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14.5.2022 Der Tour geht so weiter wie sie am Vortag aufgehört hat. Man fährt mehr oder weniger den ganzen Tag durch den Wald. Die Wege sind ausgezeichnet markiert und in gutem Zustand. Hin und wieder drücken die Wurzeln der Bäume den Asphalt hoch, da kann es schon mal rumpeln, Ausweichen ist nicht immer möglich. Unverhofft tauchen Campingplätze oder Bungalow Siedlungen mitten im Wald auf, oft hat man den Eindruck, wie die Leute wohl dahinkommen. Die Route befindet sich eigentlich nahe am Meer, doch es sind immer einige hundert Meter Wald und Sanddünen dazwischen, oft werden auch mit Absperrungen die Zugänge verhindert. Selten kommt ein touristisch erschlossener Zugang mit Restaurants und Surfschulen und Läden etc. da lohnt sich auf alle Fälle ein Stopp um Proviant zu tanken.

Kurz vor Arcachon wirds dann touristisch, die Dune du Pilat türmt sich auf der linken Seite auf. Es ist die höchste Wanderdüne Europas über 110 Meter hoch, die Grösse ist wirklich imposant. An einigen Orten sind Leitern oder Treppen angebracht, damit man überhaupt nach oben kommt, auf der meerabgwandten Seite ist sie recht steil. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, die Aussicht ist überwältigend, landeinwärts sieht man eigentlich nur Wald und auf der anderen Seite das Meer.

Arcachon ist mein Etappenziel und ein schönes Städtchen mit vielen Sandstränden und Promenade. Am nächsten Tag gehts von dort weiter zuerst mit einer kleinen Fähre nach der Halbinsel Cap Ferret. Die Fahrräder werden aufs Dach geladen, deshalb muss alles Gepäck herunter. Eine Passagierin park ihr Rad etwas unvorsichtig am Anleger, durch den Wellengang kippt das Velo ins Wasser. Die Überfahrt dauert 30 Minuten, vom Wasser aus ist die Dune du Pilat auch gut zu sehen. Weiter gehts wieder wie am Vortag alles durch den Wald, am Nachmittag wirds über 30 Grad, leider fährt man dann auf einer breiten Strasse der Schatten fehlt. Die Ankunft am Ziel muss aber mit einem grossen Sirop Menthe und einem Bier begossen werden.

Gefahrene Route

Biarritz - Nantes


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