Brest
Kilometerstand: 158784 Als wir in Brest ankamen, war der Plan für den Tag kurz und klar. Wir woll


Veröffentlicht: 05.08.2026
Kilometerstand: unverändert
Als wir kurz vor Mittag das lebendige Meeresmuseum erreichten, erwartete uns eine Überraschung. Hatten wir angenommen, dass wir mit unseren Karten für 12.00 Uhr auch kurz vor der Zeit schon Einlass gewährt bekämen, stellten wir uns stattdessen in eine lange Warteschlange. Diese wurde tatsächlich erst um Schlag Mittag eingelassen und die Rucksäcke intensiv kontrolliert.
Nachdem wir den Einlass passiert hatten, erhielten wir den Hinweis, mit dem Otterpfad zu beginnen, da es im nagelneuen Tropenpavillion gerade zu Wartezeiten am Einlass kam. Prinzipiell war der Komplex ähnlich wie ein Zoo aufgebaut. Es gab Pavillons zu den Themenbereichen Bretagne, Tropen, Oceanauten, den Otterpfad und einen Pavillion zum Thema Antarktis, der gerade gesperrt war weil renoviert wurde. In jeden Pavillion wurde immer nur eine bestimmte Anzahl von Personen eingelassen, war die Zahl erreicht, wurde der Einlass zum Pavillion gesperrt. Wir würden also heute noch häufiger anstehen.
Wir folgten der Empfehlung und begannen mit dem Otterpfad. Hier tummelten sich zwei Riesenotter im Freigehege.
Dann ging es ohne Anstehen in den Tropenpavillion. Es war ziemlich dunkel, stickig, warm und voller Menschen. Sebb wollte gerne jedes einzelne Aquarium sehen, Infotafeln lesen und die interaktiven Bildschirme nutzen. Da das für Ines zu lange dauerte, teilten wir uns auf. Sie entdeckte währenddessen, dass es mitten drin noch ein Außenbecken mit Robben geben musste.
Als Sebb seine Tour durch die Tropen beendet hatte, machten wir uns also auf den Weg zu den Robben, zu denen, wir seit unserem Besuch im WEC, ja schon eine gewisse Zuneigung hatten. Während Ines bei den Robben blieb und das Glück hatte die Fütterung der schwimmenden Pelztiere mitzuerleben, wanderte Sebb die Pavillions zum Meer der Bretagne und zu den Oceanauten ab.
Zum Schluss ging es noch einmal zu den Ottern, die der Höhepunkt des heutigen Tages waren.
Nachdem wir den Park verlassen hatten, konnten wir am Hafen zufällig miterleben, wie ein Segelboot nach einer Reparatur von der Werft wieder ins Wasser gesetzt wurde, beeindruckend.
Den Abend rundeten wir dann noch mit einem kleinen Spaziergang am Brester Sportstrand und einem abendlichen Picknick an der Hafenpromenade ab.
