann Simon sich in Ruhe erholen. Wir haben eine wunderschöne Unterkunft an einem See mit Garten, wo man Eidechsen und Eichhörnchen beobachten kann.
Bevor ich heute zur nächsten Blutabnahme ging, machte ich mich früh morgens allein auf den Weg zum Höhlentempel. Der Höhlentempel von Dambulla ist hier eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit und gehört seit 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Der Eingang zum weitläufigen Gelände ist nur zehn Minuten von unserer Unterkunft entfernt und führt über eine schmale Straße zu einer kleinen archäologischen Stätte, dann einen Hügel hinauf zum Ticketschalter (3.000 Rupien) und von dort die Treppe hinauf zum Gipfel und dem eigentlichen Tempelkomplex. Wie immer werden Sie von ein paar verspielten Hunden begleitet.
Hier können Sie die Lebensgeschichte Buddhas durch fünf verschiedene Höhleneingänge verfolgen. Die Höhlen sind vom Boden bis zur Decke kunstvoll verziert.
Da ich um sieben Uhr dort war, konnte ich diesen wunderschönen Ort ganz allein bewundern.
Ich stieg auf der anderen Seite des Berges wieder hinab und erreichte den Goldenen Tempel. Dort steht eine sehr beeindruckende goldene Buddha-Statue.
Um zu meinem Ausgangspunkt zurückzukehren, machte ich einen Umweg um den Tempelsee und nutzte die Gelegenheit für einen kurzen Abstecher über den runden Felsen, um von dort eine weitere großartige Aussicht zu genießen. Ich hatte nicht gedacht, dass der Aufstieg so einfach sein würde, da der Felsen sehr rund und glatt aussieht, aber die Erosion hatte genügend Halt für meine Schuhe geschaffen.
Ich habe mir Wasser und ein paar Samosas für später geholt. Vielleicht hat Simon heute ja Appetit.
