Sado - Flug und Anreise
Erstmal Hallo und Willkommen zu meinem kleinen Reisblog, ich versuche alle paar Tage was zu schreiben, aber mal schauen wie lange ich das schaffe durchzuziehen. xD Am 05.05....


Veröffentlicht: 14.05.2023
Am nächsten Morgen sammeln wir uns um 08:00 Uhr am Eingangstor, um zu den Reisterassen zu fahren. Für mich war es kein Problem so früh aufzustehen, da ich aufgrund des Jetlags immer noch nicht wirklich schlafen konnte. Außer mir sind noch zwei weitere Teilnehmer im Tempel, beide sprechen Deutsch und kommen aus Deutschland und der Schweiz. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde und wir treffen uns erst unten am Berg mit den Leuten von der Firma, die sich um einige der Reisfelder kümmert. Es sind auch ein Reporter mit Kamerateam vom Fernsehen da, die den Tag dokumentieren wollen.
Nach einer kurzen Vorstellung fahren wir auf den Berg und genießen erstmal die Aussicht. Aufgrund des Wetters kann man leider nicht so weit sehen und das Meer verschwindet im Nebel, aber trotzdem ist es wirklich ein toller Anblick. In Sado war dieser Ort mal eine große Touristenattraktion, aber heute ist außer den Reisbauern und uns niemand dort, heute machen hier nur noch wenige Leute Urlaub.
Wir steigen wieder ins Auto und machen uns auf den Weg zu dem Reisfeld, das wir heute bepflanzen. Es haben zwar alle Gummistiefel an und für uns sind auch welche dabei, der Matsch ist aber zu tief und sie würden vollaufen. Also müssen wir wohl barfuß rein. Die anderen Helfer meinen das ist sowieso besser, aber ich habe noch so meine Zweifel.
Wir bekommen erklärt wie wir die kleinen Reisspösslinge in den Boden setzen sollen und währenddessen rollt einer der Helfer eine Art sechseckige Gitterrolle über das Feld und erzeugt damit ein Muster im Boden. Auf den Kreuzungen des Gittermusters werden die Reispflanzen eingepflanzt. Immer drei Pflänzchen und bis zum ersten Fingerglied in den Matsch stecken.
Ich stehe ganz am Rand muss also als erstes rein. Na toll.
Kurz habe ich ein wenig Gleichgewichtsprobleme, da man den Boden nicht sehen kann, aber der Matsch stabilisiert einen dann doch ganz gut.
Am Anfang ist es sehr kalt, aber nach ein paar Minuten spürt man gar nichts mehr.
Etwa eine Stunde lang stecken wir die kleinen Sprösslinge in den Boden und werden vom Kamerateam immer wieder gefragt was wir so denken. Nachdem wir mit dem Feld durch sind waschen wir unsere Hände und Füße in der Wasserrinne neben dem Feld.
Zum Mittagessen gehen wir nochmal zum Aussichtspunkt und danach ist die Arbeit für diesen Tag auch schon fertig.
Da wir noch viel Zeit haben halten wir an ein paar lokalen Lädchen, wie einem Donut-Shop den ein älterer Mann alleine führt und einem Schokoladen-Shop mit selbstgemachter Schokolade mit Kakao aus verschiedenen Ländern. Dort trinken wir noch eine heiße Schokolade und machen uns auf den Rückweg zum Koninji-Tempel.
