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Tag 4 +5 Bogota -Salento Raus aus dem Moloch und los zur Zona Cafetera Bezirk Quindio

6:45 raus aus der Koje. Gestern war ein anstrengender Tucki Tucki Tag (lange Busfahrt). Um 7:00 standen wir vor einem riesigen Bus Terminal.Den richtigen Schalter finden,noch schnell ein Kaffee und los ging's. Bis wir Bogota verlassen hatten waren schon ca.90 Minuten vergangenen. Permanente Beschallung im Bus all inklusive. Unser erstes Ziel IIbaque erreichten wir nach ca.4 Stunden. Von dort fuhren wir nach Armenia. In IIbaque das  Terminal zwar kleiner, aber auch mächtig was los. Die Reihen zum Anstehen des Ticketverkaufs  lang .Unser Problem erstmal den richtigen Schalter zu finden hat man uns wohl irgendwann angemerkt. Ein freundlicher Polizist sorgte dafür, dass die German Tourists im richtigen Bus landen. Er sprach kein Englisch, wir kaum Spanisch und doch funktionierte es. Die Strecke bis Salento führte über einen Pass.Rundum alles grün. Im Bus lief ständig ein Lied, bei dem ich nur Tucki Tucki verstand. Es regnete ordentlich. In Salento hielt der Bus an der Haltestelle an,wir steigen aus.Farina macht dem Busfahrer erkenntlich,dass wir noch die Rucksäcke brauchen. Er sagte ja gleich. Kurze Zeit später fährt er einfach los. Reflexartig flitzen wir winkend hinterher. Geschockt stehen wir auf der Strasse und überlegen was nu? Ca .2Min später kommt er um die Ecke. Er hat es wohl vergessen. Mein Herz war schon ordentlich am Schlagen. Die nassen Rucksäcke auf dem Rücken, aber immerhin waren sie da, liefen wir ins Hotel. Für Weihnachten habe ich etwas schönes ausgesucht. Sie begrüßten uns mit einem Tee, erzählten welche Ausflüge man unternehmen kann. Ich war wirklich ziemlich k.o.von der langen Fahrt. Kurz noch was essen und ab in die Mupfel.

Heute morgen zum Glück Sonnenschein.Wir hatten uns gestern Abend für die Kaffeetour entschieden. Mit einem Willi Jeep,das sind ausgediente Militärjeeps und typisch für die Region,fuhren wir zu einer hübschen, weitläufigen Kaffeefarm. Empfangen wurden wir von David. Ein spitzbübischer Guide. Er erzählte erst von dem Anbau der Pflanze welche Sorten es gibt usw. Anschließend bekam jeder ein Körbchen zum Umhängen.Wir sollten in den Kaffeebüschen nur die gelben und roten Bohnen pflücken. Danach erklärte er noch einiges zum Verarbeitungsprozess. Zum Schluß gab es noch eine Tasse Kaffee zum Probieren. Insgesamt eine sehr nette Veranstaltung. Zurück liefen wir,wollten nicht nochmal Willi fahren. Wurden dafür mit dem Anblick eines Gürteltieres belohnt. Zwischendrin haben wir noch mit den Genossen Zuhause telefoniert,da ist ja schon Weihnachten.

Bei uns gibt es gleich ein bisschen Weihnachten. Glühweingewürz von Zuhause,den Rotwein gab es hier. Ein Päckchen leckerer Lebkuchen und ein Minigeschenk für Farina.



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