Koh Ta Kiev
Mit einem Boot ging es vom Festland auf unsere erste Insel Koh Ta Kiev, die uns von anderen Reisenden empfohlen wurde. Dort angekommen erwartete uns...


Veröffentlicht: 12.12.2022
























Von Sihanoukville aus nahmen wir ein Speedboat zur Insel Koh Rong Samloem. Die Fahrt war wirklich turbulent und schnell. Auf der Insel angekommen mussten wir uns erstmal ein weiteres Taxiboot zum Strand unseres Hostels suchen. Am Hafen angekommen sind wir mit unseren schweren Rucksäcken den steilen Weg zum Cliff Hostel hochgelaufen. Das Hostel wird seinem Namen gerecht, denn es befand sich an einer sehr hohen Klippe und der Ausblick war wunderschön. Auch das kleine Dorf in dem wir uns aufhielten war sehr süß und hatte eine schöne Atmosphäre mit niedlichen Restaurants und Cafés. An einem Mittag haben wir uns die steilen Klippen runter zum Schnorcheln gewagt. Leider konnte man außer ein paar vereinzelte (aber schöne) Fische und Korallen nicht viel sehen. Auch hier hatten wir ein paar entspannte Tage, bevor es weiter ging. Jule und Pauli verbrachten die anschließenden zwei Nächte an einem anderen Strand der Insel während wir zwei auf die Insel Koh Rong weiter fuhren.
Auf Koh Rong angekommen wurden wir mit dem Motorbike-Taxi zu unserem Bungalow gefahren. Dort erwartete uns ein langer weißer Sandstrand mit wunderschönem türkisem Wasser. Unser Bungalow war erstaunlich groß und wir genossen es, wieder eine eigene Dusche zu haben. An einem Tag mieten wir uns einen Roller und erkundeten die Insel. Wir wollten an einen belebteren Teil der Insel fahren, was sich jedoch als nicht so ganz einfach herausstellte. An einer Stelle konnten wir nicht mehr mit dem Roller weiter fahren, weil der Weg so steinig und rutschig war. Deshalb schob Anna den Roller mit aller Kraft den Berg hinunter. Am Ziel angekommen war es bereits dunkel. Wir gönnten uns eine leckere Steinofen Pizza und genossen noch ein paar Drinks am Strand bevor wir uns auf den Weg zurück zum Bungalow machten – diesmal einen einfacheren Weg. Die restlichen Tage waren entspannt, wir spazierten den langen Strand entlang und genossen ein leckeres Abendessen.
Schließlich trafen wir Jule wieder auf dem Festland in Sihanoukville. Dort verbrachten wir den Tag und machten einen Abstecher auf den Markt, bevor es mit dem Nachtbus weiter nach Siem Reap ging. Pauli hat sich leider schon von uns verabschiedet, weil sie ihre Weltreise in Indien fortführt. Die Stadt Sihanoukville war eine große Baustelle, weil die Chinesen alles aufgekauft haben und dort jetzt riesige Resorts und Touristenorte entstehen.
Der Nachtbus war anders als die Nachtbusse in Vietnam. Die reservierten Plätze waren flache Matratzen, die man sich mit Fremden teilen musste, wenn man alleine unterwegs war. So konnten Anna und Jule zusammen auf einer schlafen, während Emilie sich ihren Schlafplatz mit einer fremden aber zum Glück unkomplizierten Omi teilte (leider kennen die asiatischen Menschen hier wie wir schon öfter erlebt haben keine Ohrstöpsel oder nutzen diese nicht, was Emilie wieder zu spüren bekam. Also musste sie alle (unlustigen) Facebook- und Instagramvideos mit anhören).
