Dreh- und Angelpunkt meiner Tage in Puerto Escondido war der Sonnenuntergang. Jeden Abend bot sich Einheimischen und Gästen ein ganz besonderes Schauspiel, wenn die Sonne feuerrot im Meer versank. Innerhalb weniger Minuten war sie gänzlich verloschen, zurück blieb ein warmes Leuchten, das mehr und mehr der Dunkelheit wich. Der zunehmende Mond und die Sterne traten hervor. Das Thermometer fiel auf erträgliche 25°C.

Dienstag zog es Andy entlang der Küste nach Süden. Wir vereinbarten ein Wiedersehen in Mexico City. Dann zog auch ich weiter ... in ein neues Hostel. Mit umgerechnet 20 Euro pro Nacht war das Selina vergleichsweise hochpreisig. Trotzdem genoss ich die Zeit. Die exzellente Lage im Stadtteil Zicatela bot beste Aussichten auf Palmen, Strand und Meer. Zwei Schwimmbecken, Hängematten, Dachterrasse und ein Eichhörnchen, das durch das Gebüsch huschte, sorgten tagsüber für Kurzweil. 

Die Hitze des Tages lud außerdem dazu ein, ausgiebig zu frühstücken, etwas zu lesen, die nächsten Reisetage zu planen und diese Zeilen zu schreiben. Gleichzeitig führte ich einige lange Videotelefonate mit Berlin und Potsdam. Immerhin waren seit Ende November eineinhalb Monate vergangen. Daher freute ich mich sehr über ein Deutschland-Update. Doch jeder auch noch so kleine Anflug von Heimweh löste sich bei einem Blick aufs Wetterradar sowie auf die neuesten Corona-Meldungen in Wohlgefallen auf.

Sollte die Daheimgebliebenen nach Blick auf die heutigen Bilder hingegen das Fernweh plagen, so bitte ich um Nachsicht. Vielmehr soll dieser Beitrag winterwarme Grüße und wärmende Sonnenstrahlen aus südlichen Breiten in den kalten Norden senden.

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