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Zuletzt in Sintra (Santa Maria e São Miguel, São Martinho e São Pedro de Penaferrim)

Sturmhöhe

Veröffentlicht: 30.08.2025

Attraktion
Fjaðrárgljúfur
Südisland, Island
Sehenswert
Vík
Vík í Mýrdal, Island
Attraktion
schwarzer Lavasandstrand bei Vík
Vík, Island
Attraktion
Papageientaucher-Brutgebiet an der Südküste
Südisland, Island
Unterkunft
ein richtiges Hotel
Hotel · Südisland
Attraktion
kleines Museum neben dem Hotel
Südisland, Island
Islands Nationalmaskottchen ist ohne Frage der Papageientaucher, in Englisch: Puffin! Die putzigen Vögel sind allgegenwärtig und die Souvenirgeschäfte sind vollgestopft mit Plüschtieren und mehr. Leider war die Puffin-Saison im Norden bereits vorüber und die Wasservögel waren in ihre Winterquartiere weitergezogen. Allerdings gab es an der Südküste Brutgebiete, von wo aus die Papageientaucher später aufbrachen.


Die Nacht verbrachten wir in einem richtigen Hotel, ansonsten schliefen wir in Ferienwohnungen. Neben dem Hotel beherbergte die Anlage ein kleines Museum, das einem regionalem Universalgelehrten gewidmet war. Davor war ein sprechender Stein (mit Hilfe eines Tonbands) installiert, der uns immer auf dem Weg zur Rezeption verwirrte ("wenn Steine sprechen"). Dieser Stein verleitete uns dazu, an diesem Morgen länger zu verweilen. Das könnte allerdings auch am üppigen Frühstück und dem miesen Regenwetter gelegen haben.


Das erste Ausflugsziel, eine längere Schluchtenwanderung, mussten wir wegen des Wetters canceln. Zweites Ziel war ebenso eine malerische Schlucht. Zweifelhafte Bekanntheit erlangte dieser Canyon als Drehort eines Justin Bieber-Musikvideos, bei dem der Sänger die empfindliche Flora nachhaltig in Mitleidenschaft zog. Dem folgte eine Touristenflut von Bieber-Fans und tat ihr übriges. All dies lag Jahre zurück, aber Internet und Reiseführer führten das Verhalten des Superstars weiterhin als mahnendes Beispiel auf. Es scheint, als bliebe der Name des Künstlers auch in Zukunft eng mit der Fjaðrárgljúfur-Schlucht verbunden.


Im dichten Nebel schlugen wir uns nach Vik durch. Dort ließ der Nebel nach, denn es regnete jetzt fürchterlich. Vik lag am südlichsten Punkt der Insel und war als Tagestour von Reykjavik gut zu erreichen. Das merkte man, ein Outlet mit Supermarkt und Gastronomie war komplett in touristischer Hand. Der Ort selbst zählte nicht mehr als 650 Einwohner. 


Neben der besonderen Lage als Versorgungszentrum war Vik von dramatischen Felsen umgeben. Gewaltige Basaltformationen am schwarzen Lavasandstrand boten auch bei schlechtem Wetter eine fantastische Fotokulisse. Der Wind peitschte und die Wasservögel hatten Mühe, Kurs zu halten. Dann die Überraschung, in den Klippen über dem Strand nisteten Papageientaucher. Die winzigen Puffins waren kleiner als Enten und lugten drollig auf die Touristen herab, welche den Blick nach oben und mit dem Rücken zum Meer schnell mal eine Welle übersahen und dann mit nassen Füßen weiterwaten mussten.


Die Puffin-Fotos waren im Kasten, das Wetter wurde von Minute zu Minute grausiger, wir erklommen mit dem Auto noch einen Felsen und spürten dort Regen und Wind wie Peitschenhiebe, bevor wir endlich unsere Unterkunft erreichten. In der Holzhütte dann Sachen trocken und selbstgekochte Nudeln mit Pesto, draußen Regen und Wind aus allen Richtungen. Das Wetter war auf dem Tiefpunkt, die Laune war gelöst, denn wir hatten Papageientaucher gesehen.



Auf einen Blick

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Wetter
Sommer
AbenteuerlichAbseits der Pfade
  • Papageientaucher an der Südküste
  • Fjaðrárgljúfur
  • Vík und schwarzer Lavasandstrand
  • Regen, Nebel und Wind
NaturTierweltRoadtrip
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