sandfuchs

Viaje en Sudamérica

Tag 28 - 30 / Machu Picchu

Um 7:10 Uhr sollten wir am vereinbarten Treffpunkt für den Van sein der uns abholen sollte. Nach südamerikanischer Zeitrechnung, bedeutet das, dass er um 8:00 Uhr kommt.

Nach 7 Stunden Fahrt und zwei Essens Pausen, waren wir in Hydroelectrica angekommen, dem letzten Ort mit Straßenanbindung vor Machu Picchu. Von dort aus sind wir 10 km an den Bahngleisen entlang, nach Aguas Calientes gelaufen.

Dieser Ort lebt ausschließlich vom Machu Picchu Tourismus und das merkt man auch. Überall sind Hotels, Restaurants, Touranbieter und vor allem, sehr sehr viele Touristen.

Dort hatten wir zunächst eine Nacht geschlafen und sind dann um 4:30 Uhr in der Nacht, zu Fuß nach Machu Picchu aufgebrochen. Um 5:00 Uhr wurden am Fuß des Berges die ersten Leute, der täglichen 10 000 Besucher, reingelassen. Der Aufstieg auf den Berg, war sehr anstrengend. 1 1/2 Stunden lang sind wir die Treppen hochgesteigen, durch dichten Nebel und Wolken. Oben angekommen, haben wir uns mit anderen Leuten zusammengetan, um bei den Guides eine billigere Tour auszuhandeln. Am Anfang der Tour, war die Freunde noch in Maßen, weil an der Stelle wo man einen Überblick über die ganze Machu Picchu Stätte haben sollte, lediglich eine dichte, weiße Nebelwand zu sehen war. Unser Guide und die anderen waren aber sehr nett und im Laufe der 2 Stunden Tour hatte sich der Nebel doch noch verflüchtigt. Interessant zu wissen ist, dass Machu Picchu auf Grund der vielen Besucher und des Gewichts, immer weiter im Boden versinkt und an manchen Stellen auseinander fällt. Die Stätte an sich, war wie die vielen anderen Inka Ruinen die wir schon gesehen hatten, und dennoch besonderer und schöner, als der Rest. Was vermutlich aber auch an dem einmalig, schönem Umfeld der anderen Berge liegt. Am Ende der Tour, sind wir noch einmal zur selben Stelle hochgelaufen, um das Beweisbild unserer 2 Tagesexpedition zu haben. Ein besonderer Ausblick, und somit das zweite (neue) Weltwunder, was Lenja und ich auf dieser Reise gesehen haben.

Müde und erschöpft, hatten wir einem Mann mit Pick-Up Truck, ein paar Soles angeboten um uns zurück nach Aguas Calientes zu fahren. Der war eigentlich bei der Arbeit und durfte wohl nicht wegfahren, aber Geld regiert ja die Welt, vor allem in Südamerika.

Am Rest des Tages hatten wir uns nur noch ausgeruht, weil wir nicht direkt wieder die Wanderung und Rückfahrt, nach Cusco auf uns nehmen wollten. Stattdessen sind Lenja und ich noch durch das Örtchen geschlendert und haben uns auf dem Markt umgesehen.

Am nächsten Tag sind wir dann die Schienen zurückgelaufen und wurden mittags vom Bus aus Hydroelectrica abgeholt. Abends kamen wir dann müde und zufrieden, mal wieder in Cusco an.

~Viktor

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