Reis(e)hunger-Südostasien
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Tag 1

Trotz holprigem Start (kurzfristige Blinddarmentfernung, VISA in letzter Minute) haben wir es auf den asiatischen Kontinenten geschafft. Schon am Flughafen wurde uns bewusst, dass wir als europäisch aussehende Menschen besonders auffallen. Die Einheimischen stritten sich bereits beim SIM-Karten kaufen um uns.

Der erste Kulturschock liegt hinter uns. Schon auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel ist uns aufgefallen, dass unfassbar viele Roller die Stadt fluten. Nachdem wir auch festgestellt hatten, wie schwer beladen diese um die Ecke düsen, waren wir froh, dass wir nicht mit einem Roller abgeholt wurden. 

Nach knapp 24 Stunden (sehr angenehme Reise mit China Airline - Arbeitsbedingungen nicht gecheckt) Anreise war das lilane Begrüßungsgetränk im Mamorfoyer unseres Hotels ein Empfang, der in uns königliche Gefühle erweckte (wie es Emilie formuliert -> Zitat: "Ich wusste schon immer, dass königliches Blut in meinen Adern fließt!").

Während wir bereits die ersten Punkte von Emilies Kitschliste abgearbeitet haben (Kokosnuss geschlürft, Palmen gesehen), konnten wir uns an das nicht ganz so königliche Treiben der Stadt gewöhnen. Nicht Überfahren werden ist das primäre Ziel, die ständigen Hupparaden gehören wohl in den nächsten drei Monaten zu unserem Alltag. Tote Tiere auf der Straßen oder eingesperrte Hühner sind keine Seltenheit, Karl Lauterbach würde bei den Hygienestandards ausrasten.

Abends verwandelt sich die Stadt in ein wunderschönes Lichterspektakel mit tollen Lichterketten und Laternen in den Bäumen (perfekt für uns beide Kitschies). Dadurch erschien uns die tagsüber mehr als turbulente Stadt abends in einem ganz anderen Licht. In der Bierstraße konnten wir dann nach einer Vielzahl an Essensangeboten endlich den Abend entspannt ausklingen lassen. Danach fielen wir hundemüde von der Anreise und dem Jetlag ins Bett.

Tag 2

Die Preise in Vietnam sind im Gegensatz zu den deutschen Preisen sehr günstig. Das haben wir direkt genutzt und unsere Abgabe der Masterarbeit, Beendigung des Studiums und Ankunft in Vietnam gefeiert. Wir haben uns mit einer Massage im Spa Hanoi belohnt. Dort war es sehr angenehm, es gab sogar noch Tee und Kekse zur Entspannung dazu. 

Danach haben wir uns zu einer bekannten Touristenattraktion aufgemacht: Bahngleise, die direkt durch Häuserreihen hindurchführen. Dummerweise wurde vor einem Monat ein Tourist oder eine Touristin von dem Zug erfasst, weshalb der Zugang zu den Cafés an den Bahngleisen gesperrt und sogar von den Behörden bewacht wurde! Da die Einheimischen jedoch auf den Umsatz angewiesen sind, wurden wir heimlich durch ein Hinterzimmer in ein kreativ eingerichtetes Café an den Bahngleisen geführt.


Nachdem wir noch kurz durch die Stadt geschlendert sind, haben wir in einem süßen kleinen Café unsere Weiterreise planen können.

Weil Organisieren hungrig macht, mussten wir uns bald nach etwas essbarem umsehen, was sich jedoch für Vegetarierinnen schwierig gestaltet. Zum einen, weil in Vietnam wahnsinnig viel Fleisch gegessen wird und zum anderen weil die Kommunikation schwierig ist. Hier sprechen nur sehr wenige Menschen englisch. Als wir schlussendlich in einem kleinen Straßenlokal wie immer auf niedrigen Stühlen und Tischen aus Plastik saßen, genossen wir eine Portion Morning Glory (gedünsteter Wasserspinat mit Knoblau) mit Reis.

Den Abend schlossen wir mit einem typisch vietnamesischen Bier (Bia Saignon Speciale) und frittierter Banane ab.


Vietnam

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Kommentare

Barbara
Echt cool! Bin total neidisch! 😕 Viel Spaß noch. 😍

Heike
Genießt die Zeit ihr zwei! Es macht riesigen Spaß Euern Reiseblog zu lesen ❤️

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