Santiago zu Fuss
Heute haben wir Santiago etwas genauer, zu Fuss erkundet. Unser Hotel liegt bereits im historischen Zentrum von Santiago, auch ein Unesco-Weltkulturerbe. Bei kühlen Temparaturen...


Veröffentlicht: 16.03.2025


























Heute haben wir den langen Ausflug zum Cajón del Maipo gemacht. Er ging schon kurz nach 6:00 los und führte uns zu einem Stauseee (El Yeso Damm) und Gletscher in den Anden (Kordilleren), nahe an der Grenze zu Argentinien . Die Strecke ist um die 100km lang und die Fahrt dauert gegen 2 Stunden.
Das Wetter war sehr schön, am frühen Morgen noch kühl und dann zunehmend warm. Man bekam ein gutes Gefühl für die Art der Berge. Die Gletscher sind weitgehend weg beziehungsweise liegen viel höher als bei uns. Trotzdem liegt die Baumgrenze auch um die 3'000m. Im Haupttal wird noch viel Landwirtschaft betrieben, vor allem Weinbau, Frucht- und Nussbäume (Walnuss und Mandeln) sowie etwas Mais. Es gibt einen Linienbus ins Tal und es wohnen hier offenbar auch Pendler, die in Santiago arbeiten. In höheren Lagen findet man höchstens noch Schafe und auch keine Wohnhäuser.
Was auffällt sind die Schichten in den Bergen. Man sieht schwarze Schichten (Vulkanasche), rote Schichten (Eisen), grüne Schichten (Kupfer) und weisse Schichten (Gips). Wir sind auch an einem grossen Gipsabbaugebiet vorbeigefahren. Dank diesem Abbau gibt es überhaupt eine Strasse dorthin. Die Mine ist auch daran, die Gebiete, die sie für den Gipsabbau gerordet haben, wieder aufzuforsten.
Wir hatten einen sicheren Fahrer, der angenehm gefahren ist und einmal nicht ununterbrochen geredet hat. Die Gruppe war auch ganz spannend zusammengesetzt Russin, Kanadier, Ami, Singapurer, Inder...
Jetzt werden wir uns ein schönes Resturant suchen.
