Reis(e)hunger-Südostasien
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Der dritte Morgen begann für uns erneut mit einem leckeren Frühstück im Hotel. 

Auch heute regnete es wieder, sogar noch stärker als am Tag davor. Auf dem Plan stand für heute Sightseeing. Nachdem wir uns ausgiebig Zeit zum Ankommen gelassen haben, wollten wir nun mehr von der Stadt sehen. Wir haben zum Glück schon gemerkt, dass die Stadt super wuselig ist und uns für mittags eine „Free Walking Tour“ gebucht. Unser Guide war sehr nett und wusste total viel über die Stadt, die Kultur und die Religion in Vietnam zu erzählen. Spannend war, wie der Glaube im Einklang mit der Natur steht und die Tiere bzw. Symbole besondere Bedeutungen tragen - zwar war dieser natürliche Gedanke in der Stadt Hanoi nicht sooo Stark erkennbar (überall Müll und tote Tiere), doch darauf ging er nicht so sehr ein. 


Als krönenden Abschluss führte uns unser Guide in das Original Café Giang. Keinesfalls verpassen sollte man den berühmten Eggs-Coffee, den Emilie sich bestellte, und ein Eggs-Beer, was Anna trinken wollte. Die beiden Getränke bestanden aus Kaffee bzw. Bier und aufgeschlagenem Ei. Den Egg-Coffee fand Emilie "richtig geil", dass Egg-Bier nannte Anna „einmalig, aber einmal reicht". Wichtig beim Egg-Coffee ist jedoch, dass man sich den originalen bestellt. In einem anderen Café hat er uns nicht so gut geschmeckt.

Nachdem uns die anderen Teilnehmenden noch einige Tipps für unsere Weiterreise gegeben hatten, führte uns der Hunger in das Restaurant „with vegetarian Options“, in dem wir noch eine köstliche „Pho" ( Vietnamesische Nudelsuppe), leckere Frühlingsrollen und Tofu frittiert in Tomatensoße mit Reis genossen.


Als es dann doch auch schon 22 Uhr war, plumsten wir später hundemüde ins Bett. 

Tag 4 in Hanoi.

Ein letztes Mal genossen wie das ausgiebige Frühstück im Hotel, das mittlerweile sogar (wahrscheinlich Dank uns) mehrere vegetarische Alternativen anbot. Danach wurde es ernst, denn es war an der Zeit, Emilie’s Fäden der Blinddarm-OP zu ziehen. Da Anna ja glücklicherweise mehrfach Grey’s Anatomy geschaut hat und deshalb „quasi Ärztin“ ist, war das der perfekte Job für sie (Zitat Anna: „Normale Ärzte machen das auch so“).


Nachdem wir bei wunderbarem aber schwülen Wetter durch die Stadt geschlendert sind, gönnten wir uns eine kleine Abkühlung in unserem Rooftop-Pool. 


Weil sich unsere Gönner-Woche dem Ende neigt, entschlossen wir uns abschließend noch die Nägel machen zu lassen. Es war für uns beide das erste mal, bei so günstigen Preisen konnten wir uns diese Erfahrung nicht entgehen lassen. Deshalb verlassen wir Hanoi mit perfekt gemachten Fuß- und Fingernägeln. Diese kamen in unseren Sandalen besonders gut zur Geltung (Niemals hätte Emilie gedacht, dass sie mal so richtige Sandalen trägt haha und Anna, dass sie sich die Nägel machen lassen würde).


 

Abends begaben wir uns ein letztes Mal in die trubelige Innenstadt. Jedes Wochenende gibt es einen Nachtmarkt in Hanoi. Dieser und ein weiteres Event mit großer Bühne auf denen anscheinend krasse asiatische Superstars auftreten (ein Superstar wurde sogar umrungen von Security an uns vorbeigedrängt! Leider keine Ahnung wer das war) waren Grund dafür, dass NOCH MEHR Menschen unterwegs waren. Der Platz dafür wurde abgesperrt und immerhin zur Roller-freien-Zone. Diese unglaublichen Menschenmassen, der krasse Roller-Stau vor den Absperrungen und die Tatsache, dass es sich als sehr schwierig erwies, vegetarisches Essen zu finden, raubte uns Kraft und Nerven. Wir hatten beide genug von diesen Menschenmassen in der Großstadt und freuten uns darauf, dass es morgen weiter in den Norden und eher in eine ländlichere Region, nämlich nach Sapa geht. Hanoi war zwar erstmal ein Kulturschock und nach ein paar Tagen hatten wir definitiv genug davon. Allerdings war es die Erfahrung auf jeden Fall wert. Man bekommt einen Eindruck, wie arm die Menschen hier leben und wie krass sich der Tourismus auch in Vietnam etabliert.

Vietnam

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