Chiang Mai und Chiang Rai
Nach den 3 Wochen in Myanmar mussten wir uns in Chiang Mai zuerst von den vielen Eindrücken und dem Reisen erholen. Das gelang uns mit dem Pool in unserem Hotel, Thai-Massagen...

Veröffentlicht: 05.11.2016















Unsere (vorerst) 11 Tage in Laos sind wie im Flug vorbeigegangen und wir haben bloss die 3 Orte Luang Prabang, Vang Vieng und Vientiane sowie die jeweiligen Umgebungen gesehen.
Die ersten Tage haben wir in Luang Prabang verbracht, wo es unglaublich viele schöne Tempel zu sehen gibt und die Umgebung mit dem Mekong, den Bergen und den Wasserfällen zu Ausflügen einlädt. Die UNESCO hat die Stadt nicht um sonst zum Weltkulturerbe ernannt.
Neben der Besichtigung von vielen Tempeln haben wir einen Bootausflug auf dem Mekong unternommen (die Höhlen, welche das eigentliche Ziel des Ausflug waren, sind im Gegensatz zum Mekong und der Umgebung selber relativ langweilig), sind durch den Dschungel zu weiteren Hill-Tribe-Dörfern gewandert und haben den wunderbaren Wasserfall genossen, wobei das Wasser doch sehr, sehr erfrischend war. :-)
Von Luang Prabang ging es weiter nach Vang Vieng (das ehemalige Party-Mekka in Laos). Der Ort selber ist sicher keinen Besuch wert, aber die Landschaft ist einfach unglaublich. Das Hotel, welches wir im Voraus gebucht hatten, schickte uns zwar beim Check-In gleich wieder weg, weil sie seit 2 Tagen kein Strom und Wasser hatten...auch das ist Laos! Ersatz haben wir aber schnell gefunden...
Nach einigem Überlegen entschieden wir uns erst einmal für eine Fahrrad-Tour, welche wir mit einem deutschen Pärchen buchten und am Ende mit einem schmerzenden A.....llerwertesten hinter uns brachten. Die Strasse war doch eher steinig und holprig und der harte Sattel half auch nicht. Aber die Dörfchen, welche wir durchquerten und die Höhle, die wir erforschten, waren die Strapazen sicher wert. Zudem kamen wir glücklicherweise gerade vor dem starken Gewitter wieder zurück und konnten uns in eine Bar flüchten, wo wir die Tour zu viert mit dem einen oder anderen Beer Lao begossen (alleine für das Bier lohnt sich der Besuch von Laos bereits).
Nach einem Ruhetag gingen wir noch auf eine Wander-Höhlenerforschung-Kajak-Tour, bei welcher wir unglaublich viel erlebten. Unter anderem gingen wir (unfreiwillig) im Fluss baden, weil wir das mit dem Paddeln nicht so im Griff hatten. Da eignen wir uns eher als Höhlenforscher, was uns viel Spass gemacht hat.
Die letzte Station in Laos war dann Vientiane, wo wir unter anderem auf den Spuren der Franzosen wanderten. Haben die doch ihre "Champs Elysées" und den "Arc de Triomphe" in der Kolonie nachgebaut. Zum Glück haben sie auch das "Baguette" und das "Pain au Chocolat" dort gelassen und wir konnten endlich wieder einmal richtig gutes Brot geniessen.
Daneben hat das COPE Visitor-Center, welches sich der Problematik der vielen Blindgänger und der Folgen widmet, einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Wahrscheinlich wissen die wenigsten, wie stark Laos vom Vietnam-Krieg betroffen war und noch immer betroffen ist:
http://www.copelaos.org/ban_cluster_bombs.php
Falls ihr also zu viel Geld habt, könnt ihr damit hier sicher etwas Gutes tun.
Heute sind wir von Vientiane nach Hanoi geflogen und sind für die nächste Zeit in Vietnam. Allerding wissen wir nicht, ob wir den Süden von Vietnam (Saigon und Mekong-Delta) für einen weiteren Abstecher nach Laos (Pakse und 4000 Islands) und Nord-Kambodscha auslassen sollen. Wenn jemand uns bei dieser Entscheidung weiterhelfen kann, bitte einfach melden.
Die finale Entscheidung werdet ihr wohl im nächsten Blog erfahren, wobei das Beer Lao eben doch ein relativ gutes Argument ist...
